#1

Park Gelände

in Lummus Park 20.11.2018 11:42
von Hailey Monroe | 107 Beiträge



Precious moments to touch


@Elisabeth Carter & Hailey Monroe & Lummus Park & Nachmittags & Outfit


Das Klicken der Kamera war für Hailey wie Musik in ihren Ohren. Stets kann man sie durch die Linse schauend beobachten. Ihre Umhängetasche hatte Hailey nach hinten geworfen, so störte sie die Brünette nicht mehr. Die Sonnenbrille hing auf ihrem Kopf und drohte immer wieder herunterzurutschen, doch das bemerkte die Studentin kaum. Wie in ihrer eigenen kleinen Welt stand sie mitten im Park, immer auf der Suche nach neuen Motiven und Eindrücken. Die Brünette ging in dem, was sie tat und liebte auf, es war, als würde es sie komplett machen. Sie war diejenige, die in ihrer Familie für die Bilder zuständig war und liebte es. Wie oft hatte sie schon ihre beiden chaotischen Brüder @Clyde Monroe und @Zacharias Monroe vor der Linse. Wie sie miteinander rangelten oder an der Bar saßen und der gleichen Frau hinterherschauten. Diese Erinnerungen brachten Hailey immer wieder zum Lächeln. Schon als kleines Mädchen wusste sie, dass dies ihre Zukunft sein würde. Kostbare Momente für Menschen einfangen, damit sie auch noch Jahre danach etwas davon haben können. Ihr Wunsch war es, irgendwann einmal ihr eigenes Studio zu haben um mit dem was ihr so sehr am Herzen lag Geld zu verdienen. Wer würde nicht gerne mit seinem Hobby den Lebensunterhalt verdienen. Wenn Hailey ihr Geld nicht für Klamotten oder Schuhe ausgibt, dann ist es für neue Objektive, oder Lichtwände. Die Brünette besaß einfach von allem zu viel, brachte es aber nicht über sich etwas davon wegzuwerfen. Bis auf Klamotten, diese spendete die Studentin regelmäßig und auch konstant. Als die Brünette erneut durch die Linse ihrer teuren Kamera schaute, konnte sie eine zauberhafte kleine Familie entdecken. Eine wunderschöne junge Frau zusammen mit ihrem kleinen blonden Sohn, der offensichtlich ein wenig draußen spielen wollte. Die beiden entlockten Hailey sofort ein lächlen und sie wusste genau, dass solche spontanen Momente wie diese unbezahlbar sind. Ohne zu zögern, knipste die Brünette ein Stück weiter die laufende Familie und ein tolles Foto nach dem anderen entstand. Zum Glück hatte sie ihr gutes Objektiv dabei, dass ihr erlaubte auch aus größerer Entfernung gute Bilder zu machen. Prüfend blätterte die Brünette durch die Gallery und war mit dem, was sie vor der Linse hatte sehr zufrieden. Es sah natürlich, nicht gestellt oder künstlich aus. Genau aus diesem Grund liebte Hailey diese Art von Kunst auch so sehr. Das Lachen der Menschen einfangen, dass man ihnen noch einmal schenken kann. Noch einmal blickte sie lächelnd rüber und lief der jungen Frau auch schon offen entgegen. Mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen blieb sie kurz vor ihr und ihrem süßen Sohn stehen. „Hey, darf ich Sie beide stören?“ fing Hailey munter an und hoffte sie damit nicht zu überfallen. Ihrem kleinen Sohn winkte die Brünette kurz entgegen „Ich bin Hailey und studiere Fotografie“ mit ihrer Kamera in den Händen wirkte die Studentin schon ein wenig nervös, weil man sich einfach nicht sicher sein kann wie die Menschen auf ungewollte Fotos reagieren.



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zuletzt bearbeitet 20.11.2018 14:23 | nach oben springen

#2

RE: Precious moments to touch

in Lummus Park 20.11.2018 14:08
von Elisabeth Carter (gelöscht)
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Beth hatten die nächsten Tage frei. Und jeder Mensch hätte sich wohl darüber gefreut. Den wer freute sich nicht über Freizeit! Die junge Ärztin dagegen hätte auf diese Freizeit gern verzichtet. Den auch wenn sie nicht ins Krankenhaus musste, sie konnte die Zeit nicht für sich nutzen. Nicht wirklich jeden Fall. Denn sie musste sich um eine Beerdigung kümmern. Ihr Bruder war schon fast eine Woche Tod es schien immer noch mehr zu geben was geregelt werden musste All das blieb an ihr hängen. Es gab ja auch niemanden sonst mehr.
Den Nachmittag heute, jedoch hatte sie für Brian, ihren kleinen Sonnenschein reserviert. Und das nicht nur weil der Kleine sie brauchte. Denn im Augenblick brauchte sie ihren Sohn viel mehr als er sie. Der kleine blonde Junge war es der sie an diesem Leben festhalten ließ. Sie brauchte das klare Lachen des Junge gerade mehr als sie die Luft zum atmen brauchte. Den Brian ließ sie für wenige, kostbare Stunden vergessen was geschehen war. Zeigte ihr das die Welt sich nicht aufgehört hatte zu drehen. Das, dass Leben weiter ging. Er ließ sie vergessen was @Sullivan Turner ihr mitgeteilt hatte und was ihr Leben mit nur wenigen Worten zu einem Scherbenhaufen zerschlagen hatte.
Nachdem sie den Vormittag, während ihr Sohn in der KiTa gewesen war damit zugebracht hatte diversen Papierkram zu erledigen, hatte sie den Kleinen abgeholt und war erst mit ihm zu BrugerFi gefahren. Dort hatte der Kleine etwas gegessen. Sie selber ass seid Tagen nicht mehr wirklich. Die Ereignisse waren ihr einfach auf den Magen geschlagen. Sie saß nur daneben und hatte zugesehen wie es ihrem Sohn schmeckte.
Danach hatte ihr Weg sie in den Park geführt. Hier war Luft und Platz, hier konnte sie mit dem Kleinen toben und spielen. Und genau das war es auch was sie taten. Der kleine blonde Junge brauchte nicht lange bis er seine Mom davon überzeugt hatte mit ihm durch Park zu toben. Ihn immer wieder einzufangen und sich mit ihm Kreis zudrehen, das der laut lachte. “Mom... schneller... ich bin ja schon wieder viel weiter vorne als du“ spornte er seine Mutter an. Die es ihm mit einem Lächeln auf den Lippen bezahlte. „Na warte du Räuber.. wenn ich dich krieg!“ rief sie ihm zu und rannte schon wieder los ihn einzufangen!

Der Kapuze des viel zu großen schwarzen Pullovers den sie trug flatttert ein wenig im Wind! Aber das kümmerte Beth gerade nur sehr wenig. Überhaupt achtete sie gerade eher wenig auf das was sie trug. Zu dem Pulli, steckte sie in schwarzen Röhrenjeans und dunklen Turnschuhe. Sie wusste das sie nicht zwingend schwarz tragen musste doch gerade war es ihr ein Bedürfnis.
Schon hatte sie den kleinen Mann wieder eingefangen, der seine Arme um ihren Hals legte und sein Gesicht an ihrem Hals versteckte, lauf lachte als sie ihm ihre Lippen auf die Wange drückte und dagegen pustete. „Hab ich dich doch gekriegt!“
Der Junge war es schließlich der die junge Frau auf sich und seine Mom zukommen sah. “Mom schau mal“
Langsam ließ sie ihn wieder von ihrem Arm, nahm ihn an die Hand und dreht sich langsam zu Brünetten herum. Die sie gerade angesprochen hatte. „Hey, ja sicher kein Problem. Ich bin Beth..“ die Augen der jungen Mutter wanderten zu ihrem Sohn der sich an ihrer Hand festhielt. Fremden gegenüber war einfach scheu. „Und das ist Brian.“
Ein Blick fiel auf die Kamera bei der jungen Brünetten und sie nickte. „Ja das klingt plausibel, und worum geht es?“ Beth rang sich ein mattes aber freundliches Lächeln ab. Ihre Gefühle vor anderen so gut wie nur irgend möglich zu verstecken hatte sie in ihrem Job von vor Jahren gelernt.

@Hailey Monroe


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#3

RE: Precious moments to touch

in Lummus Park 20.11.2018 14:44
von Hailey Monroe | 107 Beiträge

Das was die junge Mutter durchmachen musste, konnte sich Hailey nicht vorstellen. Vor wenigen Sekunden tobte sie noch ausgelassen mit ihrem kleinen blonden Jungen. Dieser hatte ein Talent dafür sie für sein Spielen zu begeistern. Sein Lachen war unglaublich ansteckend! Hailey genoss es, das Toben der beiden aufzunehmen und in ihren Bildern leuchten zu sehen. Ein sehr schönes Ergebnis, welches die Studentin mit der jungen Frau und ihrem Sohn sofort teilen wollte. Hailey würde niemals von fremden Menschen Bilder machen ohne zu fragen, ob es denn auch in Ordnung sei. Die meisten hatten dabei oft ein komisches Gefühl und so machte sie vorerst Fotos und frage anschließend. Wird man mit dem Wissen fotografiert sieht man, das meistens am ende und genau das wollte Hailey vermeiden. Wie viele Bilder hat man von sich oder der Familie, auf denen alle in einer Reihe stehen und lächeln? Langweilige Fotos an die man sich nur wenig bis gar nicht erinnert. Bis man sie dann eben an der Wand hängen sieht und sich fragen muss, was man an diesem Tag wohl gemacht hat. Ein Foto, das so entsteht kann viel bedeutender und auch schöner sein. Bei einem Ablehnen, war es ein leichtes die Fotos wieder zu löschen. Oftmals war es schade, doch respektierte Hailey so jedes Mal den Wünsch der Leute. Wie es in der jungen Frau aussah, konnte man weder auf den Bildern sehen noch spüren. Sie selbst hatte auch schon damit zu kämpfen einen liebevollen Menschen zu verlieren. Doch mit einem Kind an der Hand sah sie Sache ein wenig anders aus. Man hat Verpflichtungen und muss so gut es eben geht für sein Kind da sein.

Als sich die junge Frau, welche sich als Beth und den kleinen schüchternen Jungen als Brian vorgestellt hatte, lag ein freundliches Lächeln auf Haileys Lippen. Nickend beugte sie sich ein wenig zu ihm herunter „Freut mich sehr Brian, ich bin Hailey“ Kinder, die von klein auf schon fremden gegenüber skeptisch sind schenkte Hailey immer besonders viel Aufmerksamkeit. Wobei Skepsis in diesem Fall sehr gut ist! Immerhin möchte man nicht, dass sein Kind mit einem fremden mitgeht. Wieder aufgerichtet blickte Hailey selbst einmal auf ihre Kamera und lachte amüsiert „Ja klar, was sonst“ es war, als würde sie selbst erst verstehen wie offensichtlich es war, was sie tat. Zumindest, dass es etwas mit Fotos zu tun hatte. „Ich habe euch beide gerade eben beim Spielen gesehen und konnte es nicht lassen, ein paar Fotos davon zu schießen. Ihr habt wirklich toll ausgesehen und wenn Sie nichts dagegen haben, zeige ich sie Ihnen. Ich würde sie auch für eine spätere Klausur nutzen“ für Hailey gehörte es einfach dazu, die Leute um ihre Erlaubnis zu bitten. Nicht nur, weil man damit unheimlichen Ärger mit dem Gesetz bekommen kann, sondern auch aus moralischer Sicht. In ihren Augen sah man deutlich, wie sehr sie dafür brannte. Hailey hoffte wirklich sie damit nicht in ihrer Privatsphäre gestört zu haben oder zu überrumpeln. „Ich meine, wenn es für sie Okay ist und wenn Sie wollen, schicke ich Ihnen auch die Bilder. Vielleicht ist ja etwas dabei das Ihnen gefällt. Sagen Sie aber nein ist es kein Problem die Fotos wieder zu löschen“ was jammer schade wäre aber Hailey dann auch nicht ändern könnte.

@Elisabeth Carter



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#4

RE: Precious moments to touch

in Lummus Park 20.11.2018 18:20
von Elisabeth Carter (gelöscht)
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Genau das war es ja auch gewesen was Beth gewollt hatte. Das war der Zweck des Ausflugs gewesen. Sie wollte gar nicht an das denken was geschehen war. Wollte sich selber von dem Schmerz der sie umgab ablenken. Sicher, die Ärztin in ihr wusste sehr genau, das die Lösung nicht gerade Optimal war. Ebenso wie sie wusste das sie das nicht auf Dauer so würde praktizieren konnte. Aber für den Augenblick schien es eine mehr als gute Lösung zu sein. Und hatte ihr nicht alle gesagt das sie an Brian denken sollte. Das er es war für den es weiter gehen musste. Warum dann nicht auch ein Stück weit durch ihn.
Sie hob den jungen wieder auf ihren Arm. Dieses Misstrauen gegen alles und jeden den er nicht kannte, oder den er, für sich, nicht klar zu ordnen konnte. Und das war einfach jedes menschliche Wesen das kein Reaper Zeichen sichtbar am Körper trug, war dem kleinen in die Wiege gelegt worden.
Erst der Arm seiner Mutter gab ihm die Sicherheit sich zu entspannen und den beiden Frauen zu zuhören während er dabei mit einer Strähnen der dunklen Haare seiner Mom spielte.

Der kleinen strahlte die junge Frau und hob eine Hand. „Du hast aber ein tollen Fotoakkarat...“ tat er dann kund und Beth musste schmunzeln. „Apparat, Brian... es heißt Fotoapparat.“ verbesserte Beth ihren Sohn sanft. Der hingegen zog sofort eine Schnute. „Hab ich doch gesagt!“ warf seiner Mom zurück. Carter durch und durch! Um einen Meter vom eigenen Standpunkt zurückweichen. Warum musste sich nur immer diese Gene durchsetzten. Beth seufzte stumm. Und wand sich dann wieder an Hailey zu.
Sie hörte ihr zu und nickte dann. „Ja, ich verstehe. Und find es erst mal sehr nett von dir das du mich überhaupt danach fragst.“ Immerhin hatte Beth ja nicht mal mitbekommen das sie überhaupt fotografiert worden war.
Da meldete sich Brian wieder zu Wort. „Ich will die Bilder sehen, Mom... und wenn die doof sind muss Aily sie wieder weg machen!“ sagte er ganz bestimmt und legte grinsend den Kopf schräg.

„Du hast ihn gehört...“ sie schüttelte den Kopf und strich ihrem Sohn über den Kopf. An jedem anderen Tag hätte sie ihm diese Frechheit nicht durch gehen lassen. Doch im Augenblick war Beth allzu nachgibig mit dem Kleinen. Sie beide hatten gerade einen schweren Verlust erlitten, und somit wollte Beth Gnade vor Recht ergehen lassen.

@Hailey Monroe


Hailey Monroe findet das Top!
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#5

RE: Precious moments to touch

in Lummus Park 20.11.2018 19:09
von Hailey Monroe | 107 Beiträge

Brian schien sich sichtlich zu entspannen, als Beth ihn auf ihre Arme nahm. Weiterhin schenkte sie dem Kleinen ein freundliches Lächeln und hatte sich sofort in seine Ausstrahlung verliebt. Würde Hailey nicht die Chance haben Fotografie zu studieren, wäre sie sicherlich Erzieherin geworden. In ihrem Umfeld war es doch immer wieder am schönsten Kinder zu fotografieren. Ihre Freude am Leben einzufangen war immer etwas ganz besonderes. Liebend gerne würde sie das auch zu einem wichtigen Thema in ihrem Studio machen. Babyfotos waren unglaublich beliebt und auch für die jeweilige Familie einzigartig. Es zu schaffen, sich damit einen Namen zu machen war schwer. Doch für die Monroe Tochter sicherlich nicht unmöglich. Ihre Brüder hatten oft andere Ansichten und Eigenschaften, doch waren sie alle sehr ehrgeizig. Hat sich Hailey einem Thema verschrieben, so würde das auch ganz sicher erfüllt. Das konnte man auch deutlich in den Fotos an Biran erkennen. Er war einfach nur süß! Auch ihm war ihre Kamera aufgefallen und mit einem weiteren Blick darauf hielt sie ihm diese ein wenig entgegen. „Vielen Dank Brian, sie bedeutet mir auch eine Menge“ erklärte sie ihm ehrlich und stupste dem Jungen verspielt auf die Nase.

Zu ihrem Glück reagierte Beth nicht ablehnend, sondern schien sich noch für die Nachfrage zu freuen. Hailey würde niemals auf die Idee kommen einfach so zu verschwinden. Immerhin taucht man doch ein Stück weit in die Privatsphäre eines Menschen ein. Die Brünette würde sich generell freuen, wenn Beth eines ihrer Fotos haben wollte. Natürlich würde sie dieses auch noch ein wenig bearbeiten. Immerhin war es ihr hier nicht möglich mit ihren Lichtwänden zu arbeiten, was manche Fotos sicherlich leiden ließ. Dennoch tat sie wie üblich ihr Bestes und versuchte alles so gut es eben ging hinzubekommen. „Sicher, das ist doch eine Frage von Anstand. Immerhin möchtest du nicht irgendwann auf einer Internetseite meiner Uni über dein Bild stolpern, ohne dafür die Erlaubnis gegeben zu haben. Außerdem kann es ja sein das du oder der kleine Brian die Fotos ja doof finden“ wiederholte sie seine Worte verspielt und stupste ihm ein weiteres Mal auf die Nase. „Wollen wir uns hinsetzen und alles einmal durchgehen?“, fragte Hailey und hielt es so für angenehmer. Nicht weit von ihnen stand auch eine nicht besetzte Bank, auf die sich die drei in ruhe setzen konnten. Vorne an lief Hailey einfach bestimmend darauf zu und ließ sich ohne zu zögern dort nieder. „Na komm süßer, zeig mir, welches du am besten findest und die anderen mache ich weg, versprochen“ verpflichtete sich die Studentin dem kleinen Jungen.

@Elisabeth Carter



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#6

RE: Precious moments to touch

in Lummus Park 21.11.2018 18:19
von Elisabeth Carter (gelöscht)
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Die Nähe seiner Mutter reichte vollkommen aus damit der kleine auftaute und sich benahm wie jeder Junge von 4 Jahren. Natürlich war auch Brian neugierig und wollte am liebsten alles wissen. Doch hatte man ihm, auf Grund seiner Herkunft und der Art und Weise wie man bei ihm zu Hause lebte, schon früh beigebracht das jeder Fremde eben auch eine potentielle Gefahr war. Und das machte sich dann eben in diesem Misstrauen bemerkbar.
Jetzt aber, da er auf dem Schoß seiner Mutter war, und sich in ihrer Nähe sicher fühlte taute er zu sehens auf. Der blonde Frechdachs verzog die Nase als Hailey ihn dagegen stupste. „Niiich..“ quietschte er und ohne dabei die Haarsträhne seiner Mutter los zu lassen.

Aus welchem Grund hätte Beth auch ablehnend reagieren sollen. Es war aus ihrer Sicht sehr nett das Hailey sie überhaupt angesprochen hatte. Da Beth es nicht bemerkt hatte das sie fotografiert worden war, wäre es ein leichtes für die Studentin gewesen einfach zu verschwinden. „Behalt dir das bei...“ Beth lächelte und auch wenn ihr Lächeln die Augen der jungen Mutter nicht erreichte, war es durchaus freundlich gemeint. Es war nur so das Beth im Augenblick das Lächeln einfach schwer fiel und sie sich deswegen immer wieder ihrer Berufserfahrung bediente. „So was wie Anstand trifft man heute nur noch selten!“ Eine Ansicht die sich in Beths Leben leider nur allzu oft bewiesen hatte. Was ganz sicher auch an dem Umgang lag den die Brünette pflegte seid dem sie denken konnte. Sie war eben in eine Welt hineingeboren in der Anstand eine ganz eigene Bedeutung hatte.
Sie nickte kurz. „Ja, das mit dem hinsetzten klingt sehr gut!“ Immerhin wurde der kleine Mann auf dem Arm der Ärztin langsam schwer. Auch sie sah die Bank und ging zielstrebig darauf zu.
„Eyy... nicht!“ Hörte sie ihren Sohn auf ihrem Arm ein weiteres mal protestieren und schüttelte Lachend den Kopf. „Er ist der festen Überzeugen das er viel zu groß für so was ist!“ erklärte sie der Studentin und setzte sich auf die Bank, wobei sie Brian auf ihrem Schoß nahm. „Wenn sie toll sind, dann nehm ich eins zu meinem Onkel Evan mit!“ erklärte der Junge stolz und ohne das er es wirklich wusste versetzte er seiner Mutter damit einen Stich mitten ins Herz.

Für eine Sekunde verlor die Ältere ein guten Teil ihrer Gesichtsfarbe. Nickte dann aber. „Ja, dass können wir machen Brian!“ Und der Junge schmiegte sich an seine Mutter. „Dann kann er uns mit zu Grandma und Grandpa nehmen!“ Beth musste Schlucken. Sie liebten ihren Sohn aber gerade machte der Kleine es ihr unglaublich schwer stark zu bleiben vor, aber vor allem für ihn.

@Hailey Monroe


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#7

RE: Precious moments to touch

in Lummus Park 21.11.2018 18:48
von Hailey Monroe | 107 Beiträge

Ein Lachen entkam der Brünetten als der Kleine sich gegen ihren Finger und das Stupsen auf seine Nase wehrte. Er sah einfach unfassbar niedlich aus, wie er auf ihrem Arm hing und sich an sie kuschelte. Hailey genoss die Gesellschaft von Kindern immer sehr. Allerdings war es auch immer wieder schön, sie nach ein paar Stunden wieder abgeben zu können. Den ganzen Tag mit ihnen verbringen, kann man sich durchaus anstrengend vorstellen. Da sie selbst noch nicht einmal einen Mann an ihrer Seite hatte, würde es so schnell auch nicht dazu kommen. Was ihre Brüder natürlich überaus erfreuen sollte.

Schaut sie konzentriert und nickend an „Ja leider ist das so, die meisten sind arrogante Arsch“ kurz vor dem Aussprechen des ganzen Wortes blickte Hailey mit hoch gezogenen Augenbrauen, einem verlegenen Lächeln zu Brian und korrigierte ihre Wortwahl „Armleuchter, die nichts anderes als sich selbst im Kopf haben. Leider trifft man im Leben viel zu viele davon und ich hab genug“ Erleichterung machte sich in der Brünetten breit, dass sie vor dem Kleinen kein ganzes Schimpfwort ausgesprochen hatte. Doch so wie sie die meisten Kindergärten in der Umgebung kannte und da Biran in diesem Alter war, kannte er das Wort schon lange. So wie viele andere auch. Leider lernen sie immer zuerst die schlimmen Sachen und dann die Guten. Doch so wie Hailey das hin und wieder mitbekommen durfte, legte sich das auch immer wieder recht schnell. „Danke ich versuche es, so lange es ein paar gibt die nicht so sind, ist die Welt nicht ganz so schlecht“ aufmunternd strich sie der jungen Mutter über den Arm und ließ sich auf der Bank nieder. Sie konnte sich schon denken, dass der Kleine auf Dauer schwer werden würde. Da kam eine Sitzgelegenheit doch gerade recht. Erneut protestierte er und Hailey wurde auch sofort aufgeklärt. „Ich verstehe. Dann werde ich meinen Finger besser zügeln“ lächelnd steckte sie die Hand in ihre Hosentasche, ehe sie sich auch schon daran machte die Kamera anzuschalten.

Als Brian auf seinen Onkel zu sprechen kam, konnte man deutlich sehen, wie die Farbe aus Beth´s Gesicht gewichen war. Sie sah bisher nicht so aus, als müsste sie etwas verarbeiten oder als würde es ihr nicht gut gehen. Doch spätestens jetzt konnte Hailey erkennen, dass etwas nicht in Ordnung war. Eine solche Situation ist niemals leicht. Immerhin war die junge Mutter doch eine Fremde für Hailey und sie wusste nicht recht, was sie nun tun sollte. Wie wäre es klug zu reagieren? Eine Freundin würde sie direkt in die Arme nehmen, doch hier. Die weiteren Worte des Kleinen machten die Sache offenbar nicht besser. Ihr Anblick zeigte deutlich, dass gerade etwas Schlimmes in ihr vorgehen musste. Etwas das sie noch nicht überwunden hatte und auch wenn Hailey keine Ahnung hatte, was es war, konnte sie ihren Schmerz sehen. „Hey Brian weißt du was? Vielleicht setzen wir und mal kurz da rüber auf den Boden. Da ist das Licht angenehmer und du kannst die Bilder besser auf dem Display sehen, was meinst du?“ lächelnd reichte sie dem Kleinen die Hand blickte ihn fragend an. Hailey hatte keine Ahnung nur so ein Gefühl, dass Beth gerade einen Moment für sich brauchte. Die Stelle, wo Hailey hindeutete war nicht weit entfernt nur einige Meter, wo Beth die beiden auch gut sehen konnte. Immerhin hatte sie nicht vor mit dem Kleinen abzuhauen, sie wollte Beth nur einen Moment geben um sich wieder sammeln zu können.

@Elisabeth Carter



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#8

RE: Precious moments to touch

in Lummus Park 26.11.2018 16:37
von Elisabeth Carter (gelöscht)
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Auch Beth musste schmunzeln. Und ihr Sohn hätte wahrscheinlich mit seiner ganzen kindlichen Inbrunst dagegen protestiert das er 'süß' sei. Er war doch ein großer Junge, schon fast so groß das er bald in die Schule kommen würde, da war man doch nicht mehr süß. Kinder, sie ahnten einfach nicht wie sie süß sie in den Augen der erwachsenen waren, mit ihrem Wunsch so schnell als nur irgend möglich so zu sie zu sein. Ein Wunsch den die meisten von ihnen, wenn sie es dann endlich waren, so gar nicht mehr verstehen wollten.
Doch jetzt eben wollte Brian, ihr kleiner Sonnenschein, alles sein nur eben nur nicht mehr klein.
Beth nickte knapp. „Die wird es immer geben. Man muss sie leider nur oft mehr suchen als die anderen.“ Es amüsierte sie ein wenig das Hailey, versuchte ihren kleinen Sohn nicht zu verderben. Ein Versuch der sie zwar ehrte, für den sie aber gut gerne 2 Jahre zu spät kam. Beth hatte im Alltag so ihre liebe Mühe damit dem Zwerg zu erklären das sich eben nicht gehörte solche Worte auszusprechen. Doch oftmals war der, unbedachte Mund ihres Sohnes schneller, als es jeder Einspruch von ihr hätte sein können.
Und auch Brian bedankte sich mit einem frechen, breiten Grinsen bei der Studentin für den Versuch. „Ich weiß aber ganz genau was du sagen wolltest!“ gab er dann bekannt und sah seiner Mutter ins Gesicht. „Brian Evan Carter! Untersteh dich es jetzt auszusprechen!“ Sie hob einen Zeigefinger und legte ihn auf den Mund des Jungen. „Ich warne dich, mein Freund, sprich es aus und du bekommst sicher kein Eis mehr, und der Fernseher bleibt heute Abend auch aus!“ Der Kleine zog eine Schnute die mehr als deutlich machte das er ganz genau wusste das seine Mutter diese Drohung sehr ernst meinte. Ein kurzer fragender Blick, des blonden Kindes, ging zwischen den beiden Frauen hin und her, ehe er sich geschlagen gab. „Schon gut Mom, ich bin brav...“ auch wenn seine Stimme sehr deutlich machte das er mit der Situation alles andere als zufrieden war. Doch kannte er seine Mom gut genug um zu wissen das an dieser Stelle jeder Widerspruch sinnlos gewesen wäre.

Beth war Hailey für die kurze Atmenpause sehr dankbar. Und auch wenn sie sonst niemand war der so vertrauensseelig war, gerade brauchte sie diese 5 Minuten. Und die Stelle auf die, die junge Studentin gezeigt hatte, war nah genug bei ihr, so dass sie ihren Sohn niemals aus den Augen verlieren würde. Und so konnte sie den Augenblick nutzen um sich selber wieder zu sammeln. Sie war ihrem Sohn nicht übel, er konnte in seinem Alter einfach nicht wissen welche Wunde er mit der Erwähnung seines Onkels in seiner Mom aufriss. Wunden die noch sehr weit davon weg waren zu verheilen Waren sie dafür doch viel zu frisch. So neu das sie kaum aufgehört hatten zu bluten. Aber wie machte man das einem vierjährigen klar. Vermutlich gar nicht. Er wusste nur das sein Onkel jetzt bei seinen Großeltern war, die er selber nie hatte kennenlernen dürfen, und für ihn war klar das sein Onkel sicher diese Bild mit nehmen würde.
Dies war genau einer dieser Punkte an den sich Erwachsene wünschte sie wären wieder Kinder. Konnte die Welt wieder durch die unbefangenen und einfachen Augen der Kinder sehen. Doch es ging eben einfach nicht. Man konnte die Zeit einfach nicht zurück drehen. So sehr man sich das auch wünschen mochte. Man verlor den Zugang zu diesem Teil von Neverland, in dem Augenblick wo Wissen und Gewissheit, das Glauben ersetzten. So wie man wusste das es nie eine Fee geben würde die einem erlauben würde zu fliegen. So wie man irgendwann verstand das die Eltern die Geschenke kauften und der Osterhase sicher keine Eier bemalte. Und mit jedem Stück das man von diesem Glauben verlor, verlor man eben auch diese eindeutige klare und doch so wunderbar einfache Sicht auf die Dinge.
Tonlos formte die Lippen der Ärztin ein 'Danke' in Richtung der jungen Studentin.
„Geh nur Brian, ich bleib noch einen Augenblick hier sitzen und wenn du ein besonders schönes Bild siehst dann rufst du mich und ich komme es mir ansehen.“ So bekam der Kleine zumindest nicht das Gefühl das ihre Mom ihn gerade nicht bei sich haben wollte, sondern fühlte sich viel mehr mit einer wichtigen Aufgabe betraut.

Beth selber lehnte sich an der Bank zurück und schloss die Augen für wenige Augenblicke. Von innen krallten ihre Finger sich in den großen schwarzen Pullover den sie trug. Ein Kleidungsstück ihres Bruders, ihre Finger suchten an diesem Stück Stoff den Halt der ihr sonst der große Bruder in solchen Augenblicken gab. Sie hatte sich so sehr auf das gelernt verlassen, darauf gebaut das sie es schon hinbekommen würde, das sie ganz vergessen hatte das die Situationen in denen sie die Fähigkeit, ihre Gefühle unter professionellen Maske der Ärztin zu verstecken brauchte, in ihrem Job kaum mehr als einige Minuten dauerten. Vielleicht mal einige Stunden, aber niemals Tage lang. Wie sollte sie das nur schaffen ohne irgendwann doch vor dem Kleinen zu weinen? Wie sollte sie weiter für ihn vorwärts gehen ohne dabei irgendwann über die eigenen Füße zu stolpern?
Langsam hob sie den Kopf wieder an sah rüber zu Hailey und dem Jungen. Sah ihn lachen und wie gebannt auf die Bilder schauen. „Das sieht aus als würde ich fliegen!“ konnte sie ihren Sohn hören während sie tief Luft hörte. Tat sie überhaupt das Richtige? War es gut das sie mit ihrem Sohn hier blieb, hier wo sie alles an die Verluste erinnerte.
Ihre Finger lösten sich wieder von dem Pulli und sie beobachtete die beiden. War es nicht vielleicht Sinnvoller mit Brian zusammen das alles hier hinter sich zu lassen? Vor einer Woche noch hätte sie darüber mit dem Mann gesprochen, den sie jetzt so schmerzhaft vermisste. Doch wer sollte ihr jetzt Raten? Wer? Ihre Augen wanderten von den beiden vor sich über den Park, und sie sah all die Menschen um sich herum, wie sie die Sonne genossen, ihre Freizeit oder aber eilig zu einem Treffpunkt liefen. So viele Menschen und doch wurde Beth sich gerade der Tatsache sehr bewusst das all diese Menschen ihr das Gefühl der Einsamkeit nicht nehmen konnten.

„Moommyy!“ die Stimme ihres Sohnes holte sie aus ihren Gedanken und sie sah wand den Blick wieder dem Jungen und der Studentin zu. „Schnell ich hab das Bild gefunden.“ Sie nickte lächelnd und erhob sich von der Bank um sich zu den beiden zu begeben. „Dann lass mal sehen!“ Sie ging hinter den beiden in die Hocken und sah zwischen den beiden auf das Display.

@Hailey Monroe

(sorry vor waiting so long)


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