#1

Dancefloor 1, Bühne & Bar

in The Graveyard 20.11.2018 19:10
von Maghan Turner | 1.520 Beiträge

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Yes, I´ve made Mistakes. Life didn´t come with Instructions.
And if it did, I wouldn´t follow them anyway!




Keep Your Head high and your Middlefinger higher!

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#2

RE: Dancefloor 1, Bühne & Bar

in The Graveyard 20.11.2018 19:54
von Zacharias Monroe | 84 Beiträge

Das Wasser prasselte wie bei einem Regenschauer auf den Körper des jüngeren Monroe hinab. Die Augen von ihm waren geschlossen, während das Wasser genau die Wirkung zeigte, die es auch haben sollte. Es war kalt und nach dem anstrengenden Training gut genug um den Schweiß hinab zu spülen. Die ganze Anstrengung wurde dadurch in den Abfluss gezogen, es würde nichts davon übrig bleiben - außer natürlich die Genugtuung wieder besser in Form zu sein. Neben dem Training selbst liebte er dieses Gefühl nach dem ganzen Training, er liebte es wenn man danach spürte was man trainiert hatte und man noch einige Tage danach dieses Gefühl hatte, das es überall an einem zog. Schon lange kannte Zac selbst jedoch dieses Problem mit dem altbekannten Muskelkater nicht mehr, nahm es kaum noch wahr. Während das Wasser sich den Weg über die einzelnen Tattoos bahnte, streckte er sich kurz, ließ die einzelnen Körperteile nur leicht knacken um am Ende ebenfalls auch den Nacken einmal zur Entspannung zu bringen. Nachdem alles nicht nur entspannt war, sondern das Shampoo abgespült war, machte er das Wasser aus, ging wieder in die Umkleiden zurück - mit nur einem Handtuch um die Hüfte gewickelt, ehe er sich dort abtrocknete und sich dann auch schon anzog. Bevor er schlussendlich jedoch die Umkleide verlassen würde, ging er noch einmal an den Spiegel, machte seine Haare zurecht und betrachtete sich ein letztes Mal in diesem, dann erst schnappte er sich sein Sportbeutel, zog seine Lederjacke an und verschwand aus seinem Fitnessstudio.

Vom Fitnessstudio hatte er nicht vor direkt nach Hause zu gehen, im Gegenteil, erst noch würde er bei dem Club seines großen Bruders vorbei schauen. Nicht wirklich um dort Clyde zu treffen, war dieser sicherlich noch nicht fit genug um sich hier wieder blicken zu lassen. Wobei es wohl eher nicht daran lag das er nicht fit war. Zac schmunzelte als er daran dachte wie noch am gestrigen Abend Clyde im Krankenhaus aussah, schmunzelte breit und fuhr mit dem Bike auf den Hof hoch, parkte das Bike an dem regulären Platz und schaute nur kurz ob sein Bruder nicht doch da sein würde. Doch wie erwartet war es nicht der Fall, nur kurz richtete Zacharias noch einmal seine Haare. Er hasste es beim Fahren diesen bescheuerten Helm zu tragen, die schöne Friseur man versteht das doch von selbst. Dennoch würde ihn nichts davon abhalten zu fahren, das Gefühl war einfach unbeschreiblich, man konnte es einfach nicht in Worte fassen und das wollte der Brünette auch gar nicht. Dann nahm er lieber das herrichten der Friseur in Kauf. Als er dann damit auch fertig war ging er nun in den Club hinein, nickte den Türsteher einmal zu - anstellen war natürlich für den 28-Jährigen ein Fremdwort. Wieso sollte er sich bei einem Club anstellen, bei dem er auch noch den Clubinhaber kannte? Wäre ja fast so als wenn er Geld von Clyde fürs Fitnessstudio verlangte, tat er natürlich nicht. Von daher, kein Wunder das er durch gewunken wurde. Bei der Garderobe zog er die Lederjacke aus und reichte sie der Angestellten, ehe er dann auch schon richtung Bar ging.

An der Bar setzte er sich auf einen der Hocker, die nah genug an einer der Bühnen war - immerhin wusste er natürlich wer heute abend einen Auftritt vor sich hatte und dies war unter einem ein Grund hier aufzutauchen. Wobei natürlich auch der Alkohol ein guter wäre oder einfach um etwas abzuschalten. Das versüßte jedoch den Abend dann auch schon etwas mehr, mit einem leicht charmanten, vielleicht schelmischen Grinsen wendete er sich kurz dem Barkeeper zu. Unterhielt sich etwas mit diesem, ehe er sich einen Whiskey-Cola bestellte. Etwas das er bevorzugte, außer es gab Absinth dann war das die Wahl der Wahl. Zac liebte Absinth, eines seiner Getränke die er nur zu gerne im Haus hatte, in einem Club gab es das jedoch verdammt selten und er würde nicht anfangen seinem Bruder zu sagen das er Absinth herholen sollte. Nein das würde Clyde schon selbst wissen. Solange es Whiskey gab war alles gut. Mit dem Rücken lehnte sich der großgewachsene Herr dann auch schon gegen die Theke, nahm das Glas direkt entgegen und trank davon. Nun wartete er nur noch auf @Victoria Reid, auf ihren Tanz und auf ihre Musik.



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#3

RE: Dancefloor 1, Bühne & Bar

in The Graveyard 21.11.2018 22:43
von Victoria Reid | 110 Beiträge

Das Graveyard war äußerst gut besucht, der Club war ein großer Erfolg für den MC, er war eine gute Geldquelle und bot sich außerdem als Clubhaus an - es hatte also für alle Beteiligten nur Vorteile. Als ich damals in Kontakt mit den Riders gekommen war und beschlossen hatte, ein Teil des Ganzen zu werden, bot man mir einen Job als Tänzerin in eben diesem an. Ein Angebot, über welches ich nicht zwei Mal nachdenken musste, ich brauchte Geld, ich musste irgendwo unter kommen, ich habe verdammt viel Selbstbewusstsein und fühle mich verdammt wohl in meinem Körper. Es wäre ein verdammt großer Fehler gewesen, dieses Angebot auszuschlagen, was nicht bedeuten sollte, dass ich nicht schon mehr Fehler gemacht hatte als ich überhaupt zählen konnte, doch das tat nichts zur Sache. Zusätzlich allerdings hatten wir hier einen Starpunkt mit unserer Band bekommen. Auf die Nachfrage hin, ob wir mal hier auftreten durften, bekamen wir die Erlaubnis. Zunächst eine Probe um zu sehen wie es ankam, mittlerweile hatten wir schon ein paar Mal auf der Bühne gestanden und es gab einige Begeisterte, die die meisten unserer selbst geschriebenen Songs sogar lautstark mit grölten und nichts ließ mein Herz schneller schlagen als zu wissen: Es gab Menschen, denen gefiel was wir taten.
Mit selbstsicheren, dennoch schlendernden Schritten ging ich an der langen Schlange einfach vorbei, es war schon gut was los um die Uhrzeit, doch da ich sowieso Angestellte war und heute wieder mal ein Auftritt an stand, konnte ich mich durch den Stuff Eingang herein mogeln. Viele bekannte Gesichter, Club Mitglieder und weitere angestellte begrüßten mich und ich genoss es. Ich genoss die Aufmerksamkeit, im Mittelpunkt zu stehen und ja alles an mir war wohl darauf ausgelegt zu polarisieren. Ob in guter Art - sprich Lob und Anerkennung - oder eben das Gegenteil das war mir ziemlich egal und man musste sagen, dass es wohl einiges an mir gab, worüber andere nur den Kopf schüttelten und mein Kleidungsstil war da wohl das Harmloseste.
Kurze Röcke und Kleider, freizügige Oberteile, Strümpfe und Strapse, Absätze bis zum Umfallen, dunkles Makeup - genau so fühlte ich mich wohl, das war ich, das war mein Stil und meine Persönlichkeit. Ganz davon abgesehen, dass der Job als Tänzerin mir nicht mal erlaubte mich "sittlich" zu kleiden, wollte ich das aber auch gar nicht. Ich genoss die Blicke, das Kopfverdrehen und ja auch die dummen Sprüche, auch wenn man sich nach Außen hin natürlich immer beschwerte. Wobei man sagen musste, dass es wirklich Idioten gab, die dann doch besser ihre Klappen halten sollten, denn ich war auch nicht auf den Mund gefallen, ließ mir nicht verbieten genauso dumme Sprüche zurück zu schleudern, immerhin sollte man mir schon Respekt zollen, sonst verlor ich diesen ebenso vor anderen.
Doch genug davon, es war kurz vor 11 und das hieß ab auf die Bühne. Die Jungs hatten bereits ihr Zeug aufgebaut und wir trafen uns noch kurz vorher um alles abzusprechen, nochmal den Ablauf durch zu gehen und unser kleines "Vorauftrittritual" durchzuziehen. Wir gönnten uns einen Shot und eine Zigarette, ehe sie dann auf die Bühne gingen und das Intro spielten, während ich noch auf meinen Auftritt wartete, ehe auch ich mich auf die Bühne schwang. Zu sehen, wie viele Leute dort standen und auf uns warteten war einfach Atem beraubend und ein unglaubliches Gefühl strömte durch meinen ganzen Körper. Ich liebte es die Leute zu animieren und so tat ich es auch gleich bei unserem ersten Song, trieb sie an im Rythmus zu klatschen und mit zu singen während ich komplett in meinem Element aufging und die ganze Aufmerksamkeit genoss. Zu sehen, dass Menschen unsere Songs mit sangen und feierten war wirklich eins der besten Gefühle überhaupt. Mein Blick ging über die Menge, ich konnte ein paar bekannte Gesichter entdecken und eins gefiel mir doch besonders gut. Zac. Der VP der Ghost Riders und... sagen wir mal jemand der noch einen ganz anderen "besonderen" Stellenwert bei mir hatte. Zu sehen, dass er ebenfalls hier war ließ mich grinsen und noch ein wenig weiter aufdrehen.


@Zacharias Monroe


Zacharias Monroe liebt es!
Zacharias Monroe knutscht es ab
Zacharias Monroe feiert es!
Zacharias Monroe trinkt darauf!
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#4

RE: Dancefloor 1, Bühne & Bar

in The Graveyard 24.11.2018 16:31
von Zacharias Monroe | 84 Beiträge

Die Bühne war vorbereitet, das Schlagzeug stand bereits und die Gitarren waren an ihrem Platz gestellt worden. Eigentlich wartete man somit nur noch auf die Band, versammelten sich bereits so einige, einfach nur um die besten Plätze zu ergattern, um ganz vorne mit dabei zu sein wenn die Band um @Victoria Reid den Club mal wieder anheizte. Hier in diesem Club hatten sie nun bereits einige Auftritte gehabt und es gab bereits Stammkunden sowie auch andere Kunden die nur wegen ihr hierher kamen. Ja dieser Club war etwas ganz besonders und der Erfolg des ganzen MC, gutes Geld wurde damit auch verdient. Legal versteht sich natürlich, zudem hatte es auch so etwas gutes an sich. Ein Clubhaus in einem! Was wollte man als MC Mitglied wohl mehr. Genau wie die restlichen Zuschauer, die sich nun um die Bühne versammelten, wartete auch Zacharias nur noch auf die eine große Nummer, erst jedoch kamen die Herren der Band heraus. Es folgte ein Intro, dieses jetzt bereits die ein oder anderen mitzog. Das Wippen der Zuschauer, die Hände wurden in die Höhe gerissen und als dann auch endlich die hübsche Blondine die Bühne betrat gab es für die meisten einfach kein Halten mehr. Das Hauch von nichts, dieses die Sängerin trug mit ihren Strapsen und den hohen Schuhen trieb das Outfit der Blondine für jeden Mann in ein neues Licht. Manche der Zuschauer grölten bei dem Lied mit, andere wiederum ließen sich von den Bewegungen der Sängerin mitreißen und andere hatten einfach nur Augen für die hübsche Blondine, die ein Männerblickfang war. Zumindest wenn es nach dem VP der Ghost Riders ging, dieser seelenruhig auf dem Barhocker sitzen blieb und sich die Show von dort aus zur Gemüte führen ließ. Das Glas in der Hand schwenkte er immer mal wieder etwas hin und her, sein Blick selbst war auf die leicht bekleidete Sängerin geheftet, die er nicht nur von solchen Auftritten gut kannte. Mit einem leichten Lächeln, beobachtete er die Show, die Bewegungen von ihr, die so schlicht und dennoch reizvoll genug waren um die Gedanken der anwesenden wohl völlig in ihren Bann zu ziehen. Zac führte den Whiskey immer mal wieder an seine Lippen, trank jedoch eher etwas geistesabwesend davon als wirklich wahrzunehmen es sich selbst einzuführen. Dafür lag seine Konzentration viel mehr auf Torie, die ja nicht nur eine verdammt begabte Sängerin war, sondern ebenso ein Mitglied der Riders.

Die Menge ging voll über und wenn man davor bereits ausgehen konnte das der Club gut dabei gewesen war, war es während dem Auftritt der Gruppe gestiegen, wahrscheinlich würde die Menge noch stunden danach gut mitfeiern. Immerhin hatte Graveyard so einiges zu bieten, nicht nur für die Members an sich, natürlich auch für die zahlreichen Gäste unter ihnen. Zac beobachtete das ganze viel lieber, als sich direkt mit treiben zu lassen, hatte er doch ein Auge auf die feiernden Gäste sowie auf Torie, die oben auf der Bühne stand und die Menge einheizte. Das Licht der Bühne war auf sie gerichtet, während es im restlichen Club recht dunkel geworden war, nur an der Bar brannte etwas Licht. Immerhin gab es auch während so einen Auftritt genug Leute die irgendwelche Getränke haben wollte, mal Zac davon abgesehen - dieser sich jedoch gegen Ende des Auftritts sich noch einmal nachschenken ließ und dazu noch ein weiteren Whiskey bestellte, natürlich für niemand anderes als für die Sängerin persönlich. Immerhin hatte es ihn hier mehr oder weniger nur wegen ihr her gezogen. Die Band kam langsam zum Ende, das letzte Mal zog Torie mit ihrer Stimme, ihrem Aussehen und ihren Bewegungen alle in einen Bann. Selbst Zac konnte sich diesem Bann nicht enziehen, zog es ihn immer wieder aufs neue in einen kleinen Bann. Dieses junge Frau, die so zierlich wirkte hatte eine Stimme die so stark in den Ohren klang, das man sich nicht abwenden könnte. Ihre Bewegungen waren offensichtlich und dennoch konnte man sich dadurch so einiges vorstellen. Die Vorstellung die Zacharias nur zu gut kannte und es ihm auch gefiel. Er stand auf, schnappte sich beide Gläser, nickte dem Barkeeper einmal kurz zu und lief dann richtung Bühne.

Wenn er wollen würde, wäre er natürlich auch hinten hin gekommen, immerhin war er auch ein Mitglied des MC und somit hätte er wahrscheinlich das kleinste Problem einfach eine der Türen nach hinten zu nehmen und dort auf Torie zu warten. Doch wie öde wäre das denn, zudem hatte er ja nicht vor still und heimlich mit der Sängerin einfach zu verschwinden, an sich stand der Party für die Beiden doch genau jetzt nichts im Weg. Noch spielte die Musik, langsam kam jedoch der Auftritt dem Ende näher und der Brünette schritt durch die Menge an der Bühne, hier und da schob er einige Zuschauer beiseite, hörte kurzes gemecker von jemandem den er etwas unsanfter zur Seite schob. Sein Blick flog von der Blondine zu dem Gast hinüber, ein abschätziger Blick, vielleicht gepaart mit leichter Provozierung. Immerhin wusste Zac wer am Ende gehen dürfte. Wobei es wirklich nicht so war, das Zacharias sich auch alles hier erlauben durfte, es kam immer darauf an und dies wusste Zac auch. Diesmal jedoch brauchte der 28-Jährige gar nicht mehr und wurde in Ruhe gelassen, an der rechten Seite der Bühne, sodass er ab und an in einem leichten Lichtkegel vorzufinden war - sodass auch Torie sehen konnte wohin er gegangen war - wartet er nun darauf, dass die Musik enden würde und Torie Zeit für ihn finden würde. Die Menge jubelte, die Gäste waren voll und ganz in ihren Bann gezogen worden und eine Zugabe wäre wohl nur noch das i-Tüpfelchen heute abend. In allen Munden war es zu hören, sie jubelten und schrien es ihnen entgegen. Zac lehnte sich gegen die Bühne abwartend ob es noch eine geben würde. Dagegen hatte er naürlich nichts, immerhin sah er dem ganzen treiben nur zu gerne zu.
Er war nicht der einzige Herr der wohl ein Auge auf die hübsche Blondine geworfen hatte, ganz sicher nicht, denn nur einige wenige Zentimeter von ihm entfernt hatte es sich ein Mann gemütlich gemacht. Stand direkt an der Bühne und schaute zu Torie hoch, das es einer ihrer Stammkunden war, davon ahnte Zac nichts. Wobei dem 28-Jährigen auch nicht auffiel, wie er die 23-Jährige da regelrecht angaffte. Sie mit seinem Blick ja fast schon gänzlich auszog, darauf hatte der jüngere Monroe gerade einfach keine Augen für, die lagen nämlich viel mehr auf den Körper der Blondine.



Victoria Reid knutscht es ab
Victoria Reid macht einen auf scheinheilig
Victoria Reid trinkt darauf!
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#5

RE: Dancefloor 1, Bühne & Bar

in The Graveyard 27.11.2018 13:00
von Victoria Reid | 110 Beiträge

Es war einfach perfekt. Die Stimmung der Menge, wie sie vor der Bühne standen und nicht nur wenige unsere Songtexte bereits mit sangen und das, obwohl die meisten davon unsere eigenen Texte waren. Sicher, um ein die Leute ein wenig auf die Spitze zu treiben, legten wir auch ein paar bekannte Cover ein, die auch die Leute mit grölen konnten, die uns zuvor noch gar nicht gehört hatten - das funktionierte immer ziemlich gut und gab auch den anderen das Gefühl Teil des Ganzen zu sein. Doch zu wissen, dass es Menschen gab die unsere Musik mochten und sogar liebten, was könnte schöner sein als dieses Gefühl? Mir kam dazu nichts in den Sinn!
Es war heiß im Graveyard, die ganzen Menschen so eng bei einander, der schlecht durchlüftete Saal und das Licht auf der Bühne, welches die Temperatur noch weiter anstiegen ließ. Ja, ich war froh nicht sonderlich viel Kleidung zu tragen, das Kleid reichte definitiv noch mehr Stoff und ich würde wahrscheinlich wie ein Eis in der Sonne zerlaufen und das wollte doch niemand, oder? Außerdem reizte es die Menge noch ein wenig an, was mir gefiel. Die Blicke, von sowohl Männlein als auch Weiblein, die auf mir lagen, auf meiner Haut brannten und zusahen wie ich mich auf der Bühne bewegte, mich fallen ließ und einfach wohl fühlte. Meine Leidenschaften vereint, singen und tanzen was wollte ich mehr?
Hin und wieder fiel mein Augenmerk auf den Brünetten Mann an der Bar, ließ ein schelmisches Grinsen über meine Lippen huschen ehe ich mich wieder der Meute vor der Bühne widmete und die Show fortlaufen ließ. Mir blieb nicht verborgen, dass Zac sich von der Bar zur Bühne begeben hatte und nun dort weiter dem Treiben zusah, bis wir dem Ende unseres Auftritts immer näher kamen. Zum Leidwesen der Crowd und wohl auch uns, genossen wir die Aufmerksamkeit doch unheimlich. Die Aufforderung zu einer Zugabe ließ mich siegessicher grinsen, zu wissen dass wir sie nicht enttäuscht hatten, sondern noch eine Weiterführung des Auftritts gewollt war, ließ mein Herz noch schneller schlagen als sonst schon. Es war nicht unser erster Auftritt und auch nicht die erste Aufforderung dazu nochmal nach zu legen und deswegen hatten wir uns das Beste eben auch für diesen Moment aufgespart. Unsere erste Single, die ziemlich gut angekommen war, genau jetzt war der richtige Zeitpunkt dafür. Ein kurzer Blick zu den anderen um zu signalisieren, dass wir noch den letzten Song spielten, ehe ich mich wieder dem Mikro zu wandte und bekannt gab, dass wir noch einen Song spielen würden. Die Reaktion als ich den Titel nannte, ließ mich erneut grinsen - lautes Jubeln seitens der Partygäste, was uns natürlich nochmals bestätigte. Die Aufforderung den Song laut mit zu singen wurde natürlich nur zu gern befolgt und erneut durchfuhr mich dieses unvergleichliche Gefühl.



Ein letztes Mal für diesen Abend gehörte all die Aufmerksamkeit allein uns und wir nutzten es aus. Taste me drink my soul, show me all the things that I shouldn´t know... bei diesen Worten ging mein Blick erneut zu dem Mann, der mit Drinks an die Bar getreten war, der versuchte mein wildes Ego zu bändigen und es in gewisser Weise sogar wirklich schaffte, auch wenn ich es ihm eindeutig nicht einfach machte - das wäre doch aber auch viel zu langweilig. Er genoss die Herausforderung und ich das Rebellieren, zu sehen dass er es dennoch schaffte mich in die Knie zu zwingen und zu tun, was er von mir verlangte, egal wie sehr ich mich dagegen wehrte. Die bloße Vorstellung davon, die Erinnerung daran wie er mich fühlen ließ, was er mit mir anstellte ließ meine Knie ein wenig weich werden, doch jetzt war sicher nicht der richtige Zeitpunkt dafür, erst mussten wir unseren Auftritt beenden und das taten wir. Nach dem Song verabschiedeten wir uns kurz und verschwanden von der Bühne, war ja nicht so als würden wir jetzt einfach den Club verlassen, nein das hatte ich nicht geplant. In der Gruppe freuten wir uns über den gelungenen Auftritt, dass wir die Leute so begeistern konnten, wie sie ausgeflippt waren und die Stimmung getragen hatten.
Danach allerdings, es dauerte nicht all zu lang, kam ich zurück. Es dauerte noch einen Moment, bis der DJ zurück an sein Pult konnte, immerhin bauten die Jungs noch ihr Zeug ab, doch ich schob mich einfach zurück in die Menge, völlig aufgedreht von dem Gefühl, den Endorphinen. Eigentlich wollte ich mich auf machen und zu Zac gehen, ging ich davon aus, dass er auf mich wartete, doch wurde ich aufgehalten. "Das war wie immer unglaublich", meinte eine mir nur zu bekannte Stimme "Danke", entgegnete ich dem Mann, dessen Gesicht man wohl öfter hier entgegen blickte. Vor allem ich, immerhin gehörte er wohl zu meinen Stammkunden. Er war eigentlich immer ganz nett, wenn auch etwas aufdringlich, bisher war ich allerdings immer gut damit klar gekommen. Er hatte direkt vor der Bühne gestanden und seine Blicke hatten regelrecht an mir geklebt, doch sowas blieb wohl nicht aus. "Ich lade dich auf einen Drink ein.." mit diesen Worten legte er eine Hand an meine Hüfte, was mir nun doch etwas unangenehm war "Danke, aber das ist nicht nötig", mit einem Lächeln schob ich seine Hand weg und wollte mich gerade wieder in Bewegung setzen, doch kam ich nicht weit, packte er mein Handgelenk und zog mich wieder zu sich. "Okay stopp, das reicht", meinte ich nun doch etwas ernster, ich fühlte mich nicht sonderlich wohl dabei ihm so nah zu sein - gegen meinen Willen - und versuchte seinem Griff zu entkommen, was sich allerdings als schwieriger herausstellte, als anfänglich angenommen.

@Zacharias Monroe


Zacharias Monroe liebt es!
Zacharias Monroe himmelt es an
Zacharias Monroe knutscht es ab
Zacharias Monroe trinkt darauf!
Zacharias Monroe findet es heiß
Zacharias Monroe wippt mit den Augenbrauen
Zacharias Monroe geht erst mal eine rauchen
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#6

RE: Dancefloor 1, Bühne & Bar

in The Graveyard 29.11.2018 22:35
von Zacharias Monroe | 84 Beiträge

Um die Zugabe kam die Band nicht drum herum, was jedoch bei der Meute die sie angestachelt hatten wohl auch kein Problem darstellte. Immerhin ging die Meute regelrecht in der Musik auf. Hier und da hörte Zacharias Leute mitsingen, manche wippten im Takt der Musik mit und alles andere war für diesen einen Moment nur noch zweitrangig. Natürlich gab es einige die in ihren Nischen sitzen blieben und von dort aus der Band zuschauten, sich davon jedoch nicht weiter abbringen ließen. Doch genug Leute waren um die große Bühne um ganz nah bei der Band zu sein. Zacharias selbst hatte sich zu diesen gesellt jedoch wohl eher wegen der Dame auf der Bühne. Die mehr als nur attraktiv auf den jungen Monroe wirkte, gerade wenn sie hier tanzte oder eben sang. Ihre Stimme war etwas die Zac nicht wiederstehen konnte, sie hatte nichts von dieser typisch quitschigen Stimme die soviele Frauen beim singen hatte, es hatte etwas starkes, selbstbewusstes und auch rauchiges an sich. Die so widersprüchlich zu ihrem Körperbau war und zeitgleich passte es perfekt zu der rebellischen jungen Dame. Denn als sie damals vor einigen Jahren zu ihnen gestoßen war, hatte sie nichts mit den Riders zu tun gehabt. Sie gehörte eigentlich nicht hierher und doch konnte sich der Brünette nun nicht mehr vorstellen Torie irgendwo anders zu sehen als hier im Club. Auf der Bühne vor sich, mit dem Takt bewegend und sich dem ganzen hingebend.
Zac genoss das was er sah, sein Blick fuhr regelrecht über den angeheizten Körper von ihr, über das Outfit von ihr - das mehr Erotik in ihm auslöste als man es sich vielleicht vorstellen konnte. Ihre Stimme wurde regelrecht von ihm aufgezogen, nur ab und an nippte er an seinem Getränk, wendete den Blick nur einmal kurz ab weil er von einer jungen Dame - die anscheinend ein ziemlicher Fan der Band war - angeschubst wurde. Doch gleich wendete er den Blick wieder der Blondine auf der Bühne zu, wie sie ihn direkt bei einem Teil des Songs anschaute. Dieser Blick brannte sich direkt bei ihm an und er schenkte ihr ein süffisantes, neckisches grinsen. Machte eine leichte Handbewegung die ihren Körper einmal verdeutlichen sollte und biss in die Luft. Einfach nur um ihr zu zeigen was er von dem ganzen hielt. Zacharias band sich nicht, er hatte einige Mädchen und behandelte alle größtenteils gleich, doch bei Torie war es etwas anders. Sie war nicht nur seine Sklavin - wie er sie doch jetzt gerne mal sah - sie war auch ein Mitglied des Clubs und hatte bei ihm an einer ganz anderen stelle einen großen Stellenwert eingenommen. Kommen würde er jedoch auch nicht direkt, wenn sie rufen würde und doch war sie was besonderes etwas einzigartiges. Etwas das man noch bändigen musste, ihre rebellierende Art zog ihn auf der einen Seite an, auf der anderen Seite genoss er es gleichzeitig sie zu unter werfen. Er fuhr sich über die Zunge bei ihren Bewegungen und nickte sanft als er, ebenso wie die anderen, wusste das der Auftritt nun zu Ende war.
Es war kein Wunder das die Band einen heftigen Applaus bekamen, kein Wunder das genau der Sängerin einige Pfiffe hinterher gepfiffen wurde. Ebenso wie einige der Weiber die Männer nicht aus den Augen ließen, als sie die Bühne verließen. Zacharias wusste das Torie nicht gehen würde, erstens war jetzt doch erst der Zeitpunkt die Party richtig zu genießen und zweitens .. naja er war hier! Er schaute der blonden Dame nach, hob dann kurz einmal das Glas und trank davon etwas. Also ob er ihr eben zuprosten wollte, danach versuchte er wieder etwas aus der Menge zu kommen. Denn auch wenn die Band fertig war, bis der DJ endlich wieder die Musik aufnahm, tummelten sich dennoch einige vor der Bühne. Zudem war das Programm ja noch nicht zu ende, die Tänzerinnen und Tänzer würden demnächst sich in den Club schmeißen und weiter die Menge zum äußersten Treiben. Genau deswegen machte der Club auch solche Einnahmen - auch wenn Zac von den direkten Zahlen keine Ahnung hatte. Er konnte sich das ganze nur vorstellen! Alkohol ging gut, die Damen und Herren waren begeistert und es tummelten sich genug Leute hier herum um keine Miesen zu machen. Zudem war stets eine gute Schlange vor dem Club, alles in allem ein gutes Indiz dafür das genug eingenommen wurde. Zacharias konnte das mehr oder weniger egal sein, er liebte Graveyard, war es doch gleichzeitig auch das Clubhaus der Riders, somit traf man spätestens hier einige der Mitglieder und zudem gehörte es seinem älteren Bruder. Also immer ein Grund mehr hierher zu kommen um eine gute Party zu machen! Auch wenn Zacharias es etwas schwer hatte durchzukommen schaffte er es am Ende irgendwie und war froh von der Meute erst einmal weg zu sein. Kurz fuuhr sein Blick umher, die Frage die er sich stellte war nur eine Wo kommt Torie jetzt raus? Immerhin hatte er keine Lust auf sonst irgendjemand, er war an diesem Tag nur wegen einer ganz speziellen Dame hier.

Zac schaute sich um, erwartete das sie aus der Tür kam die in den hinteren Bereich des Clubs führte, in den Bereich in denen nur die Angestellten kamen oder eben Mitglieder der Riders. Sonst hatte da niemand Zugriff und wenn sich doch mal jemand dahin verirrte wurde er darauf hingewiesen oder gar unfreundlich verabschiedet. Also ließ der 28-Jährige auf diese Tür zu, wollte er Victoria nicht nur den Drink geben. Er erblickte die Blondine bereits von weitem, blieb jedoch kurz darauf schon stehen. Sein Blick fuhr zu ihr und diesem Mann der ihr anscheinend irgendetwas zu sagen hatte. Zac war niemand der sich direkt in alles einmischte, egal ob es sich hierbei um eine Frau oder einen Mann handelte. Er wartete immer etwas ob sich der oder diejenige nicht noch aus den Klauen befreien konnte. Lehnte sich somit an einen Tisch dran und schaute sich diese Szene kurz an. Hören tat er zwar nichts, doch die Haltung der Beiden sagte mehr aus als es Worte getan hätte. Zudem wusste Zac das sich Torie eigentlich gut alleine aus solchen Situationen befreien konnte. War sicherlich nicht der erste oder letzte Zwischenfall solcher Art, doch umso mehr Zac das ganze beobachtete umso mehr kam ein Gefühl hoch das er sich diesbezüglich irrte. Als der Mann dann auch noch - so wie es für ihn zumindest schien - sie irgendwie aufhielt indem er sie mehr oder weniger irgendwo gepackt hatte, ließ Zac das Getränk auf dem Tisch zurück. Ein neues wäre immerhin schnell bestellt, dann lief er mit schnellen Schritten auf diesen Kerl und Torie zu. Der Ausdruck von Torie sagte ihm das was er brauchte um einzugreifen, der Kerl tat etwas das die junge Blondine nicht wollte. Nicht die feine Art und erst recht die falsche sich einem Mitglied der Riders so zu nähern. Sein Blick lag auf dem Kerl, der nun so stand das sie sich direkt in die Augen schauen konnten.
"Abend." Meinte Zac sehr monoton und schaute einmal hinüber zu der 23-Jährigen, lächelte nur leicht ehe er sich dem Kerl zuwandte der den Griff um das Handgelenk der Frontsängerin fester werden ließ. "Ich glaube die Hübsche will nicht mit." Meinte der Brünette, da er natürlich das Gespräch nicht mitbekommen hatte. Doch so wie Torie schien, schien es ihr nicht zu passen - ganz und gar nicht! "Was weißt du schon?" kam es von dem Mann nun etwas angriffslustig an Zac gewandt. Zac grinste charmant zu dem Mann und legte nun eine Hand auf die von dem Kerl, der als Reaktion nur weiteren Druck auf das Handgelenk von Zacs Sklavin gab. Loslassen wollte er anscheinend nicht, was Zac wohl auch klar war. "Wir können es freundlich klären oder aber unfreundlich und ich sag ihnen was, sie werden verlieren!" Eine unterschwellige Drohung und gleichzeitig wollte der Brünette ihm die Möglichkeit lassen, das ganze noch halbwegs vernünftig zu klären. Doch dieser schien keine Lust zu haben und zerrte nun an Torie, sodass sie mehr zu ihm kommen sollte. "Du hast mir gar nichts zu sagen. Und Drohen sie mir nicht, ich bin ein zahlender Kunde." Sein Tonfall blieb der selbe, wobei Zac ein spöttischen Seufzer von sich gab und nun einige Schritte näher an den Mann trat. Ihm dabei in die Augen schaute und selbst angriffslustiger wurde. "Ob ich ihnen was zu sagen habe oder nicht, sehen wir am Ende des ganzen. Also ich gebe ihnen noch einmal die Chance, lassen sie die Dame los oder .." Weiter kam er nicht, denn der Mann zerrte nun einmal recht stark an Victoria sodass sie wirklich in den Armen von dem Kerl landete. "Oder was?" Wenn das nicht direkt die Aufforderung war, wusste Zac auch nicht weiter. Kurz verdrehte er die Augen, ehe er dann doch schon mit der Hand vorschnellte, genau da wo der Adamsapfel lag schlug er mit der flachen Hand drauf. Es war stark genug um dem Mann kurzzeitig die Luft zu nehmen, ihn geschockt schauen zu lassen. Sodass Zac Torie von ihm ziehen konnte und einmal hinter sich schob. Versichern das es ihr gut ging, würde er später, vorerst hatte er genug von dem Kerl. Noch war der Mann damit beschäftigt die Hand an seine Kehle zu legen, als der Brünette bereits die Hand an den Hinterkopf des Mannes gelegt hatte und ihn somit auf einen nahe gelegenen Tisch drauf zu schlagen. Der Schreck der Gäste, die an diesem Tisch saßen war zu hören. Interessierte Zac jedoch genauso wenig wie alles andere, er drückte den Kopf auf die Tischplatte - interessierte sich dabei nicht das die Nase bereits blutete - beugte sich zu ihm hinab. "Das passiert wenn man sich mit jemand anlegt, in dessen Liga man nicht spielt." Meinte er dunkel und lächelte dabei. "Und jetzt hören sie gut zu, sie verschwinden von ihr ansonsten.." "Ich .. gehe.. zum Chef..." gab er stöhnend vor Schmerz von sich, wobei Zac nun langsam wirklich genervt war ständig unterbrochen zu werden von diesem Bastard. Er lachte süffisant auf. "Klar gerne, gehen sie ruhig zu ihm. Er ist nicht im Haus und noch etwas ich glaube er wird seinem Bruder mehr glauben als einer Missgeburt die meint, das weibliche Geschlecht wie Dreck behandeln zu dürfen. Erst recht wenn es sich bei der Dame um seine Angestellte und Mitglied seines Clubs handelte." Gab Zac nun ruhig, aber bedrohlich von sich. Dann löste sich der Brünette, winkte dem Barkeeper zu, dieser sicherlich einen der Türsteher rufen würde um den Kerl nach draußen zu begleiten.
Kaum hatte sich Zac davon gelöst, sackte der Mann sowieso schon zusammen und er selbst wendete sich der Blondine zu. Kurz fuhr sein Blick über sie, über ihren Körper, ihr Gesicht und am Ende zu dem Handgelenk. Sanft umschloss er es mit seiner Hand und hauchte ihr auf die Stelle, an der dieser Kerl gezogen hatte, einen Kuss auf. Schon jetzt sah man das es wohl blau werden würde - etwas das Zac so gar nicht passte. Nicht das es bei ihren Spielchen nicht wilder zuging, doch das verursachte er ja dann und das war etwas ganz anderes. Also drehte er sich zu dem Mann um, der wie ein haufen Elend auf dem Boden saß, sich nun die Nase hielt und immer wieder über den Adamsapfel fuhr. Mit einem schwungvollen Tritt traf er ihn genau an der Nase noch einmal - wenn sie nicht gebrochen war hatte der Kerl wirklich großes Glück. "Das war dafür das sie meiner Freundin[ blaue Flecken verursacht haben." Ließ er deutlich verlauten. Sein Blick war kühl und würden nicht soviele Augen auf der Szene liegen, hätte er was ganz anderes vor mit diesem Kerl. Doch so wendete er sich Torie zu, legte einen Arm um ihren Rücken und begleitete sie mal etwas von dem Mann war. "Was wollte der Kerl?" Fragte er auf dem Weg richtung Bar Torie, fuhr ihr über die Seite und schaute zu ihr hinüber.

@Victoria Reid



Victoria Reid liebt es!
Victoria Reid himmelt es an
Victoria Reid knutscht es ab
Victoria Reid findet es heiß
Victoria Reid findet es teuflisch!
Victoria Reid Fühlt sich geschmeichelt
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#7

RE: Dancefloor 1, Bühne & Bar

in The Graveyard 04.12.2018 10:28
von Victoria Reid | 110 Beiträge

Es war keine schöne und vor allem nicht angenehme Situation. Nicht, dass ich nicht öfter irgendwie angebaggert wurde, aber das hier war was anderes. Bisher hatten sich die Typen eigentlich immer recht im Griff, ließen mich in Ruhe wenn ich nein sagte und damit hatte es sich dann, doch gerade war es mit einem Nein nicht getan, selbst mein Versuch zu verschwinden hatte nicht wirklich etwas gebracht, da er mich einfach zurück zog und das ließ mich leicht sauer werden. Auf der anderen Seite allerdings hatte ich auch ein wenig Angst vor dem Kerl, der mich einfach weiter an meinem Handgelenk gepackt hielt "Lassen Sie mich sofort los", verlangte ich noch mit ernster Stimme und bekam nicht wirklich mit, dass Zac sich auf den Weg zu uns machte und als ich gerade weiter protestieren wollte, hörte ich seine vertraute Stimme. Mein Blick ging sofort zu ihm herüber und ich war ein wenig wie angewurzelt, rührte mich nicht sonderlich viel, sondern beobachtete einfach und hörte zu. Ein wenig war ich überrascht, dass her zu uns gekommen war, um mir anscheinend zu helfen und war ein wenig zwiegespalten. Ih war dankbar, rechnete es ihm ziemlich hoch an, dass er auf mich aufpasste, doch mein Sturkopf wehrte sich dagegen und war der Meinung ich hätte das auch alleine geschafft! Das Gespräch schien zu nächst nicht wirklich den erwünschten Effekt zu haben, Zacharias diskutierte mit dem Typen, welcher noch immer mein Handgelenk fest hielt, sogar noch weiter zu drückte und mir damit ziemlich weh tat, was mich das Gesicht verziehen ließ und einen Moment später verlor ich das Gleichgewicht, da an mir gezerrt wurde und landete mit meinem Körper gegen den, dieses Typens. "Hey!", protestierte ich sofort, drückte mich von ihm weg, doch bekam ich nicht sonderlich große Aufmerksamkeit. Alles was ich gerade getan hätte, hätte wohl nicht sonderlich viel gebracht, waren die beiden doch sowieso komplett fixiert aufeinander und ich? Stand nur dort, völlig nebensächlich und versuchte mich weiter aus dem Griff zu befreien, welcher mir mittlerweile das Blut abschnürte.
Was danach passierte, ging alles viel zu schnell. Zac wurde handgreiflich diesem Arschloch gegenüber und sorgte dafür, dass der Griff nun doch endlich gelöst wurde. Dass der Kerl Schmerzen hatte, war mir völlig egal, er hätte ja einfach nur los lassen brauchen! Ein wenig stolperte ich, als Zac mich dann hinter sich zog und so von dem Typen abschirmte, kurz legte ich meine Hände auf seinen Rücken, um meinen Halt wieder zu finden - waren meine Knie nun doch etwas wacklig - ehe ich ihn dabei beobachtete, wie er den Kerl weiter bearbeitete, der wohl keine Ahnung hatte wo er war und mit wem er sich anlegte. Die Konsequenzen musste er nun tragen... sein Kopf landete auf einem der Tische und ich blieb einfach stehen, ziemlich perplex wenn ich ehrlich war. Sicher war es nicht die erste Prügelei, die ich mitbekam, doch der Kontext machte es zu einer Premiere. Der Mann, der ziemlichen Gefallen daran fand mir weh zu tun, verprügelte gerade einen Kerl, der mich nicht in Ruhe lassen wollte. Es war eine Situation, mit der ich nicht gerechnet hatte, die mich ein wenig aufwühlte und mich völlig durcheinander brachte.
Während das kleine Arschloch mit den Folgen seines Handelns zu kämpfen hatte, rieb ich mir das Handgelenk. Ja, es würde blau werden und wohl ein wenig weh tun, aber das war etwas, woran ich mittlerweile gewöhnt war. Schmerzen. Allerdings in anderen Zusammenhängen... Es war etwas anderes wenn ich Blaue Flecken durch Sessions mit Zac bekam, oder weil so ein Idiot meinte er könnte mit mir machen was er will. Mein Blick lag auf dem Gesicht des Brünetten, als er sich mir zuwandte und mich zu mustern schien und zuerst wusste ich nicht was ich sagen sollte, wollte dann gerade ansetzen als er nach meinem malträtierten Handgelenk griff und diesem dann noch einen Kuss aufhauchte. Damit hatte ich ebenfalls nicht gerechnet und aus unerklärlichen Gründen ließ es mein Herz zunächst einen Schlag aussetzen, ehe es schneller als zuvor schon weiter schlug. Er verpasste dem Kerl noch ein Abscheidsgeschenk, ehe ich dann seinen Arm um meinem Körper spürte und ein wenig wie von allein mit Zac mit ging. "Er wollte mit mir was trinken...", antwortete ich auf seine Frage mit etwas Verzögerung "Ich wollte aber nicht und er wollte mich nicht gehen lassen. Ich hätte das auch alleine geschafft." Meine Stirn legte sich leicht in Falten als ich zu dem Mann neben mir aufblickte, wollte ich zunächst nicht zugeben, dass ich dankbar für seine Hilfe war, ehe ich mit den Zähnen knirschte um daraufhin tief durch zu atmen und meinen Gesichtsausdruck wieder zu ändern "Danke, dass du mir geholfen hast." Es fiel mir nicht leicht, doch war es die Wahrheit. Immerhin hätte ich nicht ganz gewusst, was ich hätte tun sollen, hätte ihm eine verpasst oder der Gleichen, doch war er gekommen um mir zu helfen. "Deine Freundin, huh?" das hatte ich zuvor aufgeschnappt und war nicht ganz sicher, wie ich diesen Ausdruck werten sollte, weswegen ich es nun einfach ansprach, ehe ich mich auf einen der freien Barhocker setzte, einen Drink bestellte und dabei zu sah wie dieser Idiot nun wirklich aus dem Club begleitet wurde. Kurz schnaufte ich durch die Nase "So ein Wichser, hoffentlich kommt der nie wieder, tanzen werde ich sicher nicht mehr für ihn", knurrte ich eher als es auszusprechen, doch war es mein Ernst. Dieser Kerl sollte sich in Zukunft besser von mir fern halten und nicht nochmal versuchen mir zu nah zu kommen.

@Zacharias Monroe


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