#1

Betriebswerk der Parkeisenbahn

in Leisure-Park 08.11.2018 21:14
von Frank Anasty | 103 Beiträge
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#2

RE: Betriebswerk der Parkeisenbahn

in Leisure-Park 08.11.2018 22:04
von Frank Anasty | 103 Beiträge

cf: Einstieg ins HP --->

Es war ein herrlicher Herbsttag im "Forest Railroad- & Adventure-Park", als Frank Anasty über einen der zahlreichen Parkwege zum Bahnbetriebswerk seiner Parkeisenbahn ging. Der Unternehmer freute sich an der Sonne, die durch die bunten Blätter der Bäume schien, begrüßte immer wieder freundlich die Besucher und stand, wenn es eine Unklarheit gab, mit Rat und Tat zur Verfügung. Der Mann aus Los Angeles hatte gerade einem der Züge nachgesehen, die den weitläufigen Park im Bereich "Wyoming" durchquerten, und stand nun auf dem Platz vor dem Lokomotivschuppen, wo die Dampf- und Dieselloks der Parkeisenbahn gewartet, repariert, betankt und mit Kohlen versehen wurden. Außerdem wurden hier die Züge zusammengestellt, die anschließend die Gäste auf ihre Reise durch die große Zeit der Eisenbahn mitnehmen sollten.

Soeben wurde eine der eher unbekannten Lokomotiven für den Einsatz klargemacht: eine "Mikado" der Union Pacific Railroad Company stand zischend und hellgrauen Rauch ausstoßend auf der Drehscheibe und wurde gerade gewendet, um auf ihr passendes Gleis gesetzt zu werden. Neben der Drehscheibe standen ein Mann und eine Frau. Beide waren sicher schon achtzig Jahre alt, weißhaarig und von der Last des Alters gebeugt. Doch die Augen des Paares leuchteten wie die Augen von Kindern am Weihnachtstag. "Hallo Mrs. Crichton, hallo Mr. Crichton", lächelte der Unternehmer die Beiden an. Sie waren Stammgäste im Park, und mit dieser Lokomotive verband das Ehepaar eine ganz besondere Geschichte. "Ihre Lok, Mr. Crichton, nicht wahr?", sagte Anasty sanft und legte dem Rentner die Hand auf die Schulter. Dieser nickte. "Ja", sagte er schlicht. Dann wandte er sich an seine Frau: "Komm, wir gehen zum Bahnhof. Ich möchte gern mitfahren, wenn meine Mikado dort ankommt." Doch Frank hielt ihn zurück. "Möchten Sie gleich von hier aus mitfahren?" fragte der Kalifornie, "Ich versichere Ihnen: Es kostet nichts extra."
Mister Crichton nickte mit einem strahlenden Lächeln, und Frank kümmerte sich persönlich darum, dass die Beiden die besten Plätze auf dem Wagen direkt hinter der Lok bekam. Dann dampfte der Zug in Richtung "Denver Station" davon. @Sofía Sanchez



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#3

RE: Betriebswerk der Parkeisenbahn

in Leisure-Park 08.11.2018 22:17
von Sofía Sanchez | 383 Beiträge

Sofía hatte sich endlich etwas Urlaub genommen, weg von dem Stress und weg von allem was Arbeit beinhaltete. Sie machte sich auf den weg zu einem Park, von welchen sie gehört hatte, schließlich musste alles mitgenommen werden, was eindrücke mit sich brachten. Sie parkte und bezahlte den Eintritt, ehe sie sich erst einmal umsah. Die Karte war liebevoll hergerichtet worden und man spürte das Herzblut, welches darin geflossen war. Sie richtete ihren Blick langsam wieder nach oben und sah sich etwas um, ehe sie den Weg durchlief und zum Betriebswerk antrat.

Dort angekommen bekam sie eine Unterhaltung mit und vernahm dabei die Bruchstücke der Unterhaltung. Sie wollte nicht lauschen, aber es war sehr nett und liebevoll, dass er dem Mann diese Chance gab. Sie lächelte dabei sanft, ehe sie zu ihm hinübersah. „Das war wirklich sehr nett von ihnen“ sagte sie Warmherzig und blickte den jungen Mann vor sich an. „Tut mir leid, ich wollte nicht lauschen“ entschuldigte sie sich kurz darauf. Sie senkte kurz darauf ihren Blick und blickte sich lächelnd um. „Ich denke sie betreiben diesen Park? Er ist wirklich wundervoll geworden, sie haben sicher sehr viel Herzblut reingesteckt. Er ist ihnen gelungen, doch darf ich fragen woher dieses Konzept kommt?“ fragte sie ruhig und blickte ihm direkt in die Augen.

@Frank Anasty



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#4

RE: Betriebswerk der Parkeisenbahn

in Leisure-Park 08.11.2018 22:37
von Frank Anasty | 103 Beiträge

Anasty blickte dem Zug hinterher und lächelte dabei. Es machte ihm Spaß, wenn er anderen Menschen eine Freude bereiten konnte. Und Mr. und Mrs. Crichton waren zwei ganz besondere Besucher, die dem Unternehmer besonders am Herzen lagen. Inzwischen verband ihn mit dem Ehepaar eine enge und intensive Freundschaft, und sie waren Stammgäste mit VIP-Status im Railroad-Park.
Plötzlich erklang hinter Frank eine Stimme, die ihn für seine Freundlichkeit gegenüber den Besuchern lobte. Der Mann aus Kalifornien drehte sich erstaunt um und sah hinter sich eine bildschöne, junge Frau, die ich mit ihren klaren und doch so tief wirkenden, grünen Augen anschaute, als ob sie ihm damit bis auf den Grund seiner Seele blicken konnte. Für einen Moment wurde dem Mittdreißiger ein wenig schwindelig von diesem Blick. Wow! Was für eine Frau! Doch dann gelang es ihm, sich zusammenzureißen und ihr zu antworten. "Vielen Dank, Miss", sagte Anasty. Er lächelte die Fremde an. "Es braucht Ihnen nicht leid zu tun. Ich habe ja laut genug gesprochen, sodass man es hören konnte. Und Sie haben Recht... ich bin der Betreiber dieses Freizeitparks. Vielen Dank für Ihr Lob."

Frank deutete eine Verbeugung an. Sein Gegenüber vermutete - zu Recht übrigens - dass in die Gestaltung des Forest Railroad- & Adventure Parks sehr viel Herzblut geflossen war. "Ja, das ist wahr", nickte der Unternehmer. "Das Konzept ist so eine Art Jugendtraum von mir. Wie viele Kinder meiner Generation - vor allem Jungen - wollte ich als Kind gern Lokomotivführer werden. Das ist mir nicht gelungen. Ich habe studiert und fand dann mein Glück in der Gastronomiebranche." Irgendwo ertönte ein langgezogener, sonorer Pfiff, als eine rot-orange lackierte Dampflok in das Betriebswerk fuhr, um Wasser und Kohle nachzufüllen, bevor es wieder hinaus auf die Strecke ging.
"Alles in Ordnung mit der 4449?" fragte Anasty den jungen Mann, der im Tender der Lok saß und die Hebel und Stellräder im Führerstand der Modelllokomotive bediente. Dieser hob die rechte Hand und gab seinem Chef das "Alles-okay"-Zeichen. "Alles bestens, Boss", sagte er, bevor er die Dampfmaschine auf die Drehscheibe fuhr und sie von dort aus zum Wasserturm und dem Kohlebunker dirigierte. Frank wandte sich indes wieder an seine Gesprächspartnerin: "Wie schon gesagt, ich wollte gern Lokführer bei der großen Bahn werden, aber daraus wurde nichts. Also habe ich die zweitbeste Möglichkeit gewählt: Lokführer auf einer etwas kleineren Bahn, die noch dazu mir gehört."

Frank blickte den Schienenstrang entlang, und ein versonnenes Lächeln legte sich auf seine Lippen. "Aber offen gestanden ist das nur der halbe Grund für diesen Park", führte er weiter aus. "Ich wollte meiner neuen Wahlheimat Miami und den Menschen, die hier leben, ein bisschen Geschichte zum Anschauen geben. Ich wollte die große Zeit der Eisenbahn wieder aufleben lassen. Die Eisenbahn, die überhaupt erst die Besiedlung unseres Landes ermöglicht hat. So entstand dieser Park hier." Frank machte eine einladende Handbewegung. "Wenn Sie möchten, kann ich Sie gern ein bisschen herum führen", bot er an. @Sofía Sanchez



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#5

RE: Betriebswerk der Parkeisenbahn

in Leisure-Park 08.11.2018 22:55
von Sofía Sanchez | 383 Beiträge

Sofía lächelte ihn sanft an und vernahm dabei seine Worte und nickte darauf hin kurz.„Jedoch etwas unhöflich auch, wenn sie es deutlich gesprochen haben“ erklärte sie ruhig. Es waren ihre Ansichten, die musste man sicher nicht immer verstehen. Sie blickte ihm weiter in die Augen und musste kurz bei seinen weitern Worten auflachen.


„Jungs und ihr Spielzeug, man hätte es erahnen können, doch er ist wirklich wundervoll geworden“ gab sie mit ihrer warmen Stimme zurück, ehe sie ihm dabei zuhörte. Sie spürte die Liebe, welche er hier reingesteckt hatte und auch die Dankbarkeit, welche er damit ausdrückte. Lächelnd senkte sie kurz ihren Blick, ehe sie über seine gesprochenen Worte nachdachte. Sie blendete den Moment aus, als er mit einen Angestellten redete, da sie für den Moment kurz gedankenverloren wirkte.

„Es hört sich wirklich sehr interessant an. Aber von Gastronomie dann auf einen Freizeitpark? Sehr interessant. Da hört sich mein Job ja im Gegensatz zu ihrem wirklich langweilig an, das muss ich zugeben“ erklärte sie belustig und drehte sich leicht um und blickte hinter sich.„Ich möchte sie ungerne von der Arbeit abhalten, sie haben sicher einiges zu tun“ bedankte sie sich lächelnd und zuckte etwas mit ihren Schultern. „Aber sehr gerne, nur wenn es für die keine Umstände macht, ich will nicht das ich sie abhalte von ihrer Arbeit, dass ist sicher nicht meine Absicht“ willigte sie mit einem warmen lächeln zu und senkte dabei ihren Blick.

„Erzählen sie mir noch mehr ich weiß, ich bin neugierig, doch als Chefredakteurin will man alles wissen, aber keine Sorge ich habe Urlaub“ lächelte sie sanft und hob kurz die Hände. Sie hatte nichts dabei was sie hätte dazu nutzen können etwas aufschreiben zu können, sie hatte auch um ehrlich zu sein keine große Lust gehabt sich etwas zu merken. Er war wirklich Liebevoll und sehr interessant, sie wollte einfach mehr erfahren von ihm.



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#6

RE: Betriebswerk der Parkeisenbahn

in Leisure-Park 09.11.2018 17:27
von Frank Anasty | 103 Beiträge

Frank schüttelte den Kopf. "Ich sehe das nicht als Unhöflichkeit", antwortete er auf ihre Worte. "Außerdem sind Mr. Crichton und seine Frau besonders gern gesehene Stammgäste hier im Park. Und das darf ruhig jeder wissen, der danach fragt... und die, die nicht fragen, dürfen es auch erfahren." Der Unternehmer blinzelte und machte seinem Gast dann das Angebot, sie herumzuführen, was die Schöne auch annahm - unter der Voraussetzung, dass sie ihn nicht von der Arbeit abhielt. "Um Gottes Willen, nein", sagte der Kalifornier. "Ich bin ja hauptsächlich für die Leute hier, die den Park besuchen. Und dazu zählen selbstverständlich auch Sie." Plötzlich schlug sich der Eigentümer des Parks mit der Hand vor die Stirn: "Ich bin ja aber auch wirklich ein Stoffel. Da habe ich mich ja noch gar nicht vorgestellt: Mein Name ist Anasty, Frank Anasty. Darf ich auch Ihren Namen erfahren?" Er durfte. Sofia berichtete auch, dass sie Chefredakteurin bei einer Zeitung war, und dass er sich keine Sorgen machen müsse: Sie habe Urlaub.

Frank schmunzelte. "Ach, wissen Sie, Miss Sanchez, ich bin ganz froh, wenn mal jemand von den Medien hier ist", sagte er leichthin. "Immerhin ist das für meinen Park die beste Werbung, die ich mir wünschen kann. Die Saison neigt sich zwar dem Ende zu, aber bis Ende November haben wir noch geöffnet. Und an den vier Adventssonntagen ist ebenfalls offen. Sie sehen also... ein bisschen Publicity schadet keinesfalls."
Anasty führte die schöne Redakteurin in den Lokomotivschuppen, in dem sechs Dampfloks nebeneinander standen, eine schöner als die andere. Die eleganten Maschinen wurden von kundigen Händen gewartet und betriebsbereit gemacht, denn sie würden sicher alle heute noch einmal zum Einsatz kommen. "Das hier ist unsere Lokwerkstatt", erklärte der Kalifornier. "Fünfzehn Dampfloks und drei Dieselloks haben wir in unserem Fuhrpark. Allerdings fahren unsere Dieselmaschinen allesamt mit Strom aus Akkumulatoren. Der Dieselsound kommt von der Elektronik. Zu einer Dampflokomotive gehört das echte Feuer dazu. Aber bei den moderneren Maschinen waren wir etwas... hmmm, sagen wir... kreativer."

Eine besonders große Lok in stahlblauem Farbkleid, die soeben mit Wasser befüllt wurde, stellte Frank seiner Begleiterin als "Unser Schmuckstück!" vor. "Diese Lokomotive vom Typ Triplex gab es im Original nur viermal", erzählte er weiter. "Heute existiert leider keine einzige Maschine mehr. Aber wir haben ihr hier im Forest Railroad- & Adventure-Park ein Denkmal gesetzt."


Nachdenklich schaute Frank das riesige, fast fünf Meter lange Monstrum an. "Manchmal wünsche ich mir, ich hätte noch erlebt, wie diese Giganten einst durch die Weiten unseres Landes gedampft sind", sagte er. "Aber heutzutage sind die übrig gebliebenen Dampflokomotiven selten geworden. Und die, die noch fahren, sind noch seltener. Deshalb bin ich so froh, dass wir hier den Kindern - egal welchen Alters - noch echte Dampfmaschinen zeigen können. Denn die Erinnerung daran sollte bestehen bleiben." @Sofía Sanchez



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#7

RE: Betriebswerk der Parkeisenbahn

in Leisure-Park 09.11.2018 17:43
von Sofía Sanchez | 383 Beiträge

Sie fing an zu lachen und vernahm dabei seine Worte und nickte darauf hin etwas und lief mit ihm umher und vernahm dabei seinen Namen.
„Es freut mich Frank, Sofía reicht da wollkommen so alt bin ich noch nicht“ meinte sie grinsend und vernahm dabei seine Worte.

„Sie sind wirklich sehr nett, danke. Ich hoffe wirklich nicht das ich sie ablenken, denn das ist wie gesagt nicht meine Absicht“ erwähnte sie noch einmal lächelnd.

„Ach verdammt nun habe ich keinen Stift und Zettel dabei“ meinte sie ruhig und schlug sich spielerisch gegen ihre Stirn und blickte sich dabei alles genau an. Sie vernahm seine Worte und schmunzelte ab und an etwas.

Man spürte die Herzlichkeit, welche er dabei ausstrahlte und nickte auf seine Worte hin etwas. Sie betrachtete alles was er ihr zeigte und lächelte dabei interessiert. „Ich muss zugeben man merkt wie sehr sie diesen Park lieben“ erklärte sie mit ihrer warmen Stimme und nickte daraufhin etwas.

„Ich kann sicher jemanden her schicken lassen der einen Stift und einen Zettel hat. Oder ich schreibe ihnen eine SMS schließlich müssen sie auf das hören was ich sage“ meinte sie lächelnd, was sie jedoch niemals ausnutzen würde. Sie war nie jemand gewesen, der so etwas ausnutzen würde, nur weil sie das sagen hatte, sie hasste so etwas sogar ab und an etwas, doch das passierte eben. Sie strich sich ihre Haare zurück und blickte ihm in die Augen und nickte daraufhin etwas und senkte dabei etwas ihren Blick.

„Sie sehen wirklich liebevoll aus und es hört sich alles so real an und wenn sie mir das nicht gesagt hätten, dann hätte ich es nicht gewusst. Ich muss zugeben ich habe weniger Ahnung von Technik ich bin da nicht wirklich gut drin. Ich benutze sogar noch einen Altmodischen Kalender, weil ich mit meinem Smartphone nicht klarkomme“ meinte sie belustigt und schüttelte dabei leicht ihren Kopf, eher über sich selbst.

Seine weiteren Worte ließen ihr Lächeln sanfter werden, ehe sie etwas nachdachte. „Sie können noch mit einigen Locks fahren, keine Diesel, sondern mit Kohle, ich weiß leider nur nicht wo diese Lock fährt. Irgendwo sicherlich sie sollten das ausprobieren ich habe es in meinem Auslandjahr in Indien probiert. Gut sie war mehr als voll, doch muss ich zugeben das dieses Gefühl wirklich etwas anderes ist, als Elektrisch“ meinte sie ruhig und zuckte etwas mit ihren Schultern.

„Doch habe ich davon wirklich keine Ahnung“ erklärte sie sanft und sah ihm in die Augen und blickte sich kurz dabei noch etwas um, ehe sie sich die Lock und das „Denkmal“ genau ansah. Sie nahm den Eindruck mit, welchen sie einfing und lächelte noch mehr. „Ich wiederhole mich wirklich viel zu oft, aber sie können Stolz auf sich sein, wenn sie mögen kann ich bei der Zeitung bescheid geben. Für den Advent könnten wir es noch schaffen. Wenn noch Platz ist sogar noch für den November, aber das weiß ich im Moment noch nicht. Nur wenn sie möchten“ bot sie lächelnd an.

@Frank Anasty



zuletzt bearbeitet 09.11.2018 17:45 | nach oben springen

#8

RE: Betriebswerk der Parkeisenbahn

in Leisure-Park 11.11.2018 15:58
von Frank Anasty | 103 Beiträge

Anasty lächelte, als Sofia ihm anbot, sie mit ihrem Vornamen anzusprechen. "In Ordnung", nickte er. "Aber dann bitte auch nur Frank. Ich fühle mich nämlich auch noch nicht so alt. Mister Anasty ist mein Dad."" Die Befürchtung, dass sie ihn ablenkte, konnte er mit einigen Worten zerstreuen, und natürlich konnte auch dem Umstand, dass Miss Sanchez keinen Stift und kein Papier dabei hatte, abgeholfen werden. Im Büro der Verwaltung, das ebenfalls auf dem Gelände des Betriebswerks lag, ließ sich der Unternehmer einen Kugelschreiber und einen Block geben, die er der Journalistin überreichte. Auf dem Block war oben eine stilisierte Dampflokomotive abgebildet, deren Dampfwolken den Schriftzug "Miami Forest Railroad- & Adventure Park" bildeten. Und auf dem dunkelroten Kugelschreiber waren in silberner Schrift die Worte "The V8-Café - Oldies & Petticoats" gedruckt. "Es ist zwar schamlose Werbung", grinste Anasty, "Aber ich find's trotzdem gut. Außerdem erinnern Sie sich auf diese Weise vielleicht ab und zu an diesen Park hier."

Die Redakteurin sah ihren Gastgeber von der Seite an und konnte sich gleichfalls ein Lächeln nicht verbeißen. Sie teilte ihm mit, dass man ihm die Liebe zu seinem Projekt deutlich anmerkte. "Das zu leugnen wäre wohl auch sinnlos", gestand Frank mit einem Lachen. "Es macht mir Freude, wenn sich die Menschen hier amüsieren, wenn sie lachen und eine gute Zeit verbringen. Wir haben so viele Schwierigkeiten in unserer heutigen Welt, da ist ein wenig Abwechslung und Verabschieden aus dem Alltag doch nur wünschenswert." Die Begründung der schönen Reporterin, dass sie einen Taschenkalender dem Smartphone vorzog, konnte Anasty ebenfalls sehr gut nachvollziehen, und dass es immer noch irgendwo Dampflokomotiven gab, die im Regelbetrieb fuhren, ließ seine Augen leuchten. "Das wäre vielleicht eine Überlegung für meinen Sommerurlaub im nächsten Jahr", überlegte Frank laut. "Doch, ich glaube, das werde ich irgendwann machen. Es wäre eine ganz besondere Reise. Dann muss die Route 66 noch etwas warten."

Als nächsten Stopp hatte Frank die Modellbahnausstellung ausgewählt, die sich in einem Gebäude gleich nebenan befand. Hier waren die schönsten Strecken der amerikanischen Eisenbahn in einer einzigen, riesigen Anlage zusammengefasst: Die Gebirgsstrecken der Eisenbahn in den Rocky Mountains und der Sierra Nevada waren ebenso zu bewundern wie die berühmte Horseshoe Curve bei Altoona im Bundesstaat Pennsylvania und die längst verschwundene Key West Extension, welche von einem Hurrikan vernichtet worden war. Hier jedoch existierte sie noch - im Maßstab 1:87 - und begeisterte Alt und Jung. Cowboys ritten über die Prärie und brachten ihre Rinderherden zur Viehverladestation. Ein eleganter Schnellzug rauschte, von zwei Dieselloks gezogen, über den Donner Pass, und sogar der Kopfbahnhof von Chicago war im Modell nachgebildet. Es war eine blitzende und blinkende Wunderwelt, die sich da vor Sofia auftat. Miniaturzüge rollten durch Berge und Täler, über weite Ebenen und in dichtbesiedelte Städte hinein. Sie verschwanden in Tunnels und kamen an anderer Stelle wieder zum Vorschein. Und an den Rändern der gigantischen Anlage standen Dutzende Leute aller Altersstufen und beobachteten das Geschehen mit glänzenden Augen.



zuletzt bearbeitet 11.11.2018 15:59 | nach oben springen

#9

RE: Betriebswerk der Parkeisenbahn

in Leisure-Park 11.11.2018 16:31
von Sofía Sanchez | 383 Beiträge

Sie nahm grinsend den Block und ebenfalls den Stift entgegen und fing dabei an zu grinsen und schüttelte lachend ihren Kopf. „Gracias” bedankte sie sich und dachte kurz darüber nach. Einige der vielen Eindrücke, welche sie gesammelt hatte sollten nun auf das Paier gebracht werden. Sie schmunzelte etwas, ehe sie seinen Worten folge und fing zu lächeln. “Die Rout 66 ist wirklich wunderschön, ich habe sie zwar nicht mit einem Motorrad befahren, jedoch einen kleinen Teil der Strecke mit dem Wagen. Jugendstreiche würde man es wohl nenn” winkte sie lächelnd ab und zuckte etwas mit ihren Schultern.

Sie folgte weiter seinen Worten und schrieb dazu einiges auf. Sie schrieb alles auf Spanisch auf, da ihr meist dadurch mehr einfiel, als wenn sie andere Sprachen verwenden würde. Sie blickte sich dabei etwas um und stand nun vor der strahlenden kleinen Welt und lächelte nur noch mehr. „Ich weiß zwar nicht wieso so viele etwas damit anfangen können, aber man sieht das glitzern in ihren Augen“ lächelte sie und betrachtete dabei alles. Sie schrieb sich zu dem noch schnell die Daten auf, ob sie es schaffen würde das noch rein zu bringen blieb abzuwarten jedoch war der Dezember reserviert. „Ach ja wer sagt ihnen eigentlich Frank, dass ich nur wegen einem Block und einen Stift an diesen Park denke“ fragte sie nun lächelnd und blickte zu ihm. Diese Worte hallten noch leicht in ihrem Kopf, doch nun wollte sie eine Antwort haben. „Es gibt andere Eindrücke, welche mir sehr gut gefallen haben, nicht nur der Park“ erklärte sie ruhig und senkte kurz darauf ihren Blick auf ihren Zettel.

„Authentisch, Liebevoll und Spielerisch können hier Groß und Klein ein Erlebnis erleben, welches sie nirgends anders geboten bekommen. Dieser Einzigartiger Park bietet jeden Eisenbahnen Freunden und welche sie es werden möchten einen wunderschönen Ausblick auf die Welt, welche wir uns meist nur erahnen können“ schrieb sie und klappte den Block dabei wieder zu und legte die Arme hinter ihren Rücken und sah sich dabei um. Es sah wundervoll hier aus und sie musste zugeben, selbst sie empfand es hier als reinstes Paradies. „Da sie so nett sind und mich schon herumführen. Darf ich dich dann zu einem Kaffee einladen“ fragte sie nun ruhig und richtetet ihren Blick zu ihm hinauf.

Das Alles hier hatte er geschaffen und sie wollte weit aus mehr erfahren, sie wusste schon vieles, vieles womit sie kaum was anfangen konnte, jedoch erklärte er ihr das mit so einer Begeisterung das sie davon mitgerissen wurde. „Sie haben eine Welt erschaffen, welche für einen Moment das Leid draußen bleibt, ich finde das wirklich wundervoll. Denn hier hat man nicht das Gefühl das die Zeit einen Einholt, hier sieht man nicht das was draußen passiert, was uns in einen Schock versetzt. Hier lebt man für einen Moment in einer Welt, die so ruhig und friedlich ist, welche man sich nicht vorstellen kann“ meinte sie nun und zuckte lächelnd mit ihren Schultern.

@Frank Anasty



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zuletzt bearbeitet 11.11.2018 16:33 | nach oben springen

#10

RE: Betriebswerk der Parkeisenbahn

in Leisure-Park 12.11.2018 19:59
von Frank Anasty | 103 Beiträge

"Gracias", sagte Miss Sanchez, als Frank ihr Block und Stift gab. Der Unternehmer lächelte. "De nada", gab er in der gleichen Sprache zurück. Seine Gesprächspartnerin hatte wohl schon einmal einen der wenigen, noch verbliebenen Teilabschnitte der Route 66 befahren. Dass sie das als "Jugendstreich" klassifizierte, ließ ihn dann doch aufhorchen. "Leider existiert die Sixtysix ja nicht mehr als ganze Strecke", meinte Anasty bedauernd. "Aber einzelne Stücke gibt es noch. Und die würde ich mir gern ansehen, solange sie existieren. Aber was meinen Sie mit 'Jugendstreiche'? Sie machen mich neugierig, Sofía." Der Kalifornier hörte seinem Gegenüber aufmerksam zu, nickte verständnisvoll und lächelte dann. "Ich glaube, ich würde auch nicht mit einem Motorrad fahren", sagte er. "Wenn es mal regnet, wird man klatschnass, und schon holt man sich im Urlaub die schönste Erkältung. Nein, da bleibe ich doch lieber beim Auto - am Besten einen echten Straßenkreuzer, der klingt wie ein Vierzigtonner, der eine Motorhaube von der Größe eines Doppelbetts hat und sich nicht um seinen Spritverbrauch schert."

Sowohl die Redakteurin als auch der Freizeitparkbetreiber beobachteten die Besucher, die die Modelleisenbahn betrachteten und immer wieder neue, kleine Wunder entdeckten, während sie an der Anlage standen und den Zügen und anderen Fahrzeugen zuschauten. In den nachgebildeten Sümpfen der Everglades waren Propellerboote unterwegs, und miniaturisierte Figürchen schauten den Alligatoren zu. An einer anderen Stelle, im detailgetreuen Abbild von Chicago, fand gerade ein Bankraub statt, bei dem ein Gangsterboss mit seinen Spießgesellen von der Polizei verhaftet wurde. Unzählige winzige Personen und Tiere bevölkerten das riesige Areal, und man konnte sehen, wie viel Liebe zum Detail die Modellbauer aufgewendet hatten, um diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen.
Doch die Worte der schönen Journalistin, die nun folgten, ließen Frank aufhorchen. Offenbar hatte ihr bisher nicht nur der Park gefallen. "Nicht nur der Park?" fragte er neugierig. "Was hat Ihnen denn noch gefallen, wenn ich so wissbegierig sein darf?" Statt ihm direkt zu antworten lud Miss Sanchez ihren Gastgeber zu einem Kaffee ein, und dieser stimmte zu. "Sehr gerne", lächelte er. "Unser Café liegt vorn am Bahnhof. Wollen wir mit einem der Züge dorthin fahren?"

Gesagt, getan. Da ohnehin gerade eine der Lokomotiven ins Betriebswerk zurückkehrte und ein neuer Zug zum Abholen der Gäste an den Bahnhof fahren musste, setzten sich @Sofía Sanchez und Frank kurzerhand auf zwei der kleinen Güterwaggons und fuhren auf diese Weise zum Bahnhof mit. Die Fahrt dauerte nicht lange, aber die Chefredakteurin bekam auf diese Weise trotzdem einen ersten Eindruck, wie sich eine Fahrt mit der Parkeisenbahn anfühlte. Das Schnaufen und Fauchen der Dampflok, das Rattern der Räder auf den Schienenstößen und den Weichen, sowie das sonore Heulen der Dampfpfeife mischten sich zu einer Sinfonie der Kraft und der Nostalgie. So hatte es sich angehört, als die Originale der Dampfgiganten über die Schienenstränge Amerikas gefahren waren. Frank liebte diese Geräusche mehr als jedes Rockkonzert, mehr als jede andere Melodie. Für ihn war das Zischen des Dampfes und das Knistern des Feuers unter dem Kessel wie Musik. Schließlich hielt der Modellzug mit quietschenden Bremsen am Bahnhof "Denver Station", um neue Passagiere zusteigen zu lassen. Sofía und ihr Begleiter stiegen von den Waggons und begaben sich ins Café. Dort konnte man sich gut unterhalten, und wer mochte wissen, wie dieser Tag weiterging?

Tbc: ---> "Denver Station"-Café



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