#46

RE: Küche | Essbereich

in Woods Anwesen 11.11.2018 05:42
von Aiden Woods | 1.123 Beiträge


Wie waren wir beide bloß an einen solchen Punkt geraten? An den Moment, in dem sich alles in mir so sehr nach allein dir sehnte, aber gleichzeitig versuchte alles unwissend abzustreiten. Dieser uns greifende Zwiespalt fraß mich innerlich auf, während die kalten Winde mein Äußeres überstrichen, ich war allem hilflos ausgeliefert gewesen. Nie zuvor umgab mich je in meinem Leben solch eine Unsicherheit, wie bei diesen sich von meinen Sinnen entfernendem Ende des Morgen. Sollte dieser gerade nicht den Start des sonnigen Tages einläuten, so war er für mich schon der kalte Schluss des gesamten Tages und für so vieles mehr das Fäden durchschneidende Messer geworden. Ich vernahm in deiner Stimme so viel, eine gleiche Angst wie die meine, dass ich dir das nicht länger antun wollte. Uns nicht mehr weiter leiden sehen wollte, wo wir doch bei uns Sicherheit fühlen sollten. Jemand musste den Punkt setzen, dafür sorgen, dass wir für die nächste Zeit auseinander gehen konnten. Damit die unerbittliche Zeit, uns die nächsten Tage zeigen könnten, was diese Nacht für uns alles bedeutete. Ob wir gemeinsam wirklich den Schnitt setzen würden, um weiter sehen zu können. Oder ob die Warme Seite siegen könnte, dass es nie ein Fehler war, als wir uns einander gaben. Ob diese Guten Gefühle nicht doch genau richtig wahren. Konnte man die Zeit nicht einfach zurückdrehen? Meine Worte von vorhin aus der Luft fangen, sodass sie dich nie erreicht hätten? Hätte es diesen kalten Stich verhindert?
"Zeit für uns...", wiederholten meine Lippen ihre Worte Monoton , "klingt nach dem richtigen für u- dich und mich." Diese Worte waren weder voller Überzeugung, noch gaben sie den ehrlichen Ton Preis, der in meinen Gedanken widerhallte. Ein Nein zu diesem Angebot, dieser von mir zugestimmten Entscheidung, die ich eigentlich nicht wollte. Meine Hand, die deine Suche nach Nähe verstand, ein wenig deine umschloss und während die Silben ertönten leicht drückte, flüsterte genau diese eine Wahrheit. Wie auch meine Augen verbargen sie nicht diese hinter einem lügenden Schleier, dass war bei dir noch niemals möglich- aber mein Mund sprach die Worte, von denen ich dachte, du würdest sie brauchen, hören wollen um voran zu schreiten. Der Schnitt, den ich selbst mit dem Messer setzte und durchzog, während sich noch alles andere wehrte, außer meinen Lippen. Meine Lippen, die so viel Schaden anzurichten vermochten. Ironisch, dass gerade sie zu dem Mittel geworden waren um dich weitergehen zu lassen, wo sie dich zuvor festhielten.
In den darauffolgenden Momenten zog es dich nach oben, in das Zimmer, durch das ganze Haus wie an allen Orten vorbei, wo wir Stunden zuvor wollende, verlangende Küsse austauschten. An stellen vorbei, an denen zu Mondschein Zeiten die Augenblicke stoppten, dafür sorgten, dass ich in deine Blauen Augen vollkommen fiel, wie unsere lästigen Kleider zu Boden.Selbst jetzt, hinter all der Unsicherheit hielt so viel in mir daran fest, dass es alles richtig war. Das es nicht Falsch gewesen war.
Doch meine Beine trugen mich nur bis zu der Treppe, mich an all diese Momente rückblickend rufend. In mir wieder die Gefühle weckend, die ich verspürte, bevor sie aus mir sofort ängstlich geschoben wurden. Jetzt, war es nicht das richtige. Würde es aber je wieder so sein? Was trotz allem auf alle Zeit in diesen wenigen Sekunden feststand, als deine Schritte nach unten fanden, war die Tatsache, dass ich an allem Schuld war. Egal, ob es diesmal die Wahrheit oder nicht sein würde, diese Bürde wollte ich gänzlich auf mich allein nehmen. Dich sollte nichts treffen, niemals. Was ein Hoffnungsloser Narr, könnte jedermann in diesen Sekunden wohl von mir sagen. Selbst dann noch einzig daran interessiert, darauf bedacht, jegliche schmerzende Last auf mich zu nehmen, nur um das dich vor all dem stechenden zu schützen. Dich, was ich... was ich... ganz genau, was eigentlich? Stand es einerseits klar wie Glas, was es war, wehrte sich alles andere vor dieser Erkenntnis und trug trotz der Trübe den Sieg davon. Ich wollte dich einfach nur schützen.
"Avrey...", flüsterte ich leise, als ich dich unten an den Treppen zum geglaubten vielleicht letzten mal so umarmte, "sollte es, würde es..." Meine Worte stotterten, mein Körper weigerte sich dagegen die Worte herauszubringen die ich mir fest vornahm. Sie wollten diese Nähe die wir hatten für immer festhalten. Nein, eigentlich war es ganz allein ich Selbst, der davon nicht loslassen wollte, aber musste, wie die Worte weiter gesprochen werden mussten:"Frisst es dich auf, gebe einfach mir die Schuld, ja?" Endlich gaben sich die Worte frei, wie die im Pool zuvor. Ich würde niemals wollen, dass du dir etwas aufgibst. Du dir selber in deiner Unsicherheit verfällst, nach Fehlern suchen würdest. Wenn es so sein sollte, werfe sie einfach alle zu meinen Füßen. Schmeiße sie mir an den Kopf, sollte es dich besser fühlen lassen. Es dich befreien, dann würde ich alles, vollständig jede Schuld auf mich nehmen. Nein, viel mehr als das. Sollte der Sturm tatsächlich ausbrechen, werde ich ihn nicht lindern, sondern nur weiter entfachen. Dich von allem losreißen lassen, wovon du es müsstest. Und doch sehnte sich gefühlt mehr als die Hälfte meines Inneren danach, dass dieser Wind niemals wehen würde. Das es dazu nicht kommen würde.Das wir uns wie jetzt, so fest wie ich dich drückte vor Angst verlieren zu können, wieder Umarmen könnten.
Irgendwann.
Bald.
Aber bitte, nicht, nie.
"Aber, selbst dann, bin ich immer noch da, immer. Das darfst du nie vergessen."
Selbst dann, würde ich niemals etwas daran ändern lassen.
Egal was die Zeit bringe, ich würde damit leben.
Mit dem Leben, dass du wählst.
Du hattest immer die Wahl.
Bei mir alles, was ich geben konnte,
wie so viel mehr.


(@Avrey Turner)


Take my hand and show me forever


So never will I ever let you go

Avrey Turner bricht es das Herz...
Avrey Turner findet keine Worte dafür..
Avrey Turner macht das traurig...
Avrey Turner fragt "Darf er das?!"
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#47

RE: Küche | Essbereich

in Woods Anwesen 11.11.2018 22:51
von Avrey Turner | 1.185 Beiträge

"Avrey...", flüsterte er leise als ich an den Treppen stehen blieb, ein paar Stufen höher so das ich einen halben Kopf größer war als ich, meine Füße trugen mich nicht weiter während die Art wie er meinen Namen aussprach mein Herz schmerzen lies. Sonst sprach er diesen immer mit einem Breiten Grinsen auf den Lippen aus, zauberte mir dabei auch ein Lächeln zudem rief er mich meistens: Ave, nicht Avrey - zeigte das nicht wieder wie es sich zwischen uns entwickelt hatte?
Alles weil wir es nicht schafften uns voneinander fernzuhalten, unsere Hände nicht bei uns behalten konnten ständig den Dran hatten uns zu küssen. All diese Dinge zu tun, die Beste Freunde sonst nicht taten.
"Frisst es dich auf, gebe einfach mir die Schuld, ja?"einen Langen Moment sah ich den dunkelhaarigen Jungen Mann an, diesen Ausdruck in seinen Augen der mir zeigte wie nahe ihm all das hier ging, das er all diese schlechten Gefühle hatte wie ich. Das es ihn ebenso mitnahm wie mich."Aiden." sein Name glitt mir leise, kaum hörbar über die Lippen und meine Beine gingen einfach einen Schritt auf ihn zu, wie konnte er so etwas sagen? Wie konnte er davon ausgehen das ich ihm je an irgendwas die Schuld geben würde? Es zog meinen Körper einfach zu seinem, direkt in seine Arme, die Hände auf seinen Rücken gelegt und den Kopf gegen seine Brust gedrückt.
Für einen Moment standen wir da, es war völlig egal ob seine nasse Kleidung die an seinem Körper klebte wieder dafür sorgte das die Kälte Beschlag von mir nahm, all das zählte nicht.
"Wie kannst du sowas sagen? Ich würde dir nie die Schuld an all dem geben." flüsterte ich gegen seine Brust, vergessen war das ich eben noch abhauen wollte. Weg von hier, weg von dem was sich zwischen uns entwickelt hatte, aber ich konnte ihn nicht einfach so hier stehen lassen. Nicht mit all diesen Gedanken, die ihn belasteten ihm weh taten. Wie lange genau wir hier auf der Treppe standen, wusste ich nicht und gerade konnte ich mir darüber auch keine Gedanken machen - alles drehte sich um Aiden, er sollte nicht leiden müssen, ich wollte einen glücklichen Aiden, dessen Lachen mich immer ansteckte. Einen Aiden dem man ansah das er froh war, der andere Menschen immer so begeistert konnte - mich immer als allererstes.
"Und ich bin immer für dich da, Aiden. Egal .. wie all das hier ausgehen wird. Ich gebe dich nicht auf, ich lasse dich nicht alleine." Für einen Moment waren meine Augen noch geschlossen, ich wollte noch einen Augenblick in seinen Armen sein, wer wusste wann ich seine Nähe wieder spüren konnte? Diese Willkommenen Arme um meine Mitte? Ich wollte um unsere Freundschaft kämpfen, auch wenn ich nicht wusste wie wir all das schaffen würden. Auf einmal hörte man draußen ein lautes Hupen, ich hatte mir oben ein Taxi bestellt das mich nun abholen würde. "Das ist mein Taxi.." Langsam löste sich mein Griff um seine Arme, noch einmal sah ich ihn an - seufzte leise und ging zur Tür, öffnete diese sah noch einmal kurz zu ihm rüber. "Wir sehen uns." ich spürte wie meine Zähne etwas in meine Unterlippe bissen, es fiel mir verdammt schwer einfach zu gehen, ihn hier stehen zulassen mit Ungeklärten Dingen die alles ins Wanken brachten, aber es war besser so. Besser für uns, für all die Gefühle die sich uns in den Weg stellten. Ein kaum merkbares Nicken und ich ging aus dem Haus, sah das Gelbe Taxi bereits warten und ging rüber zu dem alten Wagen, öffnete die Tür und stieg ein. Etwas verloren sah ich aus dem Fenster raus zu Aidens Wohnhaus, in dem wir schon so viele schöne Erinnerungen gemacht hatten, Erinnerungen die nie vergessen werden würden - ebenso wie unsere gemeinsame Nacht, die mich nie wieder loslassen würde, das wusste ich genau. Gedankenverloren biss ich mir leicht auf die Spitze des Daumens. "Miss. Ich muss wissen wo sie hinwollen." hörte ich den Taxifahrer mit einem Räuspern sagen.
Ich drehte den Kopf wie in Zeitlupe in seine Richtung, gab ihm die Adresse zu meinem Apartment und er setzte sich in Bewegung, weg von hier, weg von Aiden..
Doch wollte ich gehen?

@Aiden Woods


"Cause this was only ever meant to be for one night."
"Every night I'm with you I fall more in love.Fallin' all in you."

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