#1

Wohnzimmer

in Frank Anasty 08.11.2018 22:40
von Frank Anasty | 104 Beiträge
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#2

RE: Wohnzimmer

in Frank Anasty 21.11.2018 11:10
von Sofía Sanchez | 385 Beiträge

--->cf Denver Station" - Café
Ich hoffe das ist so okay
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„Sie sollten sich nicht mit ihrem Bruder streiten, nicht weil sie evtl. keine Zeit haben, sondern weil jeder Streit vollkommen Sinnlos ist, wenn man bedenkt was dahintersteckt. Aber wie sie wohl schon sagten legt sich das“ meinte die junge Spanierin und lehnte sich in den Stuhl zurück. Ein sanftes lächeln hatte sich auf ihren Lippen niedergelegt, als er ihre Hand berührte und strich leicht mit dem Daumen darüber, ehe sie sich auch schon löste. Sie senkte dabei ihren Blick und schüttelte leicht ihren Kopf und sah zu ihm hinüber. „Katzen? Wie süß ich liebe Tiere, ich hoffe sie mögen mich. Mein kleiner Hunde Welpe Shadow ist verspielt und macht sicher gerade meine Haushälterin das Leben zur Hölle. Und Spielt im Garten ich will nicht wissen wie es aussieht, wenn ich nach Hause komme“ erklärte sie grinsend und senkte ihren Blick lächelnd.

„Seien sie bitte nicht bedrückt, das ist nun schon 16 Jahre her. Ich gehe damit um, weil es zu meinem Leben dazugehört, wie alles andere auch. Solange man sich nicht fragt wieso ist das Leben nur ein Leben und da gehört der Tod mit dazu. Man entscheidet ob man die Hürden des Lebens überfindet oder stehen bleibt. Ich hatte nicht angenommen das sie von ihrer Frau sprechen, wissen sie wieso? Sie haben erstens keinen Ehering und zweitens sprechen sie zwar mit Liebe von ihrer Katze, doch das gewisse etwas in ihrer Stimme fehlt. Ich habe es immer bei meinen Eltern vernommen und auch bei anderen. Wer weiß villt bin ich auch Schwerhörig, aber bei mir geht es nicht anders was dieses Thema angeht“ erklärte sie ruhig und zuckte etwas mit ihren Schultern. Wieso mussts sie ihm denn nun sagen das sie Single war und dies auch so betonte. Als jedoch das Handy klingelte vernahm sie die Worte und fing an zu lächeln. „Sehr gerne Frank“ willigte sie lächelnd ein, ehe sie sich langsam erhob und ihre Sachen nahm.

Zusammen zum Wagen gelaufen stieg sie ein, ehe sie sich in den Sitzt lehnte und anschnallte. „Ich habe genug im Leben erlebt, da darf sich auch wohl mal einräumen etwas Stolz für das zu haben, was man erreicht hat. Es freut mich das es ihnen gefällt. Nach der Zeit tat so eine Rucksacktour wirklich gut“ erklärte sie nun weiter und sah auf ihr Handy. Es hatte schon mehr als einmal jemand angerufen und das in ihrem Urlaub. Sie hätte niemals drauf schauen dürfen, denn nun überkam sie die Neugier. Kurz darüber geschmunzelte rief sie ihre Vertretung an und blickte dabei hinaus aus dem Wagen.

„Oye que pasa” (Hey was ist los?) fragte sie sofort und berkam sofort einen Schwall von Nachrichten an den Kopf geschmissen. Sie legte den Kopf nach hinten an die Lehne und schloss ihre Augen. “Tómatelo con calma” (Ganz ruhig) meinte sie nun und blickte auf die Uhr und schmunzelte etwas. Sie wurde weiter gereicht und vernahm die Worte einer Redakteurin, welche ruhiger war und ihr nun das Problem mit einem Artikel erklärte, welche gestrichen werden musste. “Ich schicke dir gleich meine Notizen zu und diese kommen in die Lücke rein. Es geht um einen Freizeitpark und ich finde dieser könnte dort perfekt rein passen. Ich melde mich morgen noch einmal um euch die Meinung zu sagen wie ich ihn finde. Macht was draus und ich brauche keine Informationen über den Park, die bekomme ich netterweise von einem wundervollen Insider” erklärte sie ruhig gelassen jedoch leicht bestimmend, ehe sie auflegete und zu Frank hinüber sah, als sie angekommen waren. “Sie bekommen ihren Artikel über den Park noch morgen und tut mir leid, meine Vertretung hat von solchen Aufgaben keine Ahnung und jemand neues habe ich noch nicht” erklärte sie und zuckte leicht mit den Schultern, als sie zum Haus hinüber sah.

Sie stieg langsam aus und betrachtete die Umgebung und lächelte dabei sanft. „Und ich frage mich schon die ganze Zeit wem das hier gehört nun weiß ich es“ erklärte sie und schüttelte leicht den Kopf, ehe sie mit ihm hinein trat wo auch schon die Haushälterin mit den Polizisten stand mitten im Wohnzimmer. Da sie nicht weit weg von ihr Wohnte würde sie den Wagen wohl abholen lassen von ihrer Haushälterin, welche dies sicher gerne machen würde. Sie blickte sich dabei in dem Modernen Wohnzimmer um und erblickte zwei Katzen. Sie waren mehr als klein und nicht das was sie gedacht hatte. Für einen Moment blieb sie eisern stehen, ehe die beiden langsam aber sicher auf sie zukamen. Langsam kniete sie sich zu Sheila und Midnight hinunter und hielt ihre Hand hin, welche mit einem beschnuppern quittiert wurde. Sie lächelte sanft und strich beiden über den Kopf und blickte ihnen in die Augen. „Hey ihr zwei, habt ihr euch genug gesonnt“ fragte sie lächelnd und ließ Frank nun erst einmal alles klären während sie sich mit den beiden Katzen näher beschnupperte. „Soy Sofía.“ Stellte sich die Spanierin den Katzen nun vor. Langsam erhob sie sich und drehte sich zu den Cops um und lächelte einen alten bekannten an und schüttelte ihm die Hand.

„Sagen sie ihrer Frau bitte das sie in drei Tagen die Zeitung aufschlagen soll“ lächelte sie den Beamten an, ehe sie ihre Notizen raus nahm und auf den Tisch legte und diese nur Fotografierte und wie im Wagen besprochen abschickte so das die Lücke gefüllt werden konnte. Eine SMS schrieb sie noch der Haushälterin mit der Bitte den Wagen nach Hause zu bringen den Ersatzschlüssel hatte sie, so würden sie ab nun ungestört reden können. Das Handy schmiss sie wieder in die Tasche, ehe sie an dem Tisch lehnte und wartete bis die Beamten wieder weg waren.

@Frank Anasty



zuletzt bearbeitet 21.11.2018 11:18 | nach oben springen

#3

RE: Wohnzimmer

in Frank Anasty 09.12.2018 23:48
von Frank Anasty | 104 Beiträge

Frank nickte nachdenklich. "Sie haben sicher Recht", antwortete er auf Sofías Worte. "Der Streit bringt letztlich nichts. Wenn wir irgendwann einmal wieder völlig unbeschwert miteinander umgehen können, dann ist es eben so. Und wenn nicht, dann ist es auch so. Wahrscheinlich werden wir eines Tages wirklich zu alt für diese Kindereien." Die schöne Journalistin war anscheinend ebenso wie Frank Tierfreundin, besaß selbst einen Welpen namens Shadow und verstand auch, wenn Tiere einfach verspielt waren. Das war mit Sheila und Midnight nicht anders: Die beiden jungen Leoparden spielten sehr gern miteinander, hatten dabei schon oft irgendwelche Blumen in den sorgsam gepflegten Beeten entwurzelt, waren durch das ganze Haus getollt und hatten einmal sogar fast einen Unfall verursacht, als Frank eine Treppe hinaufgegangen war, während die beiden Fellnasen heruntergetobt waren. Anasty hate den Halt verloren und wäre um ein Haar die Treppe wieder hinuntergesegelt, wenn er sich nicht gerade noch am Geländer hätte festhalten können.

Miss Sanchez ging mit dem frühen Tod ihrer Eltern sehr rational um. Das war insofern verständlich, als sie ja schon Zeit gehabt hatte, darüber hinweg zu kommen. Die Zeit heilte zwar nicht alle Wunden, aber sie machte manchen Schmerz zumindest erträglicher. Zudem bewies die Chefredakteurin großen Scharfsinn, als es darum ging, dass Anasty von seinem Haustier und nicht von einer etwaigen Lebensgefährtin gesprochen hatte. Miss Sanchez wies darauf hin, dass er einerseits keinen Ehering trug, und dass in seiner Stimme das gewisse Etwas fehlte, das zum Sprechen von der geliebten Partnerin einfach dazugehörte. Der CEO des "V8-Café" nickte anerkennend. "Das ist wohl wahr", erwiderte der Restaurantchef. "Auch wenn ich meine beiden Katzen sehr liebe und sie um nichts in der Welt hergeben würde, ist es natürlich so, dass ich keinen Ehering trage, weil ich Tierfreund bin. Und man spricht von einer Ehefrau dann doch anders, als von seinen Haustieren, obwohl ich einen Freund habe, der seine Partnerin regelmäßig als 'sein Kätzchen' bezeichnet."

Während die Redakteurin in Anastys Auto saß, kontrollierte sie ihr Handy und telefonierte offenbar mit jemandem von der Zeitung. Sie meinte, dass die betreffende Person sich erst einmal beruhigen solle, und dass sie - wohl als Ersatz für einen ausgefallenen Artikel - eine andere Reportage über einen Freizeitpark parat hatte. Um welchen Park es sich dabei handelte, konnte sich Frank sehr gut vorstellen. Es sah ganz danach aus, als würde der Bericht über den Railroad-and-Adventure-Park früher erscheinen, als sowohl Sofía als auch er selbst angenommen hatten. Frank nickte anerkennend, als er hörte, wie schnell solche Entscheidungen von der schönen Journalistin getroffen wurden. "Ich bin wirklich beeindruckt", sagte er. "Die Geschwindigkeit, mit der Sie Ihren Laden managen, und mit der die Leute offensichtlich auch auf Ihre Anweisungen reagieren, würde ich mir für meine beiden Organisationen auch mal wünschen. Manche Leute sind da wirklich fix bei der Hand, aber bei anderen Mitarbeitern habe ich das Gefühl, dass ich denen in vollem Galopp die Schuhe neu besohlen könnte."

Als Sofía und ihr Begleiter schließlich bei der Villa des Unternehmers ankamen, standen bereits zwei Streifenwagen auf dem Parkplatz an der Zufahrt. Frank runzelte die Stirn. "Ganz schönes Verkehrsaufkommen", brummte er. "Gleich zwei Black-and-Whites für einen Einbrecher? Nicht schlecht." Die Beiden parkten den Wagen in der Garage, stiegen aus und betraten das Haus durch den Nebeneingang. Im Wohnzimmer trafen Sofía und Frank dann auf insgesamt fünf Polizisten, sowie Mrs. Bowers, die Haushälterin, die gerade von einem der Cops vernommen wurde. Die beiden zahmen Leoparden des Unternehmers saßen brav in der Nähe des Sofas und beobachteten interessiert die Szenerie. Außerdem waren ein junger Mann und eine junge Frau anwesend. Beide mochte etwa zwanzig Jahre alt sein, trugen schwarze Pullover und schwarze Trainingshosen, Turnschuhe und Wollmützen. Sie sahen wirklich aus wie das Klischee des Einbrechers schlechthin. Am Interessantesten war jedoch, dass Frank den jungen Mann kannte.

"Sieh einer an", knurrte der Unternehmer, "wen haben wir denn da? Mister Horton! Dürfte ich freundlicherweise erfahren, was Sie auf meinem Grundstück zu suchen hatten?" Der Angesprochene presste die Lippen zusammen. Einer der Polizisten wandte sich an Frank: "Der junge Mann hat uns gegenüber noch keine Angaben gemacht. Aber es scheint so, als ob Sie ihn kennen, Mister Anasty." Frank nickte. "Das ist Mister Andrew Horton, Sohn von Steve Horton und Mrs. Angelica Horton. Die Drei sind meine Nachbarn. Seit geraumer Zeit beschäftigt sich Mr. Horton... also er hier..." Mit diesen Worten zeigte Frank auf den Einbrecher, bevor er mit seiner Aussage fortfuhr: "... intensiv mit Tierrechten. Er ist der festen Meinung, dass nur die Freiheit für Tiere artgerecht sei. Deshalb hatten wir schon einige Diskussionen."
Verächtlich schaute Frank den Sohn seiner Nachbarn an. Seine entspannten Gesichtszüge verzerrten sich zu einer Maske der Wut, als er weitersprach: "Der Umstand, dass Sheila und Midnight in freier Wildbahn umkämen, hat ihn in seinem Wahn entweder nicht interessiert, oder aber er nimmt das für seine Ideologie kurzerhand in Kauf. Dass er jedoch so weit gehen würde, bei mir einzubrechen, um meine Tiere zu entführen, hätte ich nicht gedacht." "Befreien wollten wir sie!" schrie das Mädchen. "Befreien von den Fesseln der Gefangenschaft! Nur die Natur ist artgerecht!" Abermals verzog Frank das Gesicht. "Ich erstatte Anzeige wegen Einbruch", sagte er zu dem Polizisten. "Und wenn es möglich ist, lochen Sie diese beiden Figuren ein. Ich will sie nicht mehr in der Nähe meines Hauses, geschweige denn meiner Katzen sehen."

Die beiden Leoparden hatten inzwischen die Chefredakteurin inspiziert, die sich zu ihnen heruntergebeugt hatte, um sie an ihrer Hand schnuppern zu lassen. Die gefleckte Leopardendame war zunächst noch ein wenig zurückhaltend, doch als sie sah, wie zutraulich ihr schwarzer Artgenosse war, und wie vorbehaltlos er sich mit dem Kopf an die streichelnde Hand Sofías drückte, ließ Sheila ebenfalls ihre Hemmungen fallen. Schnurrend schmiegten sich die Großkatzen an die Chefredakteurin, zeigten ohne jede Zurückhaltung ihre Zuneigung und leckten die Hände der Spanierin. Sheila erwies sich dabei als besonders geschickt. Egal, wie Sofía ihre Hände hielt, die Katze kam dran. Und schließlich warf sich das Leopardenmädchen auf den Rücken, angelte mit den Pfoten nach dem Arm der Journalistin und drückte Sofías Hand in ihr weiches Bauchfell. Frank, der inzwischen sein Gespräch mit den Polizisten beendet hatte, lächelte. "Das ist ein großer Vertrauensbeweis", sagte er. "Sheila lässt sich bei weitem nicht von jeder Person am Bauch kraulen. Sie ist da sehr wählerisch. Midnight hat da weniger Skrupel, der lässt sich von jedem streicheln, der ihm freundlich gegenübertritt. Aber Sheilas Zuneigung zu gewinnen ist weniger einfach. Darauf können Sie sich etwas einbilden."

@Sofía Sanchez



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#4

RE: Wohnzimmer

in Frank Anasty 10.12.2018 00:58
von Sofía Sanchez | 385 Beiträge

Nachdem das Handy wieder in der Tasche gelandet war beschäftigte sich Sofia noch mit den kleinen Katzen. Ja sie waren nicht klein, aber sie schloss die beiden jetzt schon ins Herz. Auf dem Boden sitzend krauelte sie beide immer wieder, während die Pfoten immer wieder sanft nach ihr schnappten. Sofia konnte schon gar nicht mehr anders, als darauf einzugehen. „Ihr zwei seid mir ganz schön frech. Ich lerne doch erst Frank kennen“ flüsterte sie den beiden grinsend zu und gab beiden einen Kuss auf den Kopf, ehe sie sich langsam wieder hinstellte und das Shirt richtete.

Ein lächeln hatte sie auf ihre Lippen geschlichen als Frank anfing zu reden und dieser vollkommen in dem Element des Grundstückbesitzers, jedoch auch Leiter eines Cafés und eines Freizeitparks war. Diese Art des Chefs brachte sie immer breiter zum Grinsen, ehe sie sich abwenden musste damit man genau das nicht sofort erkannte oder sah. Sie räusperte sich kurz, um sich etwas zu beruhigen, ehe sie die Worte hörte, welche nun kamen.

Sofia vernahm die ganze Sachen hinter sich und stand nun an dem Tisch und hob dabei leicht eine Augenbraue. „Entschuldigen sie Sir, aber was nehmen sie sich raus in freier Wildbahn ein anderes Territorium zu betreten. Wir sind alle Menschen und wir sind die größten Tiere hier. Was erlauben sie sich so etwas zu sagen. Wie alle leben in einer Art Gefangenschaft, welches wir unser Zuhause nennen, unsere Arbeit. Und dass Tiere, welche aus schlimmen zuständen kommen und nicht in einem Zoo landen aufgenommen werden können zeigt doch nur den Respekt, welchen man vor diesem Tier hat. Sie sollten sich was schämen so etwas zu sagen sie alle beide. Ich habe nun ihre Namen und werde wohl ihren guten Ruf nun vollkommen zerstören. Ich drohe selten und auf so etwas lasse ich mich wirklich nicht ein, aber der Artikel wird ganz groß raus kommen auf allen Titelblättern dieser Stadt werden ihre Namen und ihre Gesichter stehen. Ich denke ihre Eltern sind von wert für die Presse, sie werden sich noch wünschen so etwas nicht getan zu haben. Oder gar mir begenet zu sein und meinem Freund so einen Schaden anzurichten“ sagte sie mit fester Stimme, ehe sie nur den Kopf schütteln konnte so etwas zu sagen oder gar zu wagen, wobei ihre Wortwahl nicht ganz durchdacht gewesen war.

Sie krauelte nun weiter die Katzen und spürte den Hechtsprung von Sheila, welche sich nun auf sie ausbreitete, als Sofia auf dem Boden gelandet war. Mit einem lachen lag sie wie ein Seestern auf dem Boden und eine verspielte Raubkatze auf ihr. „Ich merke schon“ meinte sie nur lachend, ehe sie zu Midnight sah, welche ihre Schnauzte immer wieder gegen den Körper von Sheila stupste. Sie hielt die Hand zu Midnight und krauelte das Ohr, ehe sie anfing zu lächeln. „Dürfte ich wieder aufstehen“ fragte sie und stieß ihre Nase gegen die von Sheila. Diese hörte Prompt was sie eher selbst etwas stutzig machte, aber ebenso stolz. Sie setzte sich langsam auf und stellte sich langsam wieder hin und klopfte sich die Haare von der Jacke, ehe sie zu den Einbrechern sah, welche abgeführt wurden. „Sie werden meinen Namen so schnell nicht vergessen“ lächelte sie den beiden nach und schüttelte nur wieder den Kopf.

„Ich muss zugeben ich war etwas überrascht, als ich nun ja zwei Raubkatzen vor mir gesehen habe“ gestand sie nun lächelnd und blickte die beiden an, welche noch immer von ihrem neuen „Spielzeug“ nicht ablassen konnten. „Ich hätte glaube ich einen Ball oder so etwas mitbringen sollen. Woher haben sie die beiden denn? Ich denke beide haben ein hartes Leben hinter sich gehabt, wenn sie hier sind“ fragte sie nun lächelnd und blickte kurz auf das Handy, als dieses in der Tasche einen Laut von sich gab. Sie verdrehte nur die Augen und steckte es dann wieder weg, sie würde sich wohl erst morgen darum kümmern können. „Ach was mir noch einfällt Frank, sie müssen nur den nötigen Respekt und die Nötige Stimme dazu haben ihren Mitarbeitern etwas einzuheizen, denn nur so bekommen sie genau das hin, dass alles so läuft wie sie es wollen“ ja diesen Tipp musste sie sich selbst beibringen und ihre gelegentlichen Wutausbrüche auf der Arbeit hatten wohl dazu geholfen. Ein breites grinsen hatte sich auf ihren Lippen abgelegt, ehe sie zu den Katzen sah, welche sich vor ihren Füßen lagen. Midnight lag vor Frank und Sheila vor Sofia.

„Ich darf mir nun etwas einbilden? Darf ich nun fragen was ich mir einbilden darf Frank, das Sheila mir vertraut?“ fragte sie nun neugierig und blickte sich kurz in dem Wohnzimmer um und deutet auf das Sofa. „Setzten wir uns, ich denke sie haben lange genug gestanden und ich in der letzten Zeit ebenfalls“ lud sie sich nun lächelnd ein und setzte sich mit ihm auf das Sofa, ehe sie das Bein überschlug und über seine Worte, die er zuvor gesagt hatte nachdachte. „Aber der Kosename, wenn ich ehrlich bin Kätzchen ist doch gar nicht so schlimm, er ist sogar niedlich. Bei mir wäre es dann doch eher Raubkatze oder Vampir, Blutsauger ich habe keine Ahnung ich bin wohl für einige nicht so einfach“ meinte sie lächelnd und winkte dabei ab, wobei ihre letzte Beziehung nun einige Jahre zurück lag. „Aber nun lassen sie uns mal zurück kommen Frank. Wo waren wir genau stehen geblieben“ fragte sie mit einem sanften lächeln, wobei ihre Augen seinen Blick suchten, während ihre Hände immer wieder sanft über das Fell des Leoparden strichen, welche zufrieden schnurrten.
@Frank Anasty



zuletzt bearbeitet 10.12.2018 00:58 | nach oben springen

#5

RE: Wohnzimmer

in Frank Anasty 10.12.2018 00:59
von Sofía Sanchez | 385 Beiträge
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#6

RE: Wohnzimmer

in Frank Anasty 18.12.2018 19:13
von Frank Anasty | 104 Beiträge

Die beiden Raubkatzen schienen sich nicht sonderlich dafür zu interessieren, dass Sofía eigentlich Frank Anasty kennenlernen wollte. Die Miezen waren überaus zutraulich und mindestens ebenso verschmust. Also kam die schöne Chefredakteurin nicht umhin, Sheila und Midnight zu streicheln, während Frank sich mit den Polizisten unterhielt. Ganz offensichtlich fand Miss Sanchez Gefallen an den Äußerungen des Restaurantchefs, sodass sie tatsächlich grinsen musste. Pietätvoll wandte sich die junge Frau ab und schaute in eine andere Richtung, damit man dies nicht sofort sah, aber Frank hatte es aus dem Augenwinkel bemerkt, und er freute sich darüber.
Als jedoch die Tierrechtsaktivistin begann, über die Freiheit der Natur zu krakeelen, in die Sheila und Midnight angeblich gehörten, wurde die schöne Journalistin von einer solchen Leidenschaft gepackt, dass der Freizeitparkeigentümer sich wirklich beeindruckt zu ihr umdrehte und das Schauspiel verfolgte. Die beiden Tierrechtler guckten wie die Omnibusse, als Sofía ihnen die Leviten las. Und als sie versprach, den Ruf der Beiden in den Dreck zu ziehen und jedem von diesem Einbruch zu berichten, da stieg sogar blanke Angst in die Augen von Andrew Horton und seiner Freundin. Es begann ihnen langsam zu dämmern, dass sie sich hier mit jemandem angelegt hatten, der eindeutig die besseren Karten im Spiel der Mächte hatte. Und es schien ganz so, als würden die Beiden realisieren, dass sie mit ihrer sinnfreien Aktion einen wirklich tiefen Griff ins Klo getan hatten. Mit ihren Gesichtern in der Zeitung und in den Nachrichten würde sich jeder Personalchef zweimal überlegen, ob er solche Früchtchen einstellte. Und gerade das Internet vergaß heutzutage nichts mehr. Wenn die Zeitung auch noch eine Online-Präsenz besaß, würden die Bilder der beiden verhinderten Tierbefreier wohl noch in mehreren Jahren durch die Weiten des Netzes huschen.

Die beiden Raubkatzen indes waren von dem Gast mehr als nur angetan. Sheila stupste die schöne Journalistin mit der Nase an, schnurrte was das Zeug hielt und ließ erst von @Sofía Sanchez ab, als diese sie darum bat - ein Umstand, der die Chefredakteurin ziemlich verblüffte. Nachdem die beiden Einbrecher abgeführt worden waren, konnte sich Frank wieder seinem Gast widmen. Die zweiunddreißigjährige Schönheit bedauerte, dass sie den Beiden keinen Ball mitgebracht hatte und gab zu, dass sie doch überrascht gewesen war, zwei leibhaftigen Leoparden gegenüberzustehen. Danach wollte sie natürlich wissen, woher Frank die Beiden hatte. "Oh, das ist eine etwas längere Geschichte", sagte der Parkeigentümer. "Ich schlage vor, dass wir das beim Abendessen besprechen, okay? Ich bin kein allzu schlechter Koch, und ich wäre geehrt, wenn ich Sie einladen dürfte, Sofía."
Frank brachte seinem Gast einen Ball, mit dem die Journalistin die beiden Katzen beschäftigen konnte. Es sah auch wirklich possierlich aus, wenn Sheila und Midnight sich um den Gummiball balgten, um ihn dann schließlich - einmal die Leopardendame, dann wieder der schwarze Panther - zu Miss Sanchez zurückzubringen. Schließlich nahmen der Restaurant-CEO und sein Gast wieder auf dem Sofa Platz und unterhielten sich.

"Nun, weshalb Sie sich darauf etwas einbilden können", sagte Frank lächelnd, "dass Sheila Ihnen vertraut, das ist der Umstand, dass meine Raubkatze eine ausgezeichnete Menschenkennerin ist. Sie lässt sich nur von Leuten am Bauch kraulen, die sie mag. Und das sind eigentlich auch immer Menschen, die ich selbst ebenfalls gern habe. An meinem letzten Geburtstag hatte ich Besuch von meiner Familie und einigen Bekannten. Einer davon wurde gegenüber meiner Schwester zudringlich. Da hätten Sie Sheila erleben sollen: Meine Mieze hat sich zwischen die Beiden gestellt, hat meinen Bekannten angefaucht und war so energisch bei der Sache, dass der Kerl ziemlich flott den Abgang gemacht hat. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich vermuten, der läuft immer noch davon." Frank lachte leise. Dann wurde er wieder ernst. "Sheila kam über einen..." Der Restaurantmanager suchte nach Worten. Dann fuhr er fort: "... über einen ehemaligen Freund von mir zu mir. Dieser Mann wollte tatsächlich für seine Tochter ein lebendiges Kuscheltier haben. Er war der festen Ansicht, dass eine normale Katze es nicht tun würde, und so kaufte er Sheila auf dem schwarzen Markt. Sie war damals in einem erbärmlichen Zustand, und als ich mitbekam, was da lief, habe ich die Polizei eingeschaltet."

Frank seufzte. Dann sprach er weiter: "Mein... Freund... wurde verhaftet und wegen dem Handel mit geschützten Tieren eingesperrt. Er verbringt die nächsten fünfzehn Sonntage im Knast, und ich meine dabei Ostersonntage!" Der Unternehmer ballte die Faust, und seine Stimme nahm einen knurrenden Unterton an, als er sagte: "Ich hoffe wirklich inständig, dass irgendein dicker, stinkender Rocker ihn im Gefängnis zu seinem Liebespüppchen macht und ihm dabei den Arsch... entschuldigen Sie... das ist sehr emotional für mich." Schließlich hatte sich Anasty wieder im Griff. "Der langen Rede kurzer Sinn", erzählte Frank weiter. "Niemand wollte Sheila haben, kein Zoo, kein Wildpark, kein Zirkus. Man wollte sie einschläfern, aber das habe ich nicht zugelassen. Also habe ich mein Haus umbauen lassen und dafür gesorgt, dass sie im Park genug Auslauf hat, aber nicht weglaufen kann."
Franks Gesichtszüge wurden weich und liebevoll. "Aber das möchte sie gar nicht", fuhr er fort. "Sheila hat noch nie einen Ausbruchsversuch unternommen, und obwohl sie im Sommer gern draußen ist, schläft sie immer hier im Haus, meistens in meinem Schlafzimmer auf ihrem Kratzbaum. Was Midnight angeht, der war ebenfalls ein Opfer der Tierschmuggel-Mafia. Eine gute Freundin von mir hat das aufgedeckt, und als man nicht wusste, wohin mit dem Pantherjungen, hat sie an mich gedacht. Ich hatte sämtliche erforderlichen Lizenzen, und so kam er zu mir. Meine beiden Leoparden sind ein Herz und eine Seele, und ihr Herrchen lieben sie ebenso wie er sie."

Sanft streichelte Anasty über den Rücken des Panthers, der seinem Herrn daraufhin die Hand leckte. "Nicht wahr, mein Freund, wir bleiben für immer zusammen, Du, Sheila und ich", sagte Frank zärtlich. Die beiden Raubkatzen kuschelten sich an Sofía und Frank, ließen sich verhätscheln und wollten ganz offensichtlich nirgendwo anders sein, als bei den Beiden. So kam es auch, dass Sheila unwillig maunzte, als ihr Besitzer aufstand. "Was halten Sie davon, wenn ich uns jetzt etwas Gutes koche?" fragte der Hausherr seinen Gast. "Gibt es etwas, was Sie besonders mögen, Sofía? Oder etwas, das Sie gar nicht mögen? Dann kann ich mich danach richten."

ooc: Bitte verzeih, dass es so lange gedauert hat. Die Vorweihnachtszeit ist auch bei uns im Büro immer ziemlich stressig.



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#7

RE: Wohnzimmer

in Frank Anasty 18.12.2018 20:36
von Sofía Sanchez | 385 Beiträge

Den Blicke zufolge hatten die beiden Einbrecher nun bemerkte das Sofia sich nichts sagen und schon lange nicht, dass ein Freund dadurch einen Schaden erlitten hatte. Sie atmete tief durch und schüttelte nur ihren Kopf. In dem Moment kam ihr Spanisches Temperament raus und so etwas konnte sie gar nicht leiden. Sie atmete tief durch, als sie nun endlich saßen und krauelte dabei weiter Sheila und lehnte sich leicht nach hinten an und blickte in die großen Augen der kleinen Maus und fing an zu grinsen. „Du bist ganz schön frech meine junge Dame“ erwiderte sie grinsend auf den Blick und vernahm dann die Worte von ihrem Gastgeber.

„Wir können auch sehr gerne zusammen Kochen“ willigte sie also indirekt seinem Angebot ein, zum Essen zu bleiben und strich sich eine Strähne zurück. Sofia blickte in die Augen von Frank und vernahm dabei die Worte, welche er ihr nun erzählte. Sie schluckte schwer und sah die beiden Katzen mitleidig an und schüttelte nur den Kopf darüber. Als er regelrecht die Fassung dabei verlor lächelte sie sanft und strich über seinen Rücken. „Beruhigen sie sich, dieser Mistkerl hat es verdient und sitzt genau da wo er sitzen soll“ meinte sie ruhig und sah ihm in die Augen. Er sollte sich nicht wegen so jemanden aufregen das brachte nichts.

„Ich denke auch nicht, dass die Katzen hier weg möchten, auf mich machen sie einen Gesunden und zufriedenen Eindruck. Sie sind sicher froh nun ein liebendes Zuhause gefunden zu haben und somit auch ihre Ruhe, welche man ihnen nicht vergönnen kann, nach so einem schrecklichen Leben. Sie lieben sie Frank, die Katzen würden es nicht wollen zu gehen, wenn doch würden sie es ihnen deutlich zeigen, jedoch nicht mit einem Flucht versuch, aber das denke ich wird nicht passieren. Ich denke ich leihe mir mal Sheila und Midnight aus im Büro könnte ich sie gut gebrauchen, dann nerven andere mich nicht mehr“ erklärte sie grinsend, nachdem ihre Worte von ruhig und mitfühlend etwas Erfreuter wurden.

„Sie haben wirklich ein sehr großes Herz Frank“ meinte sie lächelnd und erhob sich ebenfalls und sah die beiden Katzen an und warf den Ball raus in den Garten. „Spielt mal draußen ihr Süßen, jetzt kochen wir und ihr würdet euch langweilen“ meinte sie lächelnd und krauelte beide noch einmal kurz, ehe sie mit ihm in die Küche lief. Sie sah sich kurz um und lächelte dabei sanft. „Ich empfinde es als sehr grauenhaft, Tieren so etwas anzutun. Allein die Tatsache das man Raubkatzen nicht als Lebendes Spielzeug verwenden kann, sondern eher als Raubtiere. Ihre zwei sind anders, aber das liegt dann wohl eher an der Erziehung und Freiheit, welche sie hier haben“ meinte sie nun ruhig und zuckte etwas mit ihren schultern und griff aus der Hosentasche ein Haargummi und band sich ihre Haare zusammen.

Sie drehte sich lächelnd zu Frank herum und schmunzelte etwas dabei und dachte etwas nach. „Hmm ich esse sehr gerne Scharf und Spanisch. Aber ich bevorzuge auch einfache Sachen wie Pasta, ich bin da recht Flexibel“ erklärte die junge Spanierin und lief dann zum Waschbecken und wusch sich erst einmal die Hände, wie es sich gehörte und trocknete diese dann an den Handtusch ab, welches neben der Spüle lag. Sie dachte kurz nach und wand sich wieder zu Frank herum und blickte ihm lächelnd in die Augen. „Dann zeigen sie mal was sie im Kühlschrank haben und wir zaubern irgendwas zusammen. Ich bin heute mal ihre Assistentin“ lächelte sie sanft und fuhr unbemerkte von ihr selbst mit dem Blick über seinen Körper.

Die Tatsache, dass die Katzen so ein hartes Leben hinter sich hatten erschütterte sie noch immer, denn sie konnte nie verstehen wie man Tieren so etwas antun konnten. Aber was wunderte es sie, Menschen waren die größten Raubtiere auf diesem Planeten und würde wohl alles machen die Macht ans ich zu reißen. Sie atmete tief durch und sah kurz zu den Katzen, welche sich regelrecht verstecken und links und rechts neben Frank vorbeischauten. Ich fing an zu grinsen und schüttelte dabei lächelnd den Kopf. Sheila Stupste in dem Moment Frank in ihre Richtung was sie zum Lachen brachte. „Ich glaube da will einer das wir anfangen, damit sie wieder Aufmerksamkeit bekommen“ bemerkte Sofia lachend und schüttelte etwas den Kopf, ehe sie ihren Blick wieder in seine Augen legte und sanft lächelte.

@Frank Anasty



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#8

RE: Wohnzimmer

in Frank Anasty 30.12.2018 12:18
von Frank Anasty | 104 Beiträge

Sofía lächelte das Leopardenmädchen an, kraulte es hinter den Ohren und sagte dem Raubtier dabei auf den Kopf zu, dass es ganz schön frech sein konnte. Frank blinzelte und grinste zu seinem Gast hinüber. "Da sprechen Sie ein wahres Wort gelassen aus, Sofía", sagte er. "Sheila kann wirklich sehr vorwitzig sein. Aber gleichzeitig ist sie, zusammen mit Midnight, wirklich die liebenswerteste Katze, die ich kenne." Der Leopard streckte den Hals und hielt seinen Kopf so, dass die schöne Journalistin bequem Sheilas Hals erreichen konnte, um sie unter dem Kinn zu krabbeln. Diese Behandlung quittierte die Samtpfote mit lautem Schnurren und einem Zusammenkneifen der Augen - ein sicheres Zeichen, dass sich Sheila rundum wohlfühlte. (Wer würde das auch nicht, wenn er oder sie von einer gutaussehenden, jungen Frau gestreichelt wurde?)

Sofía schlug vor, gemeinsam zu kochen, und der Parkbesitzer nahm diesen Vorschlag gerne an. "Prima", nickte Anasty, "dann machen wir das so." Was seinen ehemals besten Freund und jetziges Hassobjekt anging, der Mann, der Sheila ihrer Mutter entrissen hatte und sie als lebendes Plüschtier hatte verschenken wollen, so hatte Miss Sanchez natürlich recht: Es brachte nichts, sich über zerschlagene Eier Gedanken zu machen. Und noch viel weniger brachte es, sich über den Mann aufzuregen, der all das angerichtet hatte. Aber Frank ärgerte sich trotzdem jedes Mal, wenn er diese Geschichte erzählte, und er ärgerte sich über sich selbst, dass er vor seinem Gast derart die Beherrschung verloren hatte. Sofías Berührung tat ihm jedoch gut, und das Blut rauschte nicht mehr ganz so schnell in den Ohren des Tourismusunternehmers, als er ihre sanfte Stimme hörte. Sie sagte ihm, dass der elende Tierquäler nun an dem Ort, wo er sitzen sollte, und dass Midnight und Sheila nicht mehr von Anasty wegwollten. Wie um die Worte der jungen Frau zu bestätigen, streckte sich die Leopardendame genüsslich, und ihr Gefährte gähnte herzhaft, als wollte er sagen: "Hier bin ich Katze, hier darf ich's sein!"

Die Redakteurin schlug im Scherz vor, sich die beiden Leoparden auszuleihen, denn dann würde sie wohl von ihren Kollegen weitestgehend in Ruhe gelassen. Frank lachte und nickte. "Das halte ich durchaus für möglich", antwortete der Mann aus Los Angeles mit einem Schmunzeln. "Wenn da plötzlich zwei lebendige Raubkatzen auf dem Schreibtisch liegen, könnte das auf manche Mitarbeiter möglicherweise verstörend wirken."
Nachdem Sofía mehrere Male den Ball geworfen hatte und sich davon überzeugen konnte, dass die Raubkatzen ihn wirklich wie brave Hunde apportierten, warf sie das Spielgerät in den Garten hinaus, und die Leoparden flitzten eilig hinterher. Draußen tollten sie miteinander durchs Gras, trieben den Ball mit den Pfoten vor sich her und genossen das schöne, das herrliche, das wunderbare Leben, das sie hier in ihrem neuen Zuhause führen durften. Wenn man die beiden jungen Leoparden so ausgelassen spielen sah, konnte einem tierlieben Menschen eigentlich nur das Herz aufgehen.

Die Journalistin und der Unternehmer begaben sich indes in die Küche, wo sie gemeinsam kochen wollten. Nachdem Sofía ihrem Gastgeber gesagt hatte, dass sie gern scharf aß und die spanische Küche mochte, musste Frank gar nicht lange überlegen. Er würde ein schnelles Pastagericht zaubern. Für eine größere Kochaktion waren sowohl er als auch sein Gast heute wohl zu hungrig, und so war die Vorbereitungs- und Kochzeit ihres Mahles ein essentieller Faktor. Während die Beiden Anchovis und Knoblauch klein schnitten beziehungsweise hackten, merkten Sofía und Frank, dass sie in der Küche wirklich ein gutes Team waren. Oft brauchte es nicht einmal Worte: Ein kurzer Blick reichte aus, dass Frank seiner Assistentin das große Küchenmesser reichte, oder dass Sofía ihrem Begleiter das Olivenöl gab, das in einer Flasche neben ihr auf einem Regal stand.
Die feingeschnittenen Anchovis und die gehackten Knoblauchzehen wurden mit klein geschnittenen, getrockneten Chilischoten vermengt. Frank benutzte das Öl, in dem die Anchovis gelagert worden waren, um die Pfanne einzuölen, während Sofía Kirschtomaten halbierte und schon einmal die Nudeln in einem Topf auf den Herd setzte. Der Unternehmer briet inzwischen die Anchovis, den Knoblauch und die Chilischoten an, gab die Kirschtomaten dazu und fügte auch noch Oliven und gesalzene Kapern bei. Das alles gab eine herrlich duftende Sauce, unter die schließlich die Nudeln gehoben wurden. Nach einer guten Viertelstunde war das Essen fertig, und die Beiden setzten sich mit einem guten Wein an den Tisch und ließen es sich schmecken.

Die beiden Raubkatzen hatten inzwischen genug gespielt und schlichen wieder durch das Haus, ruhten sich auf ihrem Kratzbaum aus und spähten immer wieder in Richtung "ihrer" Menschen, ob sie vielleicht schon wieder streichelbereit waren. Doch Sofía und Frank ließen sich nicht stören. Die Beiden unterhielten sich über ihre Arbeit, über die jeweiligen Freizeitbeschäftigungen und über die Familien des jeweils Anderen. Auf diese Weise erfuhr die Journalistin noch mehr über Franks Hintergründe. Sie hörte ihm zu, als er davon sprach, wie er mit seinem Oldtimer kreuz und quer durch die Vereinigten Staaten gefahren war, wie er von Miami bis Alaska, von Kalifornien bis an die Hudson Bay, von der Grenze zu Mexiko bis an den Polarkreis gefahren war, und was er dabei alles erlebt hatte. Keine Frage: Frank Anasty hatte eine Menge erlebt. Aber er konnte genauso gut zuhören, erfragte Details aus Sofías Leben und wollte wissen, wo sie schon überall gewesen war. Man konnte getrost sagen, dass Beide von dem jeweils Anderen profitierten. Und in Frank begann ein warmes Feuer immer stärker zu glimmen, je länger er mit seinem Gast sprach. Um Himmels Willen: Es hatte ihn erwischt, und zwar wie noch nie in seinem Leben.

ooc: Bitte verzeih, dass es so lange gedauert hat. Weihnachten ist eben immer stressig.



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#9

RE: Wohnzimmer

in Frank Anasty 30.12.2018 22:13
von Sofía Sanchez | 385 Beiträge

Mit einem breiten Lächeln auf den Lippen hatte sie den Katzen hinter hergesehen, sie waren im garten verschwunden und blieben auch da, schon einmal ein Anfang, denn beim Kochen würden sie nur etwas stören und sie sollten sich nicht benachteilig fühlen. Wieso auch immer hatte sie das bedürfnis den Katzen das zu geben was sie verdient hatten. Schließlich hatten sie genug hinter sich. "Das dachte ich mir sofort, die beiden sehen nicht aus, als würden sie jemanden etwas tun, es sei denn sie sind in Gefahr" erklärte sie lächelnd und blickte ihm weiter in die Augen. Sie war sich selten etwas sicher von der ersten Minute an, aber hier war es etwas anderes.

„Ich nehme diese Aussage als Annahme meiner Frage mal entgegen und würde sagen jeder lässt mich in diesen Tagen dann in Ruhe, sonst schreien sie und rennen raus. Ich habe meine Ruhe und meine Mitarbeiter mehr, wenn sie dann Kündigen, aber lieber neue Suche, als jedem beim Arbeiten die Schuhe zu besohlen“ meinte sie grinsend und senkte dann ihren Blick auf das Schneidebrett. Sie griff zu dem Ölivenöl, bzw bekam es gereicht und blickte immer wieder zu ihm hinüber. Es war regelrecht Faszinierend, wie er koche, es machte es gut und so geschmeidig. Zumindest sah es in dem Moment so aus. Sie lächelte immer wieder und lenkte sich sogar ab und an selbst von der Arbeit vor sich ab, wieso auch immer frank hatte etwas an sich, was in ihr etwas weckte was sie schon lange nicht mehr verspürt hatte.

Sie waren ein gutes Team in der Küche, dass war selbst Sofia aufgefallen, denn egal was sie brauchte oder gar er brauchte sie kamen ohne Worte zu recht. Selten hatte sie das erlebt, besser gesagt noch nie. Konnte man sagen das sie genau so etwas schon immer wollte, hatte sie sich genau das erträumt. Sie wusste es nicht mehr und schüttelte dabei nur leicht lächelnd ihren Kopf. Während er alles anbriet, würzte sie das Nudelwasser, als diese bereits am Kochen war, ehe sie die Nudeln hinzugab. Sie rührte einige Male um und wischte ihre Hände an dem Handtuch ab.

Zusammen ging das Wochen schließlich schneller und einfacher und, dass sie es liebte zu Kochen, was es daher auch kein Problem für sie mit anzupacken. Sie tat dies schließlich schon ihr Lebenslang. Als das Essen fertig war, setzten sie sich an den Tisch und trank zu dem Essen einen ausgezeichneten Wein. Sie unterhielten sich über Gott und die Welt und in dem Moment bemerkte sie einfach wie etwas in ihr geschah, was sie so noch nie erlebt hatte. Sie fühlte sie das erste Mal nicht allein.

Klar war sie es nicht, aber im inneren herrschte oft immer eine leere, welche sie immer gut überspielen konnte, da sie es gewohnt war. Doch nun wo Frank bei ihr war, spürte sie eine wohlige geborgene Wärme, es hatte sie genau in dem Moment erwischt wo sie noch mehr von ihm erfuhr. Noch mehr spürte was er hinter sich hatte und sie noch mehr entdeckten, welche Gemeinsamkeiten sie hatten. Ein lächeln huschte über ihre Lippen, ehe sie sich nach dem Essen, als ihr Teller leer war, zurücklehnte und einen Schluck aus dem Glas nahm. Sie blickte ihm dabei in Augen und ließ sich weniger von den Katzen ablenken. Sie war eine Frau, die einfach machte wonach ihr der Kopf stand. Doch so unsicher sie sich in dem Moment auch fühlte musste sie etwas ausprobieren.

„Lass mich etwas ausprobieren“ bat sie lächelnd und erhob sich langsam. Ihren Blick nahm sie nicht von seinen Augen, ehe sie langsam zu ihm hinüberlief und vor ihm zum stehen kam. Sie atmete tief durch und fuhr sanft und geradezu behutsam über seine Wange, beruhte mit ihren Fingerspitzen seine Haare. Ihr blick lag noch immer in seinem, sie konnte nur hoffen das man in dem Moment nicht ihr Herz hörte, welche ihr gerade bis zum Hals schlug. Sie zögerte einen Moment, ehe sie sich den Letzten ruck gab, welcher eher von der Pranke von Sheila kam und legte sanft ihre Lippen auf seine. Sanft und liebevoll küsste sie ihn kurz und schloss für den Moment ihre Augen. Ob das nun eine gute Idee gewesen war oder nicht würde sich später herausfinden lassen. In dem Moment drehte sich in ihr alles, es fühlte sich einfach vollkommen richtig an, ob er auch so fühlte wusste sie nicht, aber sie hatte diesen Drang und den wollte sie eben nachgehen. Langsam löste sie ihre Lippen von seinen und blickte ihm entschuldigend in die Augen. „Tut mir leid, aber… ich weiß auch nicht“ entschuldigte sie sich lächelnd und presste leicht ihre Lippen zusammen und richtete sich langsam auf. Sie hätte es auch auf den Wein schieben können oder auf irgendwas anderes, wieso war ihr das in dem Moment nicht eingefallen.

@Frank Anasty



zuletzt bearbeitet 31.12.2018 00:43 | nach oben springen

#10

RE: Wohnzimmer

in Frank Anasty 19.01.2019 00:47
von Frank Anasty | 104 Beiträge

Die schöne Chefredakteurin schätzte die beiden Raubkatzen völlig richtig ein. Weder Sheila noch Midnight würden irgendwen verletzen, wenn sie nicht selbst in Gefahr gerieten. Vielleicht - aber das wollte Frank lieber nicht ausprobieren - würden sie auch angreifen, falls jemand den ihnen vertrauten Menschen etwas antat. Das war glücklicherweise noch nie vorgekommen, und wenn es nach Frank ging, würde es dabei auch bleiben. Die Leopardendame hatte noch mehrere Male zu ihrer neuen Freundin zurückgeschaut, bevor sie im Garten verschwunden war. Midnight indes war sofort hinter dem Ball hergerannt und bearbeitete das Spielzeug draußen schon mit seinen Tatzen und Zähnen. Aber Sofía konnte sich sicher sein, dass die beiden Fellnasen sich später wieder schnurrend an ihren Beinen entlang drücken und sehnsüchtig um Aufmerksamkeit bitten würden. Denn die Verschmustheit der Tiere stand außer Frage.

Die Journalistin und ihr Gastgeber machten sich wieder übers Kochen, und sie arbeiteten wirklich gut zusammen. Außerdem hatten sie offenbar ähnliche Vorstellungen, was das Würzen der Speisen betraf, denn als es zum Beispiel darum ging, die Pastasauce abzuschmecken, war Frank der Ansicht, das Gericht könne noch ein wenig Pfeffer vertragen. Doch noch bevor er etwas sagen konnte, hatte sein Gast schon die Pfeffermühle in der Hand, würzte nach und erntete dafür von dem Unternehmer ein anerkennendes Nicken. "Genau das wollte ich auch gerade vorschlagen", lächelte der Kalifornier. "Wir verstehen uns auch ohne, dass wir etwas sagen. Ich bin wirklich beeindruckt."

Später beim Essen, als die Beiden es sich schmecken ließen, stießen sie miteinander auf diesen gemeinsamen Tag an. Sheila und Midnight lagen auf ihrem Kratzbaum, dösten vor sich hin und beobachteten nur von Zeit zu Zeit ihre zweibeinigen Freunde. Plötzlich schien der Journalistin eine Idee zu kommen. Sie ging auf ihren Gastgeber zu, stand vor ihm und schaute ihn an. Frank wurde fast schwindlig dabei. Sie war ihm so nahe, dass er Sofías Parfum riechen konnte, den Duft ihrer Haare einatmete und sogar die Wärme ihres Körpers spürte. Plötzlich sprang die Leopardendame von ihrem Kratzbaum und drückte sich überraschend an die schöne Journalistin, welche auf diese Weise die letzten, trennenden Zentimeter überwand. Ihre Lippen und die von Frank trafen zusammen, und sie küssten sich. Es war kein stürmischer Kuss, sondern ein sanftes, freundliches, ja, geradezu liebevolles Küssen, das wie ein Windhauch über ihren Lippen lag. Doch als sich Miss Sanchez dafür entschuldigen wollte, schüttelte Frank den Kopf. "Da gibt es nichts zu entschuldigen", sagte er zärtlich. Dann zog er @Sofía Sanchez wieder an sich heran und erwiderte den Kuss. Nach einer schier endlosen Weile, in der die Beiden einfach nur diesen Kuss genossen hatten, lösten sie sich etwas atemlos wieder voneinander.

"Mmmmh", machte Frank und leckte sich die Lippen, als hätte er gerade eben eine wirklich ausgezeichnete Speise verzehrt. Dann zwinkerte er seinem Gegenüber zu und fragte leise: "Sag mal... kann ich Dich vielleicht überreden, zumindest diese Nacht hier zu bleiben? Sheila und Midnight würden sich sehr freuen, und mich, tja, mich würdest Du zum glücklichsten Mann der Welt machen."

ooc: Bitte verzeih, dass es so lange gedauert hat, und dass es nicht sonderlich lang ist. Durch meine Krankheit hat sich alles etwas verschoben, und ich muss erst mal wieder rein finden.



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#11

RE: Wohnzimmer

in Frank Anasty 19.01.2019 15:02
von Sofía Sanchez | 385 Beiträge

Ja man hatte mitbekommen, dass Frank und Sofia ein sehr gutes Team in der Küche waren, ohne Worte verstanden sie sich genauso wie mit. Es war also nicht lange abzuwarten bis auch das irgendwann anders mal zum Einsatz kommen würde, wenn überhaupt. Sie sah ihren Gegenüber an und lächelte sanft dabei. Sie hatte noch nie so etwas getan wieso auch, dazu gab es wohl noch nie einen Grund, doch nur dank der Tatze von Sheila hatte sie die Zentimeter überwunden und hatte ihre Lippen auf seine gelegt.

Der Moment schien für sie schon endlos zu sein und fühlte sich wirklich gut an. Doch, dass sie sich nicht entschuldigen brauchte, war schon etwas daher geholt, sie hatte schließlich, ohne eine Antwort abzuwarten, ihn geküsst. Also in ihren Augen sollte man sich da entschuldigend. Als er jedoch sie wieder an sich zog, legte sie die Arme um ihn und schloss erneut ihre Augen. Nun nahm sie sein Aftersave noch stärker wahr und verdammt, er roch gut. Ihre Lippen bewegten sich auf seinen und der Kuss, welcher Endloser ging und so wundervoll war genoss die junge Chefredakteurin sehr. Als der Kuss sich löste hielt sie noch für einen Moment die Augen geschlossen, während ihr Atem schneller über ihre Lippen kam. Kurz darauf öffnete sie ihre Augen und blickte Frank direkt in die Augen und strich mit dem Daumen über seine Wange. Sie vernahm seine Frage und runzelte etwas den Stirn, ehe sie anfing zu lächeln und sanft den Kopf schüttelte.

„So ich soll ich hierbleiben und den Katzen eine Freude machen so wie dir? Glücklichster Mann der Welt hört sich sehr gut an. Na gut, ich bleibe gerne hier“ meinte sie lächelnd und löste sich langsam von ihm und drehte sich zu Sheila. „Ich hätte es selbst hinbekommen“ meinte sie ruhig und strich der kleinen über den Kopf ehe sie sich kurz zu ihrem Handy abwand. „Ich muss nur meiner Haushälterin sagen, dass sie abschließen soll“ meinte sie ruhig und rief dabei bei ihr an. Sie lehnte sich leicht gegen den Tisch und blickte dabei an die Decke. „Hey Mia, du kannst heute Abschließen ich bin nicht vor Morgen zurück“ meinte sie dabei und vermischte sogar die Spanische Sprache, sie war in dem Moment nicht mehr ganz bei sich, aber das war auch kein Wunder. Das machte nichts ihre Haushälterin war Spanierin und ehe sie sich versah hörte sie diese auch schon lachen. Sie kannte Sofia nun schon sehr lange und war mehr als froh darüber, dass sie so ein gutes Verhältnis zueinander hatten. „Nicht lachen abschließen“ meinte sie noch und bedankte sich ehe sie auflegte und das Handy in die Hosentasche steckte.

„Und jetzt?“ fragte sie lächelnd und wand sich ihrem Gastgeber zu und sah ihm dabei lächelnd in die Augen und strich sich die Haare aus dem Gesicht. Sie dachte selbst für einen Moment nach und blickte Frank dabei genau an. „Also ich muss dich testen. Du kannst Sprachen fließend sprechen, du kannst gut Kochen und verdammt gut küssen. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen ich habe meine beste Freundin hier, aber nun gut. Kannst du auch tanzen, ich erwarte es, wenn nicht musst du es lernen, denn ich Tanze für mein Leben gerne“ meinte sie lächelnd und lief zur Anlage hinüber. Sie war froh das sie die gleiche bei sich zuhause stehen hatte und verband ihr Handy mit der Anlage. Sie suchte das passende Lied aus ihre Cloud raus, ehe sie es spielen ließ und sich lächelnd zu ihm herumdrehte.

„Also bist du bereit dir entweder eine Lehrstunde zu geben oder mir die Füße zu brechen oder gar wirklich zu Tanzen“ fragte sie grinsend und reichte ihm die Hand. Sie verstand natürlich, wenn er keine Lust darauf hatte, aber so schätze sie Frank weniger ein. Sie sah ihm direkt in die Augen und lächelte nur noch mehr. Sie konnte es nicht unterbinden nicht zu grinsen oder zu lächeln, in seiner Nähe fühlte sie sich einfach nur gut und genau das war es, was ihr fast den Boden unter den Füßen weggerissen hatte, wäre sie nicht so sicher gewesen das auch er etwas an ihr empfand. Gut das es so war.

@Frank Anasty

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#12

RE: Wohnzimmer

in Frank Anasty 21.01.2019 17:12
von Frank Anasty | 104 Beiträge

Als Sofía gegenüber Sheila die Bemerkung fallen ließ, dass sie den Kuss wohl auch ohne aktive Mithilfe der Raubkatze geschafft hätte, sah das gefleckte Raubtier seine neue Freundin so harmlos und unbeteiligt an, als wollte es sagen: "Warum? Ich habe doch gar nichts gemacht." Die zahme Leopardendame war sehr geübt darin, Fräulein Unschuld zu spielen. Das ließ auch Frank lachen. "Da tut Madame wieder so, als könne sie kein Wässerchen trüben", schmunzelte der Unternehmer. "Dabei hat sie es faustdick hinter den Ohren." Der Schwanz der zahmen Raubkatze schlug hin und her, sie trippelte mit den Vorderpfoten und schien ein wenig nervös zu sein. In menschlichem Maßstab hätte man vermutlich von Verlegenheit sprechen können. Irgendwann hielt Sheila dem amüsierten Blick der beiden Menschen nicht mehr stand. Sie drehte sich um, ging mit geschmeidig wiegendem Gang zu ihrem Kletterbaum und sprang, als wäre nichts gewesen, wieder in ihre Hängematte. Dort widmete sich die Leopardendame ihrer Körperpflege und begann ausgiebig damit, sich zu putzen.

Inzwischen rief Sofía ihre Haushälterin an und sagte, dass diese für heute zuhause abschließen konnte, da die schöne Journalistin heute wohl nicht mehr heim käme. Das Lachen am anderen Ende der Leitung ließ vermuten, dass Mia, die gute Fee im Hause Sanchez, sich vorstellen konnte, was - oder, genauer gesagt, wer - ihre Arbeitgeberin aufgehalten hatte. Nachdem das Telefonat beendet war, schaute die Journalistin verschmitzt ihren Gastgeber an und meinte, dass sie ihn nun testen müsse. Immerhin könne er mehrere Sprachen fließend sprechen, wäre er ein passabler Koch und außerdem beim Küssen ebenfalls nicht zu verachten. Als Sofía Frank mit ihrer besten Freundin verglich, grinste der Touristikunternehmer. "Ach?" fragte er schmunzelnd. "Wie gut küsst die denn? Habt Ihr das schon ausprobiert?" Dann jedoch wurde Anasty ohne weitere Umschweife dazu aufgefordert, seine Tanzkünste unter Beweis zu stellen. Insgeheim dankte Frank seiner Mom, die ihren Sohn damals zu Tanzstunden verdonnert hatte. Die klassischen Tänze hätte er wohl sonst niemals kennengelernt. Aber er war, auch was modernere Tanzstile anging, durch seine Zeit "auf der Walz" nicht ganz unbeleckt. So konnte er sich also auf dieses Experiment einlassen.


Das Lied, das erklang, war ein fröhlicher Partysong. Halb spanisch, halb englisch, war die Melodie mitreißend, ließ die Füße fast schon von allein tanzen und füllte den Raum mit Rhythmen, die nach Südsee, nach Urlaub und warmer Sonne klangen. Frank verbeugte sich formvollendet vor seiner Tanzpartnerin, und dann ging es los: Die Beiden tanzten wie Ginger Rogers und Fred Astaire zu ihren besten Zeiten, wirbelten durch das große Wohnzimmer und feierten einfach diesen Tag, der ihnen nicht nur ein gutes Essen und das Vereiteln eines Einbruchs gebracht hatte, sondern auch ganz offensichtlich die Liebe. Und das war doch wirklich etwas, das man feiern musste. Nach "El mismo sol" kam ein Lied, das Frank zu seinen absoluten Lieblingsliedern zählte. Es hatte eine ruhigere Melodie als sein Vorgänger, war aus den Achtzigerjahren des letzten Jahrhunderts und besaß einen Text, der zum Träumen und Phantasieren einlud. Aber auch zu diesem Song tanzten die Beiden, ohne irgendwelche Schwierigkeiten beim Abstimmen der Tanzschritte zu haben.


Während das Liebespaar tanzte, schauten Sheila und Midnight ihren beiden Menschen zu. Die Leopardendame legte den Kopf ein wenig schräg, aber sie genoss die sanften Wellen der Musik. Fast schien es, als wüsste die Raubkatze, dass es in dem Lied um das Land ihrer Vorväter ging: Afrika. Die gefleckte Katze schloss die Augen, und vielleicht sah sie vor ihrem inneren Augen Bilder aus einer anderen Zeit, in der Leoparden wie sie keine Menschen zu fürchten hatten, sondern in der sie über die Weiten der Savanne gelaufen waren, frei und ohne jeden Zwang, unter dem heiligen Berg, der in dem Lied beschrieben wurde: "Kilimanjaro rises like Olympus above the Serengeti".



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#13

RE: Wohnzimmer

in Frank Anasty 21.01.2019 22:48
von Sofía Sanchez | 385 Beiträge

Sofia fing an zu lachen und sah ihm in die Augen und schüttelte den Kopf. „Sie ist einfach frech“ meinte sie nur lachend und sah die Katze dabei genau an und schüttelte nur den Kopf. Sie sah ihm in die Augen und vernahm dabei seine Worte und fing an zu lachen. „Wir haben es nie wirklich weit getrieben ausprobiert, das wars auch“ meinte sie lachend und strich sanft über seine Wange. Sie musste ja wissen was sie will, weswegen das wohl leicht genug war. „Sie küsst ganz gut, aber es hat mir nicht gefallen“ meinte sie ruhig und sah ihm weiter in die Augen.

Als sie nun seine Tanzkünste unter beweis stellte musste sie grinsen. Die Musik war gut gewählt und sie genoss es dabei, er konnte sehr gut tanzen und es war wirklich anstrengend. Sie hatte schon so lange nicht mehr getanzt und hoffte sehr, dass sie alle Schritte so einhielt es sein musste. Bei jedem Beat spürte sie wie ihr Blut immer mehr in Wallung brachte. Sie genoss dabei die Schritte, welche sie tat und immer mehr wurde sie sicherer.

Sie zog ihn lachend an sich und tanzte mit ihm durch das Wohnzimmer. Die Katzen hingegen entspannten sich und als die Afrikanische erklang entspannten die Katzen nur noch mehr und die Stimmung wurde immer angenehmer. Die ruhigen Schritte mit dem passenden Beat genoss die junge Spanierin. Als der letzte Beat erklang richtete die ihren Blick zu den Katzen und fing an zu lächeln und nahm sich ihre Jacke und legte sanft den Finger auf Franks Lippen, ehe sie hinüberlief und diese über Sheila legte. Sie gab beiden einen Kuss und reichte Frank die Hand und nahm seine sanft in ihre und lief mit ihm hinaus in den Sonnenuntergang.

Sie blickte sich von der Terrasse die Sonne an und lehnte sich lächelnd an seine Seite heran und legte sanft den Arm um seine Seite und strich mit ihrer anderen Hand über seine Brust und blickte zu ihm hinauf und fing erneut an zu lächeln. „Du weißt gar nicht wie glücklich ich im Moment bin“ meinte sie leise und sah ihm in die Augen und strich sanft über seine Wange lächelte dabei wieder.

Konnte man wirklich so viel Glück haben, dass man sich fühlte als würde man fliegen können. Sie schüttelte etwas den Kopf und küsste ihn noch einmal sanft und strich dabei sanft mit dem Daumen über seine Wange und genoss dabei den Kuss und zog diesen immer wieder in die Länge. Sie wollte und konnte sich einfach nicht von seinen Lippen lösen. Doch als die Luft doch etwas knapp wurde löste sie sich etwas atemlos und blickte ihn mit einem funkeln in den Augen an. „Du bist so wundervoll weißt du das überhaupt“ fragte sie ruhig und fuhr sanft durch seine Haare und lächelte erneut. Verdammt das würde schwer werden dieses wieder aus ihrem Gesicht zu bekommen.

Sofia lehnte sich zurück an seine Seite und genoss dabei seine Nähe und nahm seinen Duft tief in sich auf. Sie schloss ihre Augen und spürte die letzte wärme auf ihrem Gesicht, welche von der Sonne kam und schmunzelte etwas. Sie richtete den Blick auf den nun immer dunkler werdenden Himmel und blieb dabei sanft an seiner Seite gelehnt. Je ruhiger der Abend wurde, desto mehr spürte sie ihre Müdigkeit und auch ihre Schmetterlinge, denn diese Atmosphäre war einfach wundervoll.

„Wollen wir evtl. in eine gemütlichere Situation rüber gehen und im Bett kuscheln“ fragte Sofia leise und richtete den Blick zu ihm hinauf und fing an zu lächeln und sah ihm in seine wundervollen Augen. Sie schmunzelte etwas und stellte sich einige Dinge vor, welche noch in ferner Zukunft waren, doch so wundervoll der Gedanke auch war, trieb sie auch etwas die Angst. Hatte sie so etwas schon einmal erlebt, nein eher weniger und davor hatte sie etwas Angst, aber so musste es nun einmal zumindest war das etwas neues für sie. Etwas was sie noch nie so intensiv gespürt hatte. Sie atmete tief durch und verschränkte sanft die Finger mit seinen.

@Frank Anasty



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#14

RE: Wohnzimmer

in Frank Anasty 14.02.2019 20:41
von Frank Anasty | 104 Beiträge

Die Aussage der Journalistin, dass Sheila frech war, entlockte Frank ein belustigtes Glucksen. "Du sprichst ein wahres Wort gelassen aus", sagte er schmunzelnd. "Aber offen gestanden möchte ich Sheila gar nicht anders haben. Sie ist so liebenswert, anhänglich und schmusebedürftig, dass mir ihre frechen Anwandlungen gar nichts ausmachen, die sie von Zeit zu Zeit hat." Außerdem berichtete Sofía davon, dass sie zwar mit ihrer Freundin diverse Zärtlichkeiten und auch Küsse ausgetauscht hatte, dass sie jedoch nicht wirklich begeistert davon gewesen war.

Während Miss Sanchez und Mr. Anasty tanzten, knisterte es gewaltig zwischen den Beiden. Und es kostete Frank sehr viel Selbstbeherrschung, die junge Frau nicht gleich wieder an sich zu ziehen, um sie zu küssen. Doch er hielt (mit viel Mühe und Willenskraft) bis zum Ende des Tanzes durch. Am Ende von Totos "Africa" blieben die Beiden Arm in Arm stehen und schauten einander an. Sofías Wangen waren leicht gerötet, und sie wirkte auf Anasty wie die Versuchung in Person. Der Blick der Chefredakteurin wanderte zu Midnight und Sheila, die auf ihrem Kletterbaum lagen und schliefen. Nachdem die Brünette kurz ihren Finger auf die Lippen des Gastgebers gelegt hatte, deckte Sofía die Raubkatze mit ihrer eigenen Jacke zu. Sheila maunzte leise im Schlaf, bewegte ein wenig die Pfoten und baute sich (immer noch schlafend) eine Art Nest, bei der sie das Kleidungsstück als wärmende Decke verwendete. Das Leopardenmädchen schnupperte an der Jacke, seufzte wohlig und drückte die Nase in den Stoff, der so angenehm nach ihrer Freundin Sofía roch.

Das Paar ging inzwischen hinaus in den Garten und betrachtete, aneinander geschmiegt, den Sonnenuntergang. Als Sofía zu Frank sagte, dass er sich wohl gar nicht vorstellen könne, wie glücklich sie in diesem Moment sei, da lächelte der Unternehmer. "Ich muss nur in mein eigenes Herz hineinhören". sagte er zärtlich, "dann weiß ich, wie glücklich man sein kann, wenn man einen geliebten Menschen bei sich hat und diese Stimmung genießt."
Die beiden Verliebten küssten sich, und schließlich machte die schöne Journalistin den Vorschlag, dass man doch ins Schlafzimmer umziehen könne, um dort zu kuscheln. Frank nickte. "Das ist eine großartige Idee", antwortete er und nahm die Hand seiner Liebsten. Ihre Finger verschränkten sich miteinander, und die Redakteurin und der Unternehmer gingen wieder ins Haus zurück. Die beiden Leoparden schliefen bereits tief und fest, und so wie es aussah, würden die Katzen sich heute Abend wohl auch nicht mehr erheben. Viel eher schon morgen früh, wenn sie Hunger hatten und gefüttert werden wollten. Also verschwanden Sofía und Frank im Schlafzimmer und schlossen leise die Tür hinter sich.

tbc: ---> Schlafzimmer



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