#1

Botanischer Garten

in University 16.11.2018 15:55
von Aiden Woods | 1.128 Beiträge

---------


Take my hand and show me forever


So never will I ever let you go

Avrey Turner hat sich bedankt!
nach oben springen

#2

RE: Botanischer Garten

in University 16.11.2018 19:07
von Avrey Turner | 1.198 Beiträge

Eine Woche war es her, eine verdammte Woche in der ich Aiden nicht mehr gesehen hatte - in der wir uns nicht geschrieben oder miteinander telefoniert hatten, die wohl längste Funkstille die zwischen uns geherrscht hatte, war sogleich auch das schwerste was ich je durchstehen musste. Er fehlte mir, jeden Tag und jede Stunde die wir uns nicht sahen, uns in der Uni sogar aus dem Weg gingen! Den Blicken des anderen ausweichend, aneinander vorbeigehend und dennoch sah man dem vermissten Besten Freund sehnsüchtig hinterher.
Es wäre gelogen wenn ich nicht mehr an das was zwischen uns passiert war dachte, wenn ich vergessen hätte wie es sich angefühlt hatte ihm nahe zu sein. Wie sehr ich seine Küsse vermisste, das Gefühl seiner warmen Lippen auf meiner - und diese Gedanken, sie machte mich wahnsinnig! Wahnsinnig vor Sehnsucht. Doch auch unsere Gespräche fehlten mir, die dummen Witze die wir machten und wie oft wir lachten. Etwas das bis vor kurzem noch total unvorstellbar war, Funkstille mit meinem Besten Freund? So etwas gab es in den letzten 2 Jahren nicht ein einziges Mal. Jeder Tag an dem Aid nicht bei mir war zog sich wie Kaugummi und verlor irgendwie an Sinn, zudem konnte ich mich auf nichts mehr wirklich konzentrieren, ich verlor die Lust an all den Dingen die mir Spaß machten .. alles war einfach anders wenn Aiden nicht in meiner Nähe war.
Und an diesem Morgen war es soweit, ich hielt es keinen Augenblick länger aus ihn nicht bei mir zuhaben, das Handy ruhte in meiner Hand und ich hatte seine Nummer so schnell wie noch nie zuvor getippt. Immerhin kannte ich diese beinahe im Schlaf. "Aiden, du fehlst mir. Ich weiß nicht wie lange wir uns nicht mehr sehen können.. Ja, ich weis das war meine Idee, aber ich halte es nicht mehr aus. Bitte.. Können wir uns sehen?" Das waren meine Worte die ich auf seine Mailbox gesprochen hatte, atemlos, abwartend und voller Hoffnung, das er mich auch so sehr vermisste wie ich ihn, das er mich auch bei sich haben wollte, nach all dem was in den letzten Tagen vorgefallen war. Ich erinnerte mich noch an seine Worte: Er würde immer für mich da sein, warten - aber dennoch, ich hatte Angst das er es sich vielleicht anders überlegt hatte, das er gemerkt hatte das er in dieser Woche auch gut ohne mich zurecht kam.
So wie es mich eben noch zum Telefon hingezogen hatte, zog es mich nun an diesem Nachmittag aus dem Haus, direkt zur Uni und zu einem besonderen Ort, ich wollte mich Aiden nahe fühlen - wenigstens für wenige Momente, klar ich hätte auch einfach vor seiner Tür stehen können aber ich wählte einen durchaus neutraleren Ort - immerhin waren im Haus seiner Eltern Dinge passiert, die uns nun in diese Situation hier brachten ..
An diesem ganz Besonderen Ort angekommen, setzte ich mich auf die alten Steinernden Stufen vor dem großen Pavillon und stützte den Kopf in den Händen ab.. den Blick nach unten gerichtet. Hier hatte alles so impulsiv wie eh und je begonnen, es war als wäre es gestern gewesen - als wir völlig von Farbe besudelt gegenüber voneinander auf der Treppe standen - Blaue Farbe in meinem Gesicht, in meinen Haaren und Aid war über und über mit Grüner Farbe bedeckt gewesen. Für einen Moment fühlte es sich genau wie in diesem Moment an, die Sonne blendete meine Sicht, der Wind wehte leicht durch mein Haar und ich konnte mir das leichte Lächeln auf den Lippen nicht verkneifen. "Grün ist echt nicht deine Farbe." - Das Blau deiner Augen steht dir auf deinen Haaren auch nicht gerade." So oder So ähnlich waren ihre Ersten gewechselten Worte miteinander. Dies war der Start in die wohl bedeutsamste Freundschaft die ich je erleben durfte, die ich je erleben würde, denn ich wusste eins ganz genau: So einen Menschen wie Aiden würde ich nicht noch einmal finden. Mit keinem anderem würde ich so viele schöne Erinnerungen sammeln, die ich nie vergessen wollte. Und auch wenn ich noch immer nicht wusste was das zwischen uns war, wieso es zu all dem kam, wieso mein Herz und mein Körper in einer Art und Weiße nach ihm schrie - ich war nicht bereit ihn aus meinem Leben streichen zu müssen.

@Aiden Woods


"Cause this was only ever meant to be for one night."
"Every night I'm with you I fall more in love.Fallin' all in you."

Aiden Woods liebt es!
Aiden Woods meint "Endlich sagt´s mal Jemand!"
nach oben springen

#3

RE: Botanischer Garten

in University 17.11.2018 18:39
von Aiden Woods | 1.128 Beiträge


Grau. Schwarz. Weiß.
Ein Gemisch aus diesen unwirklichen Farben, dick und zäh weder noch abwaschbar, lag sich in dieser gesamten Woche über jeden einzelnen Tag. Doch ein ebensolcher trüber Schleier lag sich über meine Gedanken, verhüllte vor mir alles, was diesen hätte durchbrechen können, die Macht besessen hätte, diese kalten mich durchziehenden Gefühle zu entflammen. Auch wenn wir uns in der Sonnigsten Stadt befanden, fühlte ich mich wie ein Eisblock schwer gewordener Lasten. Kein Sonnenstrahl durchbrach meine eisige Mauer, kein Gesicht entlockte mir ein Lächeln- weder ließ mich in diesen elendig langen Stunden noch meine eigene Musik etwas Licht in das Dunkle bringen. Denn allgegenwärtig waren diese Sehnsüchte nach Avrey. Der Drang, ihr wieder Nahe sein zu wollen, ihr nicht aus dem Weg zu gehen, den Blick von ihr abwenden zu müssen. Jeder Schritt, den ich in ihrer Hitze bringenden Nähe setzte, schlug mich nur mehr wie mehr von ihr weg. Denn je länger ich an sie dachte, an all die Gespräche, die wir den Tag lang führen hätten können, an unsere ansteckenden lächelnden Gesichter, wie der Möglichkeit, sie berühren zu können- desto schwerer wurde nur die Bürde unsere Abmachung einzuhalten. Zeit für uns- die ich von Anfang nicht wollte. So riesig der Wunsch geworden war, die Zeit zurückzuspulen, so unendlich wuchs der Wille heran, die jetzige zu durchschlagen- vor zu spulen an an den Augenblick, an dem sich meine sehnsüchtigen Blicke mit deinen Blauen Augen kreuzen würde.
Der Moment, in dem die Zeit anhalten würde, der Augenblick der den Rahmen sprengt, den Zeitpunkt, in dem klar werden würde, was zwischen uns sein soll.
Egal was es wäre- alles was unseren Lippen entweichen würde, wäre erträglicher als dieser mich ständig begleitende Schmerz, das mich nie verlassen wollende Verlangen, die mich niemals loslassenden Gedanken. Ich wollte in dieser Kälte nicht erfrieren, in deiner Hitze nicht verbrennen- in der Schwebe untergehen. Dieser Zustand war für mich kaum noch zu ertragen. Würde ich mich selbst der Kälte hinwerfen? Solle ich mich der Hitze nicht einfach ausliefern? Oder in der Schwebe, welche enden würde, in den Abgrund fallen?
Aber keines war eine Option, nichts eine Möglichkeit, noch könnten sie je zu einer greifenden Wahl werden. Denn ich würde niemals mehr ohne dich sein können, von dem Tag an, in dem unsere Farben- Grün, Blau samt Roten strichen und Gelben Akzenten aufeinanderstießen und uns verbanden. So wie die dickflüssigen Farben mit unserem Stoff verwuchsen, so wurden es unsere offenen Gefühle, schönen Erinnerungen und langen Tage. Ohne diese, wäre man nie wieder man selbst, ohne diese Akzente, hätte man alles verloren.
Ich hätte dich verloren,
etwas schwer unvorstellbares,
und doch in meinen Gedanken eingefangenes.
Aber die Wahl zum brechen dieser stillstehenden Welt, die Möglichkeit weiter auf dem selben Schritt zu stehen, die Option weiterhin zurück zu schreiten- sie alle wurden zu einem Häufchen Asche, als mein Handy erklang und dein Name auf dem stechend hellen Bildschirm aufblitzte. Augenblicklich griffen meine Hände nach diesem kalten Gehäuse, sehnsüchtig deine Stimme zu hören, legte sich ein Finger auf den anzunehmenden Knopf. Doch so stechend schnell kam die Angst, Furcht, die Grausamkeit des Verlustes in meinen Kopf geschossen, ganz und gar Dinge zu hören, welche ich mir selbst hinfort wünschte. Die Zeit verstrich, wie dem Häufchen Pech folgend auch meine Chance mit dir zu sprechen, die Worte zu wechseln, deine in meinen Ohren widerhallen zu lassen.
"Ich Idiot...", murmelte ich selbst enttäuscht, ließ mich auf das Bett zur Decke blickend fallen, die Arme ausgeweitet, den Atem langsam entweichen lassend. Ich hätte dran gehen sollen. Deinen Anruf annehmen sollen. Meinen Wünschen, Drängen und Sehnsüchten einfach nachgeben sollen. Aber warum war das so verdammt schwer? Wieso, lag diese Entscheidung so lastend auf meinem Herzen, dass mein Finger still hielt. Während in meinen Auge schon vorahnend der Grüne Hörer zur Seite wich, meine Ohren bereits deinen Worten lauschen- aber stattdessen herrschte die absolute Stille und Tatenlosigkeit. Mein Daumen hielt still, mein Atem war fort, die Zeit stand still. Erst als der Bildschirm verdunkelt war, lief alles unaufhaltsam weiter. Wieder stechend, verletzend, doch nun auch fürchtend, dich enttäuscht zu haben.
"Ich muss zurückrufen..?!", stellte ich mir selbst unsicher die Frage, die Augenbrauen leicht kneifend, wieder endlich einatmend. Aber wie sähe das aus? Lässt den Anruf weichen, aber danach direkt zurückrufen? Sollte ich Zeit verstreichen lassen? Aber Avrey ließ ich doch auch nie zuvor warten? Unendlich viele Gedanken schossen wie Wirbelstürme durch meinen Kopf. Was sollte ich tun, wie wirke was, gäbe es was richtiges, ein Falsch? War weitere Tatenlosigkeit das richtige, oder sollte ich endlich etwas unternehmen? Wie ich zuvor zu behaupten wagte, in dieser Lage gezwungen zu stehen, so wurde doch gerade Glas klar, dass ich mich einzig selbst in diese brachte. Weder Ave, noch irgendwas anderes war für meinen Zustand verantwortlich, sondern nur ich selbst. Eine Erkenntnis die ebenso weh tat, wie alle anderen, mich nur weiter in die Sinnlosigkeit des allen vertiefend.
Aber in einem darauffolgenden Augenblick, vibrierte mein Handy, das Strahlen warf sich von der Decke zurück und lächelte auf mein Gesicht herab. Eine Meldung. Eine Nachricht. War mein Akku leer? Hatte irgendwer in den Netzwerken mir geschrieben, bekam irgendeiner meiner Beiträge einen Kommentar, gar eine Bewertung? Oder stoß der Gedanke, welcher im Schatten lauerte auf Wahrheit, dass es ein weiteres Lebenszeichen von Ave sein könnte?
Als ihr Name durch die Unruhe wog, zog sich mein Handy wieder meinen Gesicht zu, gefolgt mit einem drücken auf den nötigen Knopf um mir Antworten zu geben.
Grelles Licht strahlte mich an.
Ein einfaches Hintergrundbild gaukelte Frieden vor.
Die Uhrzeit grinste einem Frech entgegen.
Und in den Mitteilungen stand nur eines:
Ave hatte mir was auf der Mailbox hinterlassen.
Auf einer Seite, baute sich riesige Erleichterung- vielleicht Freude, oder Hoffnung auf? Doch auf der anderen stauten sich wieder nur die Schatten, kalten Pranken an, die stets alles ins Negative zu drängen versuchten. Ich musste sie mir anhören. Oder? Ich hätte auf sie tippen sollen, ihre Stimme abspielen lassen und ihre Worte mich doch noch erreichen lassen können. Doch warum jetzt dieses lassen und können? Ganz genau, ich tat es nicht. Wie zuvor schon nicht, wie auch in den darauffolgenden Stunden nicht. Vielleicht auch gar überhaupt nicht.
Was würde mich nur erwarten?
Genau das hielt mich auf. Diese Gedanken darum, was es sein könnte.
So trieb der Tag sich voran,meine unwilligen Beine trugen mich in die Uni, meine nicht länger nach oben stehenden Mundwinkel setzten sich nach unten herab und das strahlen der braunen Augen war verdunkelt gewesen. Alles erinnerte mich nur an uns. An jeder Ecke erkannte ich ein genaues Bild, wie wir dort standen und etwas taten- oder auch eben nicht, sondern nur die Zeit verstreichen ließen, welche jetzt so unbarmherzig lange zu dauern schien. Ist es einerseits nicht wunderschön, all diese Erinnerungen mit Orten, Zeiten und Liedern zu verbinden- so schmerzen diese aber so unendlich sehr, stechen in das eigene Herz, wenn diese schönen zu verblassen scheinen, da sie möglicherweise für immer nur zu diesen werden könnten. Erinnerungen, die man hält, weil keine neuen geschaffen werden. Weil die Zeit vorbei war, welche zu schmieden. Da das wir einfach verschwunden war, wie die Augenblicke an uns vorbei strichen, als es das wir noch gegeben hatte. Diese Zeit, all diese Momente- ihren Wert erkennt man immer nur dann, wenn sie auf der Kante stehen, drohen für immer wegzufallen.
Doch gab es einen sicheren Ort. einen ruhigen Platz, der mir, später uns beiden, die Möglichkeit gab, aus dieser kalten Welt zu entfliehen. Wie unbewusst trugen mich meine Füße schneller als an all den anderen Tagen voran. Unbemerkt taute die Eisige Mauer ein wenig auf, als ich die Feldwege unter den Sohlen spürte. Aber auch mein steigender Mundwinkel versteckte sich vor meinen Sinnen, als ich all die Ecken wie Flecken der Gärten wieder erblickte. Dieser Ort hatte keinesfalls von seiner Magie verloren, alle Gedanken aus meinen Kopf zu schieben. Diese hinfort zu malen durch die kräftigen Farben des Grüns, die durch den Grauen Schleier stachen, wie die Sonne auf meinen braunen lockigen Kopf. Aber so fortgerissen wie dieser ferne Ort mich auch fühlen ließ, hier stellte ich mich dennoch immer wieder genau jenen Gedanken, die mich zuvor hierher trieben.
So sollte ich mich auch der Nachricht von dir entgegenstellen, als ich mich auf einer Bank, innerhalb von Gebüschen umschlungenen Wegen setzte. nicht weit von jenem schicksalhaften Pavillon entfernt, aber außer völliger Sicht des hölzernen Giganten, der jedem Schutz spendete.
Ein streichen für das öffnen des Handys.
Ein tippen auf die Nachricht.
Plötzlich stoppten für den Moment das wehen der Bäume,
das Flüstern der Winde blieb wie mir der Atem stehen,
und die Farben verschluckten alle in sich selbst,
als die ersten Laute deiner Stimme ertönten.

Ein stechen durchzog mich,
ein warmes,
kaltes,
aber all umfassendes.
Können wir uns sehen? Können wir? Sollten wir? Würden wir?
Als die Blätter sekundlich weiter wehten, als das Rauschen des Windes weiter hauchte, die Farben sich durch die strahlende Sonne zurückwarfen- sprang ich wie nichts von dieser Bank auf, lief in Richtung des Pavillons, ganz Bewusst um mir dort klar zu werden, was ich tun würde. Um diese noch immer existierenden Farbkleckse an den Stufen zu sehen, um deine Nummer am Handy einzutippen, um dir meine Worte zu bringen.
Aber was ich an den Stufen sah, waren nicht die Kleckse, oder die schnellende Erinnerung wie wir aufeinander stießen.
Nein.
An dessen steinernen Stufen saß Niemand anderes,
als du.

(@Avrey Turner)











Take my hand and show me forever


So never will I ever let you go

Avrey Turner liebt es!
Avrey Turner himmelt es an
Avrey Turner knutscht es ab
Avrey Turner findet keine Worte dafür..
Avrey Turner will es heiraten!
nach oben springen

#4

RE: Botanischer Garten

in University 18.11.2018 16:32
von Avrey Turner | 1.198 Beiträge

Auf was wartete ich hier an diesem Besonderen Ort eigentlich? Auf eine Erleuchtung? Die mir sagen würde was Richtig und was Falsch war - obwohl das wusste ich ja bereits schon längst, es war Falsch sich von Aiden fernzuhalten, ihn nicht weiter in mein Leben zulassen. Ihn zu ignorieren, kein Wort mit ihm zu wechseln, ihn nicht bei mir zuhaben, so wie es sein musste. All das war einfach nicht richtig. Ich brauchte ihn und ich war mir sicher er wollte mich bei sich haben, so wie es die letzten Zwei Jahre gewesen war - unsere Freundschaft war etwas besonderes, es gab keinen anderen Menschen der mich besser verstand wie Aid, auch ohne Worte.
Und verdammt, es gab keinen anderen Menschen auf dieser Welt an den ich mehr Gedanken verschwendetet als an ihn - ich dachte ständig an Aiden, die Funkstille zwischen uns hatte dies nur noch mehr verstärkt, soviel dazu: Wir müssen auf andere Gedanken kommen, hatte ja wunderbar funktioniert - nicht.
Im Gegenteil, die Sehnsucht nach ihm wurde von Tag zu Tag stärker, ebenso wie das Verlangen ihm wieder nahe zu sein wie in dieser einen Schicksalhaften Nacht.
Er fehle mir, alles an ihm und das machte es mir schwer ihn einfach nur als Besten Freund zusehen, wenn man all diese Dinge mit ihm tun wollte - die wahrscheinlich nicht angebracht waren. Erneut fiel mein Blick auf das Handy, das noch in meiner Hosentasche steckte - er hatte nicht zurückgerufen, nicht geschrieben, einfach nichts. Wieso? Ich saß doch bestimmt schon einige Zeit hier, hatte er die Nachricht nicht abgehört?
Oder wollte er sich nicht melden, wollte er mir vielleicht doch gar nicht sehen? In meiner Magengegend bildete sich ein Knoten, der einfach nicht verschwinden wollte. Sonst war Aiden der wohl schnellste Schreiber der Welt, wenn wir Nachrichten austauschten, ich musste nie lange darauf warten das er sich meldete, aber die Minuten die an diesem heutigen Tag vergingen.. die wollten einfach nicht vorüber gehen. Auf etwas zu warten, war einfach nicht meine Stärke. Aber dennoch, ich erhob mich nicht von den Steinernden Treppen, ich blieb genau hier sitzen in der Hoffnung das er vielleicht auch kommen würde, wie hoch war die Chance das er auch auftauchen würde?
Einfach so? Von sich aus? - Nicht sehr hoch, eigentlich ziemlich gering. Trotz dieser wirklich schlechten Aussichten stand ich nicht auf, ich wollte hier bleiben und mich wenigstens ein wenig mit ihm verbunden fühlen, an unsere erste Begegnung zurückdenken, was all dies ausgelöst hatte was wir all diesem Zusammenstoß zu verdanken hatten.
So viele schöne Momente die ich niemals vergessen wollte, keinen Einzigen davon.. wie von alleine hatte sich ein paar Tränen in meinen Augen gebildet, ich wischte diese aber schnell weg - in der Öffentlichkeit weinte ich nicht, sowas tat eine Avrey Turner nicht. Da mein Blick auf den Boden gerichtet war - man konnte noch immer ein paar leichte Farbkleckse auf dem Steinen sehen.. wie gesagt, rauswaschen konnte man die Farbe nicht wirklich - das hatten wir bei unseren Kleidungsstücken, bei Aidens Gitarre gemerkt, die noch immer sein Eigentum war und uns jedesmal an diesen Schicksalhaften Zusammenstoß erinnern lies.
Auf einmal wurde mir bewusst das ich nicht alleine war, ich sah ein paar schwarze Schuhe vor mir stehen, hob langsam den Kopf und sah direkt zu diesem Menschen der mein Herz unheimlich schnell schlugen lies, der einfach alles für mich war und mir dennoch das Leben schwer machte, weil ich ihn so sehr wollte und es einfach falsch war. "Aiden." Innerhalb von Sekunden war ich aufgestanden, sah ihn einfach einen Moment an, er war hier obwohl wir keinen Treffpunkt ausgemacht hatten, nicht einmal telefoniert hatten. Ich ging die wenigen Stufen hinab, am liebsten hätte ich mich in seine Arme geworfen, so wie es immer tat wenn wir uns ein paar Tage nicht gesehen hatten (Was verdammt selten vorkam) - aber ich war mir unsicher, würde er mich auf Abstand halten?"Was .. machst du hier?" Ich stand ihm ein wenig unsicher gegenüber, mein Herz fühlte sich ungewohnt schwer an. Ob er spüren konnte, das ich seine Nähe vermisste? In diesem Moment seine Arme um meinen Körper so sehr hersehnte?

@Aiden Woods


"Cause this was only ever meant to be for one night."
"Every night I'm with you I fall more in love.Fallin' all in you."

Aiden Woods liebt es!
Aiden Woods findet keine Worte dafür..
nach oben springen

#5

RE: Botanischer Garten

in University 21.11.2018 21:10
von Aiden Woods | 1.128 Beiträge

Sonnenstrahlen durchbrachen die andächtigen Baumkronen, ihre Licht spenden Enden berührten die steinernen Stufen, ließen die alten Farbkleckse aufleuchten, fielen in diese hell reflektierenden Blauen Augen. Doch nicht nur das Licht ließ diesen Augenblick so unwirklich erscheinen, wie diese roten bis blauen verdammten Kleckse, sondern auch die Gold blonden Haare, welche vom Winde verweht in der Luft tänzelten, wie ein Blätter Spiel im Herbste. Aber wer da wirklich vor mir auf diesen Stufen saß, wer mit seinen Fingerspitzen auf die Farben hielt, in dessen Augenpaare noch immer kleine Tränen lagen, dem wurde sich erst mein schlagendes Herz, dann auch mir selbst bewusst. Es war keine Einbildung, weder eine Täuschung meiner Gefühle, weder noch ein Wunsch, der wahr geworden ist. Diese Strähnen, die Augenpaare, und darauf langsam folgenden Worte, begleitet durch diesen lieblichen Ton, gehörten zu Niemanden als dir, Avrey.
Hielt die Zeit jemals in meinem Leben still, wagte es jeher die Uhr mit dem Sekundenzeiger stehen zu bleiben, dann war es dieser kurze Moment, in denen das Graue aus meinen Augen dem einfallenden Licht wich. Als mein Herz begann ein wenig schneller zu schlagen, wie auch meine Gedanken plötzlich im Winde verflogen davongetragen wurden. War es überhaupt möglich, dass wir beide an diesem Tag hierher getragen wurden? Wehrten wir uns beide doch innerlich gegen dem, sehnten uns aber doch nach allem, dass uns unsere Beine beide an diesem Ort trugen, in dieser Stunde, darauf führend, dass sich nun unsere Blicke kreuzten? Spielte das Schicksal mit uns wie an diesem Tag, an dem diese leuchtenden Farben erinnerten, erneut ein gemeines Spiel mit uns? Oder vermochte es mit seinen großen führenden Händen, unsere so kleinen Füße an diesem erinnerungsvollen Platz zu tragen, nur damit wir erneut wie vor zwei Jahren aufeinanderstoßen?
Was auch immer uns beide herbrachte- unser Wunsch dem anderen Nahe sein zu wollen, ein wachendes Etwas, dass uns zusammenführen wollte, oder aber purer Zufall-dieser seit so langem herbei gewünschter Augenblick war von diesem Gedanken völlig befreit geworden, denn nur dieses stehen vor dir, das blicken in deine Augen, das hören deiner Worte nahm in mir jeglichen Wert an- alle Wichtigkeit, alles andere unwichtig werdend lassend. Denn während die Büsche sich im Hintergrund dem hauchenden Wind beugten, als auch die Schatten vor dem Licht flohen, versteifte sich alles in mir nur auf diesen Anblick vor mir. Wortwörtlich verschwamm alles außer das Bild von dir, jegliches Rascheln der Äste war verstummt, lediglich deine Worte trugen sich in der Luft zu meinen völlig offenen Gehör, diese gar mehr als alles andere in sich aufnehmen wollend.
"Aiden.", wehte es ihr als erstes von den Lippen, gefolgt von einem schnellem aufstehen und den darauffolgenden Worten, "Was .. machst du hier?"
Auf diese Frage wich eine riesige Leere, denn die Wahrheit war einfach, doch war sie auch das Richtige, dass mir von den Lippen weichen sollte? Denn kam ich nicht nur hierher, um mich von all diesen lastenden Dingen loszureißen, welche sich mir auferlegt hatten- sondern auch aus dem einfachen und doch schwer auszusprechenden Wunsch, gerade dir nahe sein zu wollen. So einfach sich die Gedanken an diesem ruhigen Ort sammeln, sortieren ließen- so verband ich mit diesem Ort einen der wohl wichtigsten Momente meines Lebens. Den Augenblick, an dem noch immer diese unabwaschbaren Grünen stechenden Kleckse erinnerten, wie auch meine auf ewig verzierte Gitarre, welche einerseits beiden von uns stets ein Lächeln abgewann, aber auch ein wiederkehrendes Schmunzeln über diese außergewöhnliche Art und Weise, wie wir aufeinandertrafen. Aber dieses treffen, dass so sehr nach Schicksal flüsterte, wie eben jene Sekunden jetzt gerade, verband uns beide so fest miteinander, wie den Stein mit jener hartnäckigen Flüssigkeit. Wie für mich klar wurde, dass die Gitarre für immer diese Male tragen würde, so war uns beiden wohl an jenem Tag nicht klar gewesen, welchen Menschen wir gefunden hatten. Diesen einen Menschen, den ich jeden Tag Glücklich- wenigstens einmal zum lächeln bringen wollte. Diese eine Person, ohne die jeder Tag alleine so elendig lang wurde. Du, Ave, welche mir so unsagbar wichtig wurde, dass die gesamte Woche so schwer auf mir drückte, wie nichts anderes in meinem Leben zuvor. Zehrte jeder Umzug in meinen Leben an mir, tat jedes verlassen meiner Freunde noch so sehr weh, war jeder Neuanfang noch so schwer- all diese Dinge waren keinerlei Maß zu dem, was nun in mir vorgegangen war.
Hatte ich jemals dran Gedacht, dass ein Mensch mir soviel bedeuten könnte?
Nein.
Aber du bewiest mir das Gegenteil, jeden verdammten Sonnigen Tag der letzten zwei Jahre, die nun im Kontrast zu diesen letzten grauen Tagen standen, welcher aber nun diesem Leuchten wieder wich, gar zu wollend aus dem Weg schritt, wie der Wunsch in mir aber anstieg, dich augenblicklich an mich zu bringen..
"Du schlägst mir wohl wieder gleich mit dem Ellenbogen in die Seite, wenn ich dir sage, warum", lächelte ich doch ein wenig, den Tränen in ihren Augen Gedanken über uns zu denkend, die Situation einerseits auflockernd wollen, aber dann doch dem Herzen einfach vorflüsternd folgen wollend, während meine Augen kurz zu den vielen Farben wichen. "Uns nahe sein wollen", huschte es dann schnell, kurz ihrer eigentlichen Frage ruhig antwortend hinterher, den Blick wieder zu ihren Blauen Augen einfangend. Es war die Wahrheit. Die doch so schwer war. Aber einfach raus wollte, denn ich hoffte in mir so sehr, dass es bei ihr genauso sein würde, gewesen war. Ich schloss meinen Kopf einfach weg, lauschte einfach nur noch meinem Herzen, was so sehr nach dir rief, wie nach nichts anderem zuvor. Diesem Ruf, wollte ich nun völlig nachgeben. Der Kälte ein Ende setzen wollen, mit der Wahrheit die mich erfüllte, darauf vorbereitet auf alles, was vielleicht deinem Herzen entspringen würde.
"Und was bringt dich hierher, an diesen von uns versauten Ort?", stets versuchte ich alles ein wenig durch meine entlockenden Worten zu überspielen, aber war wohl an meinem gesamten Körper die Anspannung abzulesen, die mich doch komplett umfasste. Welche du wahrscheinlich genauso erkennen würdest, wie meinen leisen unsicheren Unterton in der Stimme. Du konntest mich lesen wie ein Buch- dass hatte sich doch nicht geändert, oder?
Allerdings sammelte sich in mir doch der Wunsch dir nahe zu kommen, einen Schritt auf dich zuzukommen, während wir uns wohl vor mehr als einer Woche kurz in die Arme oder ähnlichem gefallen wären.
Würde es wieder so sein können?
Wäre es möglich?
Oder für immer verloren?

(@Avrey Turner)



Take my hand and show me forever


So never will I ever let you go

Avrey Turner liebt es!
Avrey Turner ist verliebt
Avrey Turner himmelt es an
Avrey Turner findet keine Worte dafür..
nach oben springen

#6

RE: Botanischer Garten

in University 24.11.2018 16:20
von Avrey Turner | 1.198 Beiträge

Ich fühlte mich für einen Moment wie in Trance als meine Füße sich von den alte und hohen Stufen sich erhoben und mich zu Aiden rüber trugen und ich vor ihm zum Stehen kam, mich keinen Millimeter bewegte und diesen viel zu groß geratenen Jungen Mann ansah. In diesem Moment stand die Welt stillt, da war ich mir sicher nur für wenige Momente aber mir zeigte dieser Augenblick, das wir nicht bereit waren unsere Freundschaft aufzugeben - das wir uns nicht aufgeben wollten, immerhin hatte es uns ohne Absprache zum gleichen Ort gebracht. An diesem besonderen Ort wo alles begonnen hatte, so impulsiv wie unser erstes Zusammentreffen war, war auch unsere Freundschaft. Es war Schicksal das wir nun hier waren, ohne dies miteinander abgesprochen zu haben - einfach diesem Gefühl nachgegangen und dann genau hier gelandet zu sein.
Wir standen uns so wie vor zwei Jahren gegenüber, allerdings ohne Farbexplosion im Gesicht, in den Haaren und auf unserer Kleidung. Einfach nur wir beide. Zwei Menschen die alles für einander taten, immer zusammen waren und sich liebten, denn ich liebte Aiden - wie sehr diese Gefühle sich noch verstärken würden - wusste ich in diesem Moment natürlich nicht. Aber er war alles für mich, so viel was ich nicht in Worte fassen konnte.
"Du schlägst mir wohl wieder gleich mit dem Ellenbogen in die Seite, wenn ich dir sage, warum" ich hob eine Augenbraue und sah ihn an. "Hau raus, Aid. So schlimm kann es sein, außerdem haue ich nur im absoluten Notfall." forderte ich ihn auf weiterzusprechen, er wollte die Situation auflocker das war klar und wenn es jemand schaffte dann wohl er, ihm waren meine Tränen gewiss aufgefallen, ich hatte in der letzten Woche so viel geheult das war gewiss nicht mehr Normal. Zumindest war es nicht normal für mich, aber die Tränen waren einfach ständig gekommen - egal wann, egal was ich getan hatte alles erinnerte mich an Aiden.
Und es es hatte mich an mir selbst zweifeln lassen, ich hatte nur an ihn gedacht an die Dinge die wir getan hatten und an unsere gemeinsame Zeit, die mir mehr Freude bereitet hatte als alles andere. "Uns nahe sein wollen"seine Worte waren ruhig gewählt, während mein Blick auf ihm ruhte und mein Herz einen Sprung machte, wie sich dieses gewisse Gefühl in meiner Magengegend entwickelte und weiter ausbreitete, meine Beine ein wenig schwacher werden ließen und mir nur wieder zeigten, was für ein toller Mensch Aiden war. Mein Aiden.
Und dann dachte ich einfach gar nicht mehr weiter nach, ich wollte ihn umarmen und ihm nahe sein auch wenn es nur für einen Moment war und wenn es nur eine seiner langen warmen Umarmungen war, nach der ich mich immer sehnte. Ohne lange zu fackeln, schloss ich den Abstand zwischen uns beiden und legte die Arme um seine Mitte. War es schlau? - Nein wahrscheinlich nicht, aber es fühlte sich gerade einfach richtig und vor allem längst überfällig an. "Genau deswegen bin ich auch hier her gekommen, Aiden." murmelte ich leise und ein wenig unterdrückt, immerhin hatte ich den Kopf gegen seinen Oberkörper gelegt. Ich wollte alles aus dieser Umarmung und diesem Stückchen Nähe heraushohlen, meine Finger vergriffen sich ein wenig in dem Stoff seines Shirts und hielten ihn einfach so fest.
"Kannst du mich einfach so festhalten?" Meine Stimme war kaum zu hören, aber ich war mir sicher er verstand mich ganz genau, immerhin gab es keinen Menschen auf dieser Welt der mich besser verstand, der es schaffte meine Gedanken zu lesen als wäre es das Einfachste der Welt. Er sollte mich nicht mehr loslassen, die letzten Tage ohne Aiden schienen wie eine Ewigkeit gewesen zu sein, ihn in der Uni zu ignorieren, nicht mit ihm mitten in der Nacht zu telefonieren wenn einer von uns nicht schlafen konnte - seine typischen Videos am Morgen wenn er in der Nacht am Klavier saß oder Songs auf seiner Gitarre spielte. Ebenso wie seine langen Umarmungen die einfach schon zu uns gehörten, all diese kleinen Dinge wollte ich nicht hergeben, dafür war ich nicht bereit und vielleicht würde ich es auch niemals sein.
Aiden gehörte zu mir, ich gehörte zu ihm - ganz egal wie sehr uns diese neuen Gefühle in den Weg gekommen waren, wie stark sie sich anfühlten und wie sehr sich mein Körper nach seinem sehnte. Ich würde all dies in den Hintergrund stellen, solange ich nur meinen Besten Freunden bei mir hatte.
"Die Woche war schrecklich, ohne dich." es schien als wäre mir einfach nichts gelungen, als wären all meine Gedanken und meine Aufmerksamkeit einfach die ganze Zeit nur bei ihm gewesen, da wo ich auch hätte sein sollen.

@Aiden Woods


"Cause this was only ever meant to be for one night."
"Every night I'm with you I fall more in love.Fallin' all in you."

Aiden Woods liebt es!
zuletzt bearbeitet 24.11.2018 16:20 | nach oben springen

#7

RE: Botanischer Garten

in University 24.11.2018 20:35
von Aiden Woods | 1.128 Beiträge


Wie der Wind die Herbst Blätter durch die Luft trug,spielerisch schön, durch die Strahlen der Sonne in Farben brechend, bewegte Avrey sich auf mich zu, durchbrach die letzte Distanz, alles aus der stillstehenden Zeit reißend. Doch wo trugen ihre Beine sie ihn, wohin vermochten ihre Füße sie zu bringen? Für mich lief die Zeit trotz des durchschreiten der stille so langsam wie eh und je ab, jede Sekunde wortwörtlich einzeln abspielend, wie meine zuflüsternden Gedanken. Waren es wieder die falschen Worte, die aus meinen Mund in ihre Ohren kehrten? War das aufeinanderstoßen hier vielleicht zu früh, hätte es dieses gar erst geben dürfen- ganz egal, wie sehr ich in ihre Nähe wollte? Diese Gedankengänge waren so nutzlos, wie die noch von den Bäumen festgehaltenen Blätter. Denn ganz egal, was ich mir unsicher in meinem Kopf stellte, die Antwort würde ich in meinen braunen Augen sehen kommen, wie die letzten Blätter von den Zweigen fallen würden.
Doch wie diese während ihres Falls in Farben gespalten wurden, geschah dies mit meinen Befürchtungen, als Avrey mich fest umarmte, spürend wie ihre Finger sich um den Stoff meines Shirts rangen, die stecken gebliebene Luft aus meinen Lungen drückend. Diese Nähe zu ihr, Avrey endlich nach dieser leeren Woche wieder an mich halten zu können, gar überhaupt endlich ein paar Worte mit ihr zu wechseln, erfüllten diesen so stetig gewachsenen Wunsch nach einzig ihr- mir aber gleichzeitig nur wieder vorführend, dass ich sie einfach brauchte, ihre Nähe so sehr wünschte, meine so starken Gefühle nach Ave niemals weg zu denken wären. Doch so wie die Blätter sich auf den Boden legten, taten dies auch meine Arme um ihren Körper, versuchend sie zu umschließen, jeglichen Kontakt zu ihr gewinnen zu mögen.
"Genau deswegen bin ich auch hier her gekommen, Aiden.", vibrierten ihre leisen Worte gegen meine Brust, doch ließen mein Herz nur noch schneller, lauter schlagen. Also waren wir beide hier, wegen dem anderen, wegen uns? Was diese in mir aufkommenden Worte auslösten, war nur annähernd zu vergleichen mit den Gefühlen, die ich bei ihr zuvor immer wieder heimlich entdeckte, denn diesmal waren sie stechend groß, kaum zu ignorieren. Aber taten diese mir nicht weh, wie die solchen kalten bei unserem Abschied- Stattdessen umfassten sie mich wie unsere Umarmung, gänzlich, herzlich, wogen in mir eine Wärme auf, nur durch Ave aufgeweckt, wie nur einzig bei ihr spürbar.
Und je länger dieser Augenblick anhielt wurde klarer, dass ich nie mehr ohne dem sein wollen würde.
Keinen weiteren Tag, keine weitere Woche.
Es sollte immer so sein.
Ich wollte dich immer bei mir haben.
"Kannst du mich einfach so festhalten?", kam es dann wieder Schwach gegen mich auf, aber so stark in mir aufgenommen, wie so wenige Bitten zuvor. "Kann ich dich überhaupt noch fester halten?", flüsterte ich leise, wahrscheinlich durch allem überwältigt lächelnd, in ihr Ohr, als ich mich in der Umarmung weiter verlor. Meine Arme, Hände drückten Ave wohl so fest wie noch kein mal zuvor gegen mich. Ich wollte sie in diesem Moment einfach nie mehr los lassen müssen, einfach überall mit hin nehmen- ganz egal auch, wie dämlich das aussehe, wen würde das bei uns noch wundern? Wir brachten doch immer die lustigsten Situationen, zogen immer durch Aktionen die Blicke auf uns, was würden sie uns jetzt noch kümmern.
"Ich sagte doch, ich würde immer auf dich warten, oder?"; fragte ich leise, mich an die Worte so klar wie der Himmel erinnernd, wie der stetige Wind weiter hauchend, "Ich habe meine Meinung geändert."
Meine Hände legten sich auf ihre beiden Schultern, ich ließ ein wenig Luft zwischen uns weichen, bis ich in Aves Gesicht, die blauen Augen Blicken konnte. Diesen Augen, denen ich auf den Fluren, Straßen wie Gängen viel zu lange ausgewichen war.
"Ich warte nicht mehr, denn ich lasse dich einfach nicht mehr gehen.", wich es mir dann aus Herzen gemeint über die Lippen, hoffend ihres zu berühren, auf gleiches zu treffen.
Denn noch einmal, wie an diesem einen Morgen, würde ich Avrey nicht mehr gehen lassen wollen.
Diese Woche war so Grau und Kalt wie noch keine zuvor.
Dass mir in allem bewusst wurde,
nicht mehr ohne dich sein zu wollen-
egal wie absurd das ist, klang oder je sein würde,
es war alles, was ich wünschte.

(@Avrey Turner)









Take my hand and show me forever


So never will I ever let you go

Avrey Turner liebt es!
Avrey Turner ist verliebt
Avrey Turner himmelt es an
nach oben springen

#8

RE: Botanischer Garten

in University 26.11.2018 17:06
von Avrey Turner | 1.198 Beiträge

Alles was gerade wichtig war, war dieser Moment, unsere Freundschaft die einfach mal wieder zeigte wie wichtig uns diese war - wie wichtig wir uns waren, ehrlich gesagt wusste ich gar nicht wie ich es geschafft hatte die Letzten Tage ohne ihn zu verbringen. Immerhin war Aiden immer an meiner Seite, er war der Mensch auf den ich immer zählen konnte den ich nie wieder verlieren wollte. Er gehörte zu mir, in mein Leben das manchmal so verdammt verkorkst war und dennoch lies er mich nie alleine, nie im Stich und auch ich würde ihn nie alleine lassen, egal was unsere Freundschaft gerade bedrohte und belastete.
Wir standen noch immer eng umschlungen vor den steinalten Treppen und hielten einander fest, egal was andere sagten oder dachten, mir war all das gerade so egal. Der Wind wehte durch unsere Haare und es war beinahe kühl an diesem Nachmittag hier in Miami an der Uni, aber das war nicht wichtig denn ich konnte an nichts anderes mehr denken, als an dies was in diesem Moment passierte. Wie sehr Aiden mir doch gefehlt hatte.
Seine Warmen Arme um meinen Körper, der Klang seiner Stimme, Ja sogar seine ins Lächerlich gezogenen Sätze wann immer er mich aufmuntern wollte, egal ob ich Lust darauf hatte oder nicht. "Kann ich dich überhaupt noch fester halten?" hörte ich meinen Besten Freund sagen und auf meinen Lippen bildete sich ein ganz leichtes Lächeln. "Es geht immer fester, Aid. Aber für diesen Moment ist es genau richtig so."gab ich zu bedenken, hob den Kopf und sah ihn an, verlor mich für einen weiteren Moment in seinen vertrauten Augen, die für mich ein Gefühl von: Zuhause auslösten, Verbundenheit. Manchmal da fragte ich mich wirklich: Wieso hatte ich diesen unverbesserlichen - charmanten, Idioten verdient?
Immerhin war ich diejenige die den Schlechten Ruf hatte, meine Familie gehörte nicht zu diesen die immer das beste Anwesen genossen und dennoch, Aiden hatte sich davon nie abschrecken lassen. Wenn andere sich von mir abwendeten, er war es der immer da war. "Ich sagte doch, ich würde immer auf dich warten, oder?"; -"Ich habe meine Meinung geändert." Seine Hände ruhten auf meinen Schultern, schoben mich ein paar Zentimeter weg von sich, erneut in seine Augen blickend. Viel zulange hatten wir uns nicht mehr so in die Augen geschaut, waren uns immer ausgewichen und uns aus dem Weg gegangen.. Und dieses Gefühl? Ich hatte es gehasst. Immerhin war dies einfach nicht richtig, wie konnte man sich von jemanden den man so sehr liebte fernhalten?
Seine Worte dagegen ließen mein Herz für einen Moment anhalten, was wollte er mir sagen? Wollte er mich nun doch nicht mehr bei sich haben? Nicht mehr in seiner Nähe? - Ich schwieg ganz kurz, während ich ihn noch immer ansah, meine Lippen einen Moment aufeinander presste.
"Ich warte nicht mehr, denn ich lasse dich einfach nicht mehr gehen." hallte es in meinen Ohren und auf meinen Lippen bildete sich ein leichtes Grinsen, dieser.. hier stoppte ich und fiel ihm einfach nochmal um den Hals. "Mein Herz ist gerade stehengeblieben." gestand ich ganz leise. "Ich werde dich auch nicht mehr gehen lassen, Aid. Die letzten Tage waren die Hölle ohne dich." Meine Arme lagen um seine Schultern, während ich selbst ein wenig auf die Zehenspitzen stellen musste, denn Mister Woods hatte damals bei der Größen Verteilung eindeutig zu viel abgestaubt! "Wieso zur Hölle bist du eigentlich so groß, Woods? Das ist doch unfair."

@Aiden Woods


"Cause this was only ever meant to be for one night."
"Every night I'm with you I fall more in love.Fallin' all in you."

Aiden Woods liebt es!
Aiden Woods findet keine Worte dafür..
nach oben springen

#9

RE: Botanischer Garten

in University 26.11.2018 23:00
von Aiden Woods | 1.128 Beiträge


Gab es für einen einfachen Menschen diese eine Person, in der man ein zweites Zuhause fände, dann war diese wunderbare für mich niemand geringeres als Avrey. Aber war es nur ein Zuhause, ein warmer Ort, an dem man alle Fassaden völlig fallen lassen konnte? Die Antwort war so leicht und wahr, wie die sich unsere in der Luft tragenden Worte. Denn innerhalb dieser Blauen Augen steckte mehr als nur ein Jemand, der mich im Licht wie Dunklen sah. Sie blickten hinter den vor hängenden Schleiern, vermochten jedes kleine Wort zwischen meinen Braunen Zeilen zu lesen, gar wirklich zu verstehen, statt hinweg zu sehen, wie es andere in meinem Leben taten. Aber so sicher, wie sich unsere sogenannten Tore zur Seele einander öffneten, war es auch ihr Offenes Ohr, welches mir stets zur Seite stand. Gott weiß was mich plagte, sorgte und zwischen Entscheidungen hin wie her riss, doch hörte Ave sich jedes bisschen von mir an, all die kleinen Plage Geister welche in mir schwirrten oder mich verrückt machten- alle wurden sie von dir in Zaun gehalten, hin fort geweht, durch deine im Vergleich zu Eiskalten Händen warmen Worte. Diese manchmal verdammt kurzen Sätze, die mir einfach nur Sicherheit und Vertrauen schenkten, alles, was ich für die nächsten Schritte brauchte, sehnlichst suchte.
Was bist du für mich, Avrey Turner?
Eine Freundin? Die Beste Freundin? Mein Zweites Heim? Meine andere Medaillen Hälfte? Was von diesen unzähligen Dingen warst du für mich, was wäre das richtige dich zu benennen- gäbe es das überhaupt, dieses eine Wahre, oder warst du einfach alles zu der selben Zeit?
Doch war es ganz egal, was du von den willkürlich aufgezählten Dingen für mich wärst, ob du überhaupt noch etwas davon bist oder gar gewesen seist- denn in dieser warmen Umarmung, aus denen meine Arme dich nie wieder entlassen wollen würden, wurde mir ganz klar Bewusst, was du verdammt nochmal für mich eigentlich warst- oder eher, ein Etwas unruhig schlagendes in mir war sich diesen ganzen überflutenden Gefühlen wieder absolut sicher, schrie die Dinge lauthals heraus, wo meine eigenen hauchenden Worte verstummten...
Du warst ganz einfach zu einem Teil meines eigenen Herzen geworden. Hinfort war unsere verwachsene bunte Rose samt Dornen, hinweg gespült für mich das starke Band der ewig geglaubten Freundschaft - Davon gestürmt diese kontrollierbaren Gefühle, vernünftigen Gedanken wie normalen Wünsche. Ganz langsam, aber absolut sicher schobst du dich an diesen Fleck in meiner Brust, liest dich dort nieder, stoßt Chaos in mir auf wo einst geglaubte Ordnung herrschte- Aber dieses Chaos, dieses Wirres durcheinander in dem ein hin und her herrschte- ich war dem so hoffnungslos verfallen, dass ich es mir selber nie eingestehen wollte. Bis zu dieser Woche, in der mein Herz zugefroren war, welches einfach seine lodernde Flamme verlor, jenes vermisstes suchend, um komplett zu sein: Sie, dich, Avrey, Ave, Av fucking nochmal Turner.
"Mein Herz ist gerade stehengeblieben", flüsterte Ave mir wieder angeschmiegt schwach zu ,"Ich werde dich auch nicht mehr gehen lassen, Aid. Die letzten Tage waren die Hölle ohne dich." War die Hölle ein Wort dafür, wie sich in mir alles gekehrt hatte? Eine gelungene Umschreibung dafür, wie ich vor Ängsten und Befürchtungen verbrannte, nach außen erfror aber innerlich dahinschmolz? Aber vor allem, meine Arme wieder dichter um Ave ziehend wie ihr auf den Zehenspitzen entgegen kommend, schmerzte es gleichzeitig nochmal in meinem Körper zu wissen, dass du ähnliches erlitten hattest- aber wieder dem Gewissen weichend, dass wir beide, ja Gott nochmal beide so sehr voneinander abhängig waren, dass man sich fragen könnte, wie verrückt wir wohl sein müssten. Aber das wir wahnsinnig waren, dass wussten wir beide doch schon die letzten Zwei Jahre, nicht wahr, Ave? "Sei froh...", grinste ich noch immer der Nähe verfallend , "wäre ich nicht so groß, könnte ich dich nicht aus der heißen Hölle ziehen." Vermischte ich gerade wieder ernst, realisierende Gefühle mit solch Schwachsinn? Ja. War ich nahezu ein Riese? Ebenfalls ja, aber was wären auch schon diese witzigen Bilder in denen man den Größen Unterschied geradezu heraus sieht? Richtig, kaum noch in der Lage gerade ihr ein ansteckendes Lächeln abzugewinnen, neben den aufkommenden verbundenen Sprüchen, die uns dann schmunzeln, breit grinsen oder auflachen ließen. Verdammt, ja nochmal, Avrey, ohne dich wäre mein Leben so leer und Trist. Ohne diese Bilder, geschmückt mit verlorenen, nie gewonnen Erinnerungen. Mit jeden Tag mehr werdend.
"Du Winzling bist mir so verdammt wichtig", kurz stockten meine Worte, ihre Wirkung und Bedeutung abwägend auswählend, nichts erneut zerstören wollend, "du bleibst für immer bei mir."
Und zwar ganz genau für diese Zeit-
ganz einfach für die Ewigkeit,
in der ich dich nie losließe.
Niemals aus meinen Herzen gehen lassen würde.

(@Avrey Turner)





Take my hand and show me forever


So never will I ever let you go

Avrey Turner liebt es!
Avrey Turner findet keine Worte dafür..
Avrey Turner fragt "Darf er das?!"
nach oben springen

#10

RE: Botanischer Garten

in University 29.11.2018 19:02
von Avrey Turner | 1.198 Beiträge

"Du Winzling bist mir so verdammt wichtig"waren die letzten Worte die ich vernahm, ehe ich auch typisch Avrey Woods widersprach, Winzling.. so durfte mich auch nur Aiden Woods nennen, das er sowieso mehr durfte als jeder andere Mensch war schon lange klar. Niemals könnte ich irgendwie böse auf ihn sein, selbst wenn ich es versuchte - es gelang mir einfach nicht und über diese Tatsache war er sich mehr als bewusst. "Das hoffe ich auch, immerhin nennst du mich Winzling .. das ist nicht sehr freundlich. Woods." Selbst nach dieser Trennung die wir in dieser vergangen Woche mitgemacht hatten, war es wie immer.. beinahe wie immer, wenn man diese Anziehungskraft die zwischen uns war vergaß, denn ich konnte sie noch immer spüren.
Genau in dem Wissen, das ich dieses Gefühl nicht mehr so schnell loswerden würde, vielleicht auch nie? - Wie war das? Wenn man erstmal von etwas Verbotenen gekostet hatte, bekam man nicht genug davon? So fühlte es sich verdammt nochmal an, ich war süchtig nach Aiden, nach allem was er mich spüren hatte lassen und dem Gefühl seiner Lippen auf meinen an dies ich mich noch ganz genau erinnerte."Du bleibst für immer bei mir." Wie von alleine schlossen sich meine Arme noch ein wenig fester um seinen Körper und ich nickte einen Moment einfach nur."Ich werde nie gehen, Aiden. Das ist ein Versprechen und ich halte mich an dies was ich verspreche. Das weist du."Egal wie schwer es werden würde, wie schwer es war dem Drang zu widerstehen und wie sehr unsere Freundschaft auf der Kippe stand - ich würde ihn nie alleine lassen. "Versprech mir, das du mich nie alleine lassen wirst, Aid." murmelte ich leise und legte noch einmal die Stirn auf seine Schulter, schloss kurz die Augen.
Noch immer konnte ich nicht fassen das wir beide voller Schicksal am gleichen Ort gelandet waren, ohne uns abgesprochen hatten - es hatte uns einfach hier her gezogen, weil wir uns nahe sein wollten und ich war dankbar dafür dass das Schicksal uns zusammengeführt hatte.
Langsam lies ich Aiden aus meinem Klammergriff los, blieb ihm aber weiterhin nahe und sah in sein Gesicht. "Es war doof von mir vorzuschlagen, das es besser sein würde wenn wir uns erstmal nicht sehen sollen.." gestand ich vorsichtig, presste meine Lippen kurz aufeinander und blickte in Aidens Gesicht. Genau genommen hatte es alles nur noch schwerer gemacht, zumindest ging es mir so - ich sehnte mich noch immer nach ihm, vielleicht mehr als je zuvor und das war gewiss nicht mein Vorhaben gewesen, ganz im Gegenteil."Keine Funkstille mehr, okay?Das würde ich nicht ertragen, ich brauche dich Aiden, bei mir. Du glaubst nicht wie oft ich davor war deine Nummer zu wählen.."ein leises Seufzen kam über meine Lippen, gefolgt von einem leichten Schmunzeln. Meine Hände strichen von seinen Schultern über seine Arme, griffen für einen kurzen Moment nach seinen Händen, drückten diese.
Ich lies eine von seinen Händen los, zog meinen Besten Freund aber etwas mit mir rüber zu den alten Treppen, auf denen wir uns das erste Mal begegnet waren - impulsiv wie eh und je. So wie unsere Freundschaft halt war und auch wenn wir an diesem Tag über und über mit hartnäckiger Farbe überschüttet waren, war es das Beste was uns passieren konnte. Wir setzten uns gemeinsam auf den Steinernden Untergrund und ich schlug das Bein über das andere, meine Finger waren noch immer mit seinen verwoben, ich wollte diese einfach nicht loslassen.

@Aiden Woods


"Cause this was only ever meant to be for one night."
"Every night I'm with you I fall more in love.Fallin' all in you."

nach oben springen

#11

RE: Botanischer Garten

in University 02.12.2018 01:15
von Aiden Woods | 1.128 Beiträge


So wie mein Herz vor Schlägen verrückt spielte, aber auch diese nie löschende Wärme in mir aufstieg, wurde mein Inneres wieder wahnsinnig vor diesen Gefühlen. Diesen Gedanken, welche so widersprüchlich zu unserer Freundschaft standen. Aber das nie enden wollende abstreiten, stetige verschließen und umher schieben hatte einfach keinen Sinn, hatte es doch einfach noch nie gehabt. Denn sie waren da- einfach immer, lauerten und stiegen flüchtig an die Spitze von allen anderen herrschenden, wenn ich Ave ins Gesicht blickte. Stetig verlor ich für vielleicht einen minimalen Moment die Kontrolle, ließ etwas von meinem Herzen schreienden nach Außen dringen. Aber hatte Ave davon je was erreicht? Mein Gott, jeder verdammte Mensch der in meinem Kopf schauen könnte, würde die Arme verschränken, die besserwisserischen Augenbrauen hochziehen, diese blöden Wangen samt Mundwinkeln anheben und erst mal ganz blöd anfangen ihre Behauptungen kund zu tun, eben so, wie es diese Hobby Psychologen tun würden. Erstmal käme ein lang gezogenes Aid, dann ein grinsen und die nächsten Worte wären :,, Du bist ganz klar in deine Beste Freundin verknallt." Und ja, zum Teufel nochmal, dass war ich, bin ich. Darauf käme dann dieses typische Hand auflegen auf meine Schulter, wie es ein zu sprechender Vater täte samt einfühlsamen Blick und ruhiger Stimme :,, Also spring über deinen Schatten, mach es klar- egal wie oft." Aber da macht es stopp, alles wird schwarz und weg ist diese Stütze, die mir den Weg weisen wollte. Denn hatte ich das nicht schon getan? Hatte ich es nicht gesagt? War es nicht dass, was diese Kälte auslöste, mich diesen Schmerz spüren ließ?
Was wäre mir lieber... diese unterdrückte, versteckte Wärme- oder diese Kälte, welche mich ersticken ließ?
Wenn es sein müsste, ganz klar ersteres, denn letzteres würde ich nie wieder empfinden wollen.
Niemals.
"Versprech mir, das du mich nie alleine lassen wirst, Aid.", entrann es ihren Lippen, mich stets an diese spürende Wärme in der Nacht erinnernd, vor meinen Kontrollierten selbst Frech ins Gesicht grinsend, dass ich gegen diese Gefühle Machtlos war. Der Ruhige, Geduldige Aiden Woods hatte die Selbstkontrolle verloren- diese Tatsache müsste man im Kalendar anstreichen und Ave eine Krone samt Knicks aufsetzen wie vorführen- denn sie hatte das unmöglich geglaubte geschafft, schon länger als zugegeben. Die selbst auferlegten Ketten gesprengt, mich zu diesen Gefühlen und Gedanken gebracht, sich selbst an diesen Mittelpunkt meiner Welt geschafft- oder ließ ich das einfach gänzlich selbst zu, wollte es vielleicht so? Was auch immer diese Grenze überschritt, alles in mir auslöste, das wann war doch ganz egal, denn das jetzt zählte. Das Wir im hier und jetzt, des nächsten Tages, dass hoffentlich immer existieren würde- denn das wünschte ich, dich immer bei mir zu haben.
"Ich verspreche es dir, ich sage es dir auch ganz einfach jeden Tag, dich immer daran erinnernd"; flüsterte ich ihr leise zurück, bevor sie diese für immer in mir festgehaltene Umarmung auflöste, uns beide Hände verwoben auf die Stufen des Schicksalhaften Pavillons führend, ehe wir uns beide hin saßen. Wer auch immer diesen Hölzernen Giganten hier platzierte, hatte bestimmt diesen Gedanken und verflixte Idee; Hier wird eines Tages ein Idiot auf die Liebe seines Lebens treffen, doch erst wird es eine Freundschaft sein, die er Angst erfüllt vor seinen aufkommenden Gefühlen erhalten werden will, so dass er im Schatten mit der Wahrheit bleibt. Am besten stellen wir hier ne Gedenktafel mit dieser Geschichte auf, vielleicht gebe ich meiner Mom auch einfach einen Tipp und mein Leben wird zum Bestseller Roman- wer weiß schon, was alles an Popularität gewinnt, wenn nicht das Herz eines Jungen Studenten, welcher unsterblich in seine perfekte Freundin verliebt war.
Merkt man, dass ich mir gerade selbst alles im Kopf vorführe? Ja, oder? Nur um mir selbst einzureden, dass das Schwachsinn wäre? Vielleicht. Komm, schieben wir es weiter umher, Inneres Ich!
Aber konnte ich auch diesen von mir nachkommenden Drang in meinen Gedanken wegschieben, dass ich unsere verschränkten Hände vertiefte, die eben erst gelockert wurden, dass es sich so unglaublich Gut und Sicher anfühlte, Ave bei mir zu wissen? Nur wieder mit erhobenen Zeigefinger zeigend: Es ist mehr als nur diese Freundschaft? Hier Auftritt Nummer Zwei von unserem lieben Hobby Psychologen Aiderino , Nein, käme es von ihm laut stark, kannst du nicht Aid, also verflixt nochmal, reiß dich zusammen. Für sie. Oder lass es endlich raus. Also, stellt sich pessimistisch Schwarz und optimistisch Licht in mir kritisierend gegenüber, wofür soll Ich mich endlich entscheiden? Denn ich wollte diese Gefühle endlich los reißen, wieder wie in dem Pool, aber ohne die Angst, wieder diese Kluft aufzureißen. Doch hatten wir uns doch eben wieder versprochen, den anderen niemals nicht gehen zu lassen. Aber war es nicht das gleiche Versprechen, wie in der Küche, einige Momente davor, bevor wir auseinanderbrachen?
So vieles, ein hin und her, noch so viele andere Stürme in meinem Kopf nicht aufs Papier bringend. So viele Stürme, Brände und Tiefen nicht zu dir bringend. Wie so vieles nicht offenbarend. Doch wozu das alles- redete ich mir ein, dich zu schützen, tat ich es doch nur für mich selbst oder? Denn wenn du nicht so empfändest, spiele ich dir etwas vor. Und wenn doch, käme ich nie dazu es zu erfahren. Stattdessen hänge ich an der Erinnerung dieser Nacht fest, an die Vorstellung, was es aus uns hätte geben können. Meine Mutter würde sicher nicht das Süße Ende nehmen, Ganz klar, ließe sie den Schatten obsiegen. Nur, um einen kleinen Hoffnungsschimmer im dunklen Tunnel zu zeigen, der flüstere :,, Vielleicht wird es doch wahr?" - Aber wie groß war dieses verdammte vielleicht bei uns? Wie stark ist sein Licht, dass ich es wagen würde, den ungewissen Pfad zu ihm beschreiten zu wollen? Und noch viel mehr, war der Pfad sicher zu begehen, würde das Licht erlöschen, bevor ich es für mich gewinne? Wäre die Vorstellung in meinem Kopf, das helle Etwas in meinen Gedanken zu halten nicht erheiternder, als zu erblicken, wie es für immer erlösche?
War ich ein verflixter Fall für einen Psychologen? Und war das Gespenst von Psychologe in meinem Kopf der richte Behandelnde?

"Avrey," flüsterte ich dann leise, den Blickkontakt wieder zu ihr suchend,"gehst du auch dann nicht, wenn ich dir sage, wieder sage, was ich will... möchte?" Woods, du Idiot, waren das wirklich die besten Worte, die dir gerade einfielen? Wo war der Meister der Worte? Achja, der ertrank in der Epochalen Poetik des Sturm und Drangs. Wie immer also, würde er mehr vorgreifen als gewollt- also war die Frage doch richtig? Verdammt nochmal, was ist dieser Monolog in mir gerade überhaupt?
"Denn," führte ich dann hauchend fort, den Daumen über ihre Hand streichend- war das nicht alleine zu viel des Guten? "Daran hat sich nichts geändert- nein, es ist so viel größer, dass ich einfach nicht weiß, was ich tun soll." Herzlichen Glückwunsch Woods, du stellst Avrey mal wieder vor die Wahl, nimm endlich selbst die Sache in die Hand, dass bist doch nicht du selbst.
Nein... das war ich nicht, nicht mehr seit diesen Gefühlen, die endlich raus mussten! Also weg mit dieser Gedenktafel des Pavillon, nimm den Edding und schreibe auf die Glasscheibe deine eigene Geschichte, nach meinen Vorstellungen! Verwerfe das blöde traurige Manuskript deiner Mutter, schreibe einfach dein eigenes Ende hinein, nimm das weg stehende Licht in die Hände- dort wo du es schon immer hattest und lass das vielleicht weg, mache ein Ja daraus. Oder eher, kein V ielleicht, sondern fordere nach dem Ja oder Nein. Suche nicht, sondern erfahre endlich. Also raus damit Woods.
"Ich bin in dich verliebt.", kam es dann ganz schnell hinterher, dann wich ich etwas von Ave, als vielleicht im selbstgeschriebenen Manuskript gedacht näher an ihr, die Hand aber nicht loslassend, denn wer weiß, ob sie nicht gleich wieder losstürme. Ob sie wieder ginge-
diesmal vielleicht für immer und ewig, dann bliebe immerhin dem Versprechen nach diese Leere zurück- immerhin wäre das auch eine Art und Weise, für immer bei einem zu bleiben.
Doch war es einfach die Wahrheit, die raus sollte, die mein Herz von der ersten Sekunde flüsterte, als ich gerade vor dir stand. Als sich unsere Arme umschlossen, wie einst die deine Farbe alles an mir.
Und diese Wahrheit, die wollte ich wahr haben,
auch bei dir.

(@Avrey Turner)







Take my hand and show me forever


So never will I ever let you go

Avrey Turner liebt es!
Avrey Turner ist verliebt
Avrey Turner knutscht es ab
Avrey Turner findet keine Worte dafür..
Avrey Turner meint "Endlich sagt´s mal Jemand!"
nach oben springen

#12

RE: Botanischer Garten

in University 02.12.2018 17:31
von Avrey Turner | 1.198 Beiträge

Gemeinsam saßen wir nun auf den wackeligen und gewiss auch schon steinalten Stufen dieser so schicksalhaften Treppe mit der alles begonnen hatte, mit der unsere Freundschaft sozusagen zum Leben erweckt wurde. Doch hätte mir jemals einer gesagt das ich irgendwann so viel mehr für meinen Besten Freund empfinden würde, ich hätte ihn einen Idioten geheißen und ihn ausgelacht - aber jetzt in dieser Situation wo wir steckten, verdammt nochmal so war es, ich war verknallt und das bis über beide Ohren. Genau das war es was mir Angst machte, das Gefühl einfach nicht mehr Herr oder Herrin seiner eigenen Sinne, Gedanken und Taten zu sein, denn alles an das ich dachte war Aiden Woods. Egal zu welcher Tageszeit: Er war morgens mein Erster Gedanke nach dem ich wach wurde, der Letzte Gedanke am Abend wenn ich im Bett lag. Ob es ihm genauso ging wie mir? Ich hatte seine Worte von unserem Letzten Treffen vor der Funkstille nicht vergessen, im Gegenteil sie gingen mir durch und durch, hallten mir in den Ohren jeden verdammten Tag. Unsere Finger waren noch immer miteinander verwoben, während meine andere Hand auf seinem Unterarm ruhte, mein Blick auf dem dunkelhaarigen Jungen Mann neben mir lag, der meine Aufmerksamkeit quasi gepachtet hatte. "Ich verspreche es dir, ich sage es dir auch ganz einfach jeden Tag, dich immer daran erinnernd" Das hatte er mir eben gesagt und ich war mir sicher: Die Wichtigkeit und Ehrlichkeit seiner Worte würde ich nie vergessen, ich nahm alles in mir auf und wusste genau: Er würde sein Versprechen mir gegenüber niemals brechen.. so wie ich mein Versprechen ihm gegenüber aufrecht halten würde. Er würde nie alleine sein, wenn ich bei ihm war. Niemals.
Einen Langen Moment saßen wir einfach nur schweigend auf den Treppen, niemand sagte ein Wort und dennoch war diese Stille nicht unangenehm - wir konnten gemeinsam schweigen, das hatten wir oft genug bewiesen, die Hauptsache war einfach das wir zusammen waren ob man dazu nun quatschen musste oder nicht. Jeder Augenblick mit Aiden war besonders und zeigte mir nur wieder, wie viel Glück ich hatte einen solchen Menschen kennengelernt zu haben, auch wenn unser Erstes Treffen mehr als überraschend gewesen war ich wollte es nicht anders. Das ich diesen Tag wahrscheinlich nie vergessen würde stand fest, ich hatte diesen Moment tief und fest in mir verankert, dachte ständig mit diesem unverbesserlichen Grinsen das nur Aiden auslösen konnte daran. Sein Blick war nach vorne gerichtet und es schien als würden ihm viel zu viele Dinge durch den Kopf gehen, wahrscheinlich alle auf einmal, ob er mich daran teilhaben lassen würde? An diesem Nachmittag in Miami wehte zur Abwechslung ein leichter Wind, ein Wetter das wohl auch zu unserer Stimmung, der Jetzigen Situation passte. Für einen weiteren Moment sag ich ihn einfach nur an, wie die sanfte Prise durch seine dunklen Locken strichen, der Blick konzentriert nach vorne gerichtet. Ja, verdammt Aiden war ein wahnsinnig gut aussehender Typ und ich war gewiss nicht die Einzige die solche Gedanken hatte, die er mit seinen dunklen Augen, dem ehrlichen und ansteckenden Lächeln ansteckte - aber nicht nur sein Äußeres war schön anzusehen. Hatte ich je einen anderen Menschen, mit solch einem wundervollen Charakter kennengelernt? Wahrscheinlich noch nie, immerhin dachte er trotzt seines Rufs, seines Ansehens an andere, hatte immer ein offenes Ohr für seine Mitmenschen, wen man einen ehrlichen und gut gemeinten Rat brauchte dann ging man zu Aiden Woods. "Avrey,"Immer wenn er meinen Name sagte, schien mein Herz einen kleinen Sprung zu machen, niemand konnte diesen so schon, so besonders aussprechen. Klang kitschig? - War es vielleicht auch. Aber meine Gedanken schienen so oder so völlig verrückt zu spielen, wie konnte man da noch klar denken?
"gehst du auch dann nicht, wenn ich dir sage, wieder sage, was ich will... möchte?" - unsere Blicke trafen sich, ich legte den Kopf ein wenig schief und sah ihn an. "Aiden.. ich verstehe nicht ganz.." gestand ich leise, löste meine eine Hand von seinem Unterarm und strich mir die blonden Haare aus dem Gesicht. Und dann machte es: Klick, im wahrsten Sinne des Wortes. Sprach er gerade seine Worte vom Letzten Mal an? Nachdem ich aus dem Pool geflüchtet war und dabei wie ein verdammter begossener Pudel aussah.Daran hat sich nichts geändert- nein, es ist so viel größer, dass ich einfach nicht weiß, was ich tun soll." Und wie sah ich jetzt aus? Völlig sprachlos, während ich die Luft anhielt und einfach schwieg, mein ganzer Körper schien sich anzuspannen .. während mein Herz drohte aus meiner Brust zu springen. Was passierte gerade mit mir? Mit uns? Wann waren all diese Gefühle entstanden, so etwas passierte ja nicht von heut auf morgen - es schien als hätte sich all das langsam aber sicher in unser Leben geschlichen zu haben, völlig unbemerkt oder hatten wir es einfach verdrängt? Aus Unsicherheit und aus Angst? Angst davor unsere Freundschaft, die so stark, so tief ging - zu verlieren. "Ich bin in dich verliebt."In diesen Worten steckte so viel mehr für mich, hätte ich je gedacht das ich diese je von meinem Besten Freund hören würde? Gewiss nicht, fühlte es sich ungewohnt an? - Ja, verdammt. Fühlte es sich falsch, oder schlecht an? - Nein kein bisschen.Diese 5 Worte hatten sich nie zuvor so richtig, so gut angefühlt wie in diesem Moment. Mein Herz wusste genau was die richtige Antwort darauf war, ich wusste es auch. Ich war in Aiden verliebt, in meinen Besten Freund der die letzten Jahre an meiner Seite war - der alles für mich gewesen war, mit dem ich so viel erlebt hatte. Und genau an diesem Schicksalhaften Nachmittag, an genau diesem besonderen Ort passierte etwas mit uns, mit das wir beide gewiss nie gerechnet hätten.
Ich blinzelte kurz, sah ihn an.. doch dann beugte ich mich etwas vor und berührte seine Lippen mit meinen, zärtlich und vorsichtig,allerdings nur ganz kurz - denn genau das wollte ich tun, ihn küssen und ihm zeigen das auch ich all diese Gefühle in mir trug auch wenn diese Situation mich sprachlos machte. Meine Fingerspitzen berührten vorsichtig seine Wange und ich rückte nur wenige Zentimeter näher zu ihm. "Ich bin auch in dich verliebt, Aiden." flüsterte ich leise gegen seine Lippen, ehe ich ihn ansah. In diesem Moment wurde mir erneut bewusst das Aiden einfach alles für mich war, das er alles war was ich je wollte, nachdem ich so lange gesucht hatte. Nur er konnte mir dieses Gefühl geben von: Willkommen sein, gewollt. Zwar war noch immer diese Gewisse Stimme in meinem Kopf, die an meine Vernunft appellierte - ich wollte ihn nie verlieren, niemals und ich hatte Angst davor was passieren würde wenn all das hier schiefgehen würde. Aber ich konnte es nicht leugnen: Ich wollte alles mit Aiden erleben, würde ihn nicht aufgeben.

@Aiden Woods


"Cause this was only ever meant to be for one night."
"Every night I'm with you I fall more in love.Fallin' all in you."

Aiden Woods liebt es!
Aiden Woods ist verliebt
Aiden Woods findet keine Worte dafür..
Aiden Woods meint "Endlich sagt´s mal Jemand!"
nach oben springen

#13

RE: Botanischer Garten

in University 02.12.2018 23:51
von Aiden Woods | 1.128 Beiträge


Wie sollte ich die nächsten Atem raubenden Augenblicke, die wenigen nächsten Herz stillstehenden Momente jemals für mich in klare Worte packen, in richtige Sätze, die nur annähernd daran herankämen, was in mir nur vorging? Wie sollte man jene Gefühle, die mich gänzlich durchzogen jemals einem anderen Menschen erklären- waren die Gedanken, welche mich vollkommen erfüllten, überhaupt durch irgendetwas in dieser Welt zu beschreiben? Ganz egal ob dies möglich war, eines Tages für mich sein könnte, oder eben auch nie: die Zeit in welcher sich unsere Augen trafen, die Sekunden in denen alles von mir auf jegliche aufkommenden Laute Aves gespannt war, fast wie vor Folter, stießen mein Herz von der Klippe hinab in die Dunkle Unbekannte Schlucht. Geradewegs in das Ungewisse, in welches mein Inneres mich schickte, für dessen Weg ich mich ganz Bewusst endlich selbst entschied. Doch während des gesamten Falls blickte hoch zu der Kante des Abgrundes, wo diese Blauen Augen hinunter zu mir blickten, diese verschlossenen Lippen, dass Gefühl des Falls nicht stoppend.
Ganz kurz umschlossen mich all diese Schatten, einen minimalen Augenblick umgriff mich diese Kälte der Dunkelheit, die Furcht, alles in die Hand genommen und gebeichtet gehabt zu haben, würde nun das Licht am Ende des nie endenden Tunnels wirklich fortreißen, einfach gänzlich auspusten, durch den ausgelösten Wind meiner Worte. Mir einfach endgültig die Hoffnung nehmend, den Wunsch aus dem Ewigen Vielleicht ein Ja werden zu lassen.
Vielleicht lehnte sich auch mein Inneres lachend zurück und genoss meinen Fall in die Tiefen, sah es als eine Lektion für mich aus der ich lernen möge, stärker wachsen könnte, meine verdammten Gefühle unter Kontrolle zu halten- nie wieder solche Begierden in mir aufkeimen zu lassen, die Saat, welche alles ins Chaos stürzen würde. Aber war es dieses Wirrwarr nicht Wert, würden sich all diese Gefühle wirklich zu einem Schlag verwandeln, der sich gegen mich setzt, zu Boden schlägt, um stärker davonzugehen- ohne Ave?
Also gab ich tatsächlich vor wenigen Augenblicken den Federkiel frei, ließ die in meinem Herzen huschenden Gefühle zu wahren Worten werden, zu ehrlichen in Aves Ohren wandernden. Statt einer blanken Seite am Schluss des Buches, an dessen Ende stehen würde:,, Langsam bewegten sich seine Lippen." Breitete sich dort mit der unlöschbaren blauen Tinte meine Liebeserklärung aus, stach in die weiße Leere des Papiers, griff die Unvollkommenheit der Enden meiner Mutter an. Aber war das schon alles, setzte sich dort der Schluss- wussten die Leser nun einfach als letztes bisschen Hoffnung, dass der Dunkel Haarige Junge, welchem sie die letzten zwei Jahre mit der Blondinen begleitet hatten, seine Liebe Gestand? Wären das die letzten wenige Sätze, welche sich nun für immer in deren Köpfe einbrennen würden? Säen sie die Saat all der möglichen Antworten, welche nun ihren zierlichen Lippen entweichen könnten? Würden sich in ihren Gedanken all die möglichen Ausgänge ihrer Freundschaft ausbreiten- das perfekte Ende ihrer Freundschaft, welche in etwas größeres verwoben war, oder käme nun der Schnitt, in der ihre Rose gepflückt, nun sterben würde? Wäre es gar möglich, dass allerorts von Fans gewünschte Fortsetzungen sprießen, von denen man aber nie wüsste, ob sie das wahre Ende sein könnten? So sehr der Autor - der diese Dramatik liebte und seinen Lesern diesen Schmerz spüren ließ, diese wenige Hoffnung gegeben hätte, deren Fantasie anregen zu versuchen wollte - diesen Schritt gegangen wäre, so war das nicht das verdammte Ende meines Buches. Avrey riss den Kugelschreiber in ihre Hand, schlug diese letzte Seite auf und setzte mit seiner Spitze am letzten verfassten Satz an- eben wie die Rebellin, welche sie sein konnte. Im nächsten Moment durchbrach sie typisch die Gesetze der Literatur und schrieb einfach das Ende im Originalen Manuskript fort, ließ es nicht dort enden, wo jeder die leere Luft hätte stehen lassen.
Nein, sie schrieb die Antwort der Besten Freundin hin, gab die Antwort auf all die möglichen Fragezeichen- auf das Vielleicht - sie griff nach meiner ausgestreckten Hand in der Schlucht und ließ mich, den Braunäugigen Jungen nicht weiter herabstürzen, in seiner auferlegten Schwebe. Sie schrieb in den aufkommenden Sätzen, dass diese ihn zu ihr herauf zog- rückte an mich heran und presste mir die Lippen entgegen- seine suchenden Augen mit ihren Blauen kreuzend. Avrey ließ mit der blauen Tinte die Antwort beinahe auf das gebleichte Blatt tröpfeln, stahl das offene Ende dem kaltherzig geglaubten Autor, setzte dem allem endlich einen Schluss.
Aber mir stahl Ave nichts was sie nicht schon besaß, nein, sie gab mir auf das Vielleicht die Antwort, ließ mich durch die Lippen all die erwidernden Gefühle spüren, ehe ihre gleichbedeutenden Worte in meine gespitzten Ohren kehrten. "Ich bin auch in dich verliebt, Aiden.", entwich es ihren warmen Lippen, brach es aus ihren Augen. Und verdammt, mein Herz schlug wie Wild, drohte gar aus mir herauszubrechen, so sehr, wie meine Hand plötzlich ganz feste ihre hielt, gar nicht mehr so sanft wie ich sonst war, sondern so unglaublich stark, dem Moment einfach nicht glauben könnend, was meiner Besten Freundin gerade entsprungen war. Aber das war es, oder? Es war kein verflixter Traum, den ich gerade hatte? Ich lag doch nicht wirklich noch zuhause, war wie Feige nach ihrem Mailbox Anruf verkümmert in meinem Bett eingeschlafen und bildete mir nun all das in meinem Traum gerade ein? Denn dieser verdammte Traum sollte verflucht nochmal einfach wahr sein. So wahr, wie sich meine Lippen sofort wieder auf die Aves legten, den Kuss Augenblicklich erwidernd, allen Drängen nachgehend, die so in mir unruhig geruht hatten. Konnte etwas, was sich so verdammt real anfühlte, überhaupt noch ein Traum sein?
"Sag mir das es hier kein verdammter Traum ist Ave"; rutschte es mir dann von den Lippen, ihr Gesicht dann in meinen beiden Händen haltend, ihr direkt in die Augen blickend, in die Person, in der ich einfach unsterblich verliebt war. "Denn das würde ich nie ertragen." Waren diese Worte vielleicht Idiotisch? Dann waren es eben die Idiotischen Worte von Aves typischen idiotischen Woods- aber so sehr ich mir diesen Moment herbeisehnte, so viel warmes wie er in mir auslöste, so sehr wie alles in mir explodierte
- war dieser Moment wirklich wahr?
Hatte ich das gefunden,
einfach alles,
was ich sehnte?
Komm Ave, ich brauche jetzt deinen verdammten Schlag gegen meine Schultern, der mich bitte nicht aufwachen lässt.

@Avrey Turner


Take my hand and show me forever


So never will I ever let you go

Avrey Turner liebt es!
Avrey Turner ist verliebt
Avrey Turner knutscht es ab
nach oben springen

#14

RE: Botanischer Garten

in University 04.12.2018 23:42
von Avrey Turner | 1.198 Beiträge

"Sag mir das es hier kein verdammter Traum ist Ave" - "Denn das würde ich nie ertragen." Das waren Aidens Worte, die ihm über die Lippen kamen, mir ein leichtes Lächeln zauberten, verdammt ja es fühlte sich völlig unwirklich an, hier so mit ihm zu sitzen nachdem wir uns die Wahrheit gebeichtet hatten - als wäre es schon lange überfällig gewesen. Es schien als würde ein riesiges Gewicht von uns zu weichen. Wenn dies ein Traum war, dann sollte es immer so sein."Wenn es ein Traum ist, Aid. Dann ist es der beste, aber soweit ich weiß. Ist es keiner." antwortete ich dem dunkelhaarigen Jungen dem mein Herz gehörte und das gewiss nicht erst seit der letzten Woche, mit einem Lächeln.
Mein Blick ruhte auf seinem, während seine Hände auf meinen Wangen lagen und eine ganz besondere Wärme auslösten, die nur Aiden schaffen konnte. "Es soll nicht anders sein.." meine Stimme war ruhig, leise und dennoch unterstrichen meine Augen das eben gesagte. Es war die Wahrheit, auch wenn ich nicht wusste ob all das hier einfach werden würde, ob wir das richtige taten, den Schlauen Weg gingen - es fühlte sich einfach gut an hier mit Aiden zu sitzen, zu wissen das auch er all diese Gefühle in sich trug. Das ich nicht alleine mit diesen völlig verrückten, völlig schönen und dennoch ungewohnten Gefühlen war. Denn wenn ich mir bei einem so verdammt sicher war, dann war es Aids Ehrlichkeit - er log mich nie an, das wusste ich ganz genau. Kein Mensch war so ehrlich wie er es war, niemand anderem konnte man ansahen das er voll und ganz die Wahrheit sprach, seine Augen und die Art wie er mich ansah verriet es mir. Und gewiss konnte er mir ansehen das ich genauso fühlte wie er es tat. Wir saßen in diesem Moment noch immer nahe beieinander, seine Hände an meinen Wangen, eine meiner Hände ruhte an seinem Unterarm während meine Stirn leicht an seiner lag. Für ein paar Momente hatte ich die Augen geschlossen um diesen Augenblick in mir festzuhalten - den gerade schien einfach alles perfekt zu sein, perfekt.. etwas das mir tatsächlich ein wenig Angst einjagte.. denn wie hatte ich all das nur verdient? Was würde sein, wenn all das hier schiefgehen würde? Ich konnte und wollte Aiden nicht verlieren, denn das war etwas was ich nicht ertragen könnte. Er war mein Fels in der Brandung, meine Stütze, die Sicherheit und dass Zuhause da sich suchte."Ich hab Angst, Aiden." gestand ich leise, öffnete nun wieder die Augen und sah in seine dunklen, die das Herzklopfen in meiner Brust nur noch stärker werden ließen. "Angst dich zu verlieren und ohne dich sein zu müssen."Und erneut waren wir beim Thema Ehrlichkeit angelangt, ich hielt es nicht für richtig ihm dies zu verschweigen, vor allem da ich ihm sowieso nie etwas verschweigen konnte. Wir durchschauten den anderen quasi sofort, genauso war es mit Geheimnissen .. gab es einen Menschen der neben meiner Schwester mehr von mir wusste, als Aid? - Bestimmt nicht! Mir fiel es ja schon schwer ihm nicht sofort zu verraten was ich ihm zum Geburtstag, zu Weihnachten gekauft hatte, er musste mir nur diesen einen besonderen Blick entgegen bringen und ich war wie ein offenes Buch für ihn. Und auch jetzt, ich war ein offenes Buch.
Ob er mir diese Angst nehmen konnte? So wie er es schon so oft getan hatte, oder mussten wir einfach dieses Risiko eingehen, um glücklich zu sein?

@Aiden Woods


"Cause this was only ever meant to be for one night."
"Every night I'm with you I fall more in love.Fallin' all in you."

Aiden Woods liebt es!
Aiden Woods ist verliebt
Aiden Woods findet keine Worte dafür..
nach oben springen

#15

RE: Botanischer Garten

in University 08.12.2018 00:13
von Aiden Woods | 1.128 Beiträge


Ist es das, wovon all diese hoffnungslosen Menschen reden? Ist dieses Gefühl, erfüllt von nie endender Wärme zu sein, jenes, wonach alle ständig strebten? All diese Menschen, welche darauf hoffen, diese eine Liebe zu finden. Diesen bestimmten Menschen zu treffen, in dessen Augen viel mehr war, als nur ein Zuhause, ein Schlüssel zu dessen Gedanken, ein Blick zu ihren tiefen Gefühlen. Jenes Gesicht, durch dessen bloßes Lächeln das eigene Herz einen Sprung machte? In dessen Nähe stets diese steigende Anziehungskraft herrschte? War dies der Fall bei mir? Hatte Amor mir diesen verdammten Liebespfeil in den Kopf geschossen, als ich flüchtig zu Ave blickte- oder war ich ihr gänzlich selbst verfallen worden? Ach hör auf damit, hol den verdammten Kulli heraus und setze hinter jeden dieser Fragen, leerstehenden Fragezeichen den riesigen geschwungenen Haken, unterschreibe mit deinem Namen Aid und akzeptiere es- wie du es ohnehin schon hast:
All dies, jedes bisschen und doch unendlich viel mehr, hatte ich bei Avrey gefunden.
Könnten diese Klischeehaften Zeilen aus jeden nächst bereit liegenden Liebes Roman stammen? Von mir aus verdammt nochmal ja- aber so wahr es doch auch, nicht wahr? All diese kitschigen Umschreibungen von dieser riesigen Liebe, dessen Ausmaß Niemand bei sich zu erkennen vermöge, jedes bisschen Schnulz und jene Wortlaute, welche bei so manchen für Übelkeit sorgen würden- diese Leute wussten einfach ganz genau, worüber sie ehrlich sprachen, wovon sie aufrichtig schrieben, was in ihnen aber nun mit mir durch und durch ging. Das Gefühl, von allem völlig beflügelt zu sein, einfach dieses unendliche Glück zu spüren!
Aber wonach würden mich all diese Menschen ermahnen, mich belächeln all jenes endlich zu verspüren? Denn, sie alle hatten sie einmal, verspürten sie bis in das Mark ihrer Knochen. Aber warum nur einmal? Die große Erste Liebe welch unantastbar wäre, doch warum die erste? Daran dachte ich erst gar nicht, wollte ich auch unerbittlich nie. Aus all den Stereotypischen Liebesromanen strich ich die nächsten Lektionen aus meinem Hinterkopf, die aufkommende Vergänglichkeit, das wartende entgleiten dieser endlichen Gefühle, das letztliche verschwinden ihrer im Schatten des kalten Leben. Hatten wir doch grade erst dieses nächste Kapitel gemeinsam aufgeschlagen, so riss ich jene Schattenseiten aus meinem Kopf hinfort, steckte sie tief in eine Schublade, wo sie niemals herauskriechen könnten. Diese unbarmherzigen Dunklen Kapitel- ganz einfach, niemals würden sie jemals etwas daran ändern können, verwischen zu vermögen, davon zu stehlen siegen- von dem, was ich einzig in Avrey Turner gefunden hatte.
Nicht die Erste Große Liebe, nicht die Letzte, gar irgendeine oder bloß ein wenig.
Sie war die Liebe,
jener der mein Herz gehörte,
auf ewig würde.
Also brauchte ich sie gar nicht mehr weg zu schließen, nein, ich las diese unheilvollen Seiten, würde sie auf uns zukommen sehen- nicht mit Angst und Furcht, sondern Hand in Hand mit dir, in deine sicheren Augen blickend, dem entgegen kommenden gegenüber stehend wissen, dass wir es gemeinsam durchständen. Alles, jeden kleinen Sturm, noch so große Erdbeben wie auch jene hitzigen Brände. Gar nichts davon, würde je etwas uns anhaben können, solange sich unsere Hände verschränkt aneinander halten würden, genau wie ich sie nach Aves letzten Worten verwob. Diesen Schatten in ihren Augen zu sehen, welchen ich zu verstauen versuchte, stach wie das sonstige Funkeln hervor- spürte ich fast, beinahe jede Veränderung an ihr? Ja, wagte ich zu behaupten. Aber waren wir uns in jenen so verdammt ähnlich, dass es vielleicht genau die Brücken waren, welche uns so einfach verbanden. Das gewichtige Gewissen, in den Armen des anderen zu Wissen, dass er ähnliches verspürte, aber dennoch diese riesige Sicherheit versprach. Jene, die ich Avrey immer schenken wollte.
"Ganz einfach....", begann ich zu flüstern, "diesen abgekommen Woods musst du nur einmal so richtig in die Seiten Schlagen und er kommt wieder zur Besinnung." War das gerade wieder einer dieser auflockernden Versuche? Vielleicht, aber tat ich das denn nicht immer? "Denn dieser total Dumme Aiden, welcher in dich so unendlich verliebt ist, würde dich niemals alleine lassen."Niemals. Was war das schon für eine Zeitspanne? Bedeutete sie: So lange, bis sich mein Herz anders entscheidet? Bis ich es mir anders überlege? Für jeden anderen vielleicht, aber nicht für mich, nicht mit dir Ave. "Erst sagte ich, dass ich immer auf dich warte...", langsam drückte ich ihre Hand ein wenig mehr, "vorhin, dass ich dich nicht mehr gehen lasse", meine Stimme wurde ein wenig leiser, wie mein Herzschlag etwas ruhiger, "Jetzt verspreche ich dir, immer hier bei dir zu sein."
Versprechen, jene ausgesprochenen Worte, welche ich aufjedenfall einhielt, niemals brechen würde- aber brauchte es bei Ave überhaupt noch dieses Versprechen? Diese Worte?
Mein schlagendes Herz, wusste ganz genau, dass es niemals dazu kommen würde. meine Worte festigten jenen Wunsch und ich hoffte, dir jene Sicherheit spüren zu schenken. Wie der leichte Kuss, den ich mir nach meinen letzten gehauchten Worte von deinen Lippen stahl.
Spürst du denn nicht, dass ich dich niemals zurücklassen würde, bevor ich nicht zur Hölle nochmal alles andere Aufgegeben hätte?
Einfach alles, nur um dein Lächeln zu sehen.
Das einzige, wonach ich noch sehnte.

(@Avrey Turner)




Take my hand and show me forever


So never will I ever let you go

Avrey Turner liebt es!
Avrey Turner ist verliebt
Avrey Turner knutscht es ab
nach oben springen


Besucher
3 Mitglieder und 2 Gäste sind Online:
Aiden Woods, Avrey Turner, Zacharias Monroe

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Rebecca Anoai
Besucherzähler
Heute waren 19 Gäste und 13 Mitglieder, gestern 31 Gäste und 18 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 341 Themen und 5230 Beiträge.

Heute waren 13 Mitglieder Online:
Aiden Woods, Asia Brown, Avrey Turner, Benjamin Brewster, Bronwyn Turner, Cassidy Morrisson, Elisabeth Carter, Frank Anasty, Luke Alvarez, Maghan Turner, Sofía Sanchez, Valeria Mathewson, Zacharias Monroe
Besucherrekord: 48 Benutzer (31.10.2018 16:14).

disconnected Quatschbox Mitglieder Online 3
Xobor Forum Software von Xobor